Sonntag, 25. März 2012

Das ist doch mistig!

Im Laufe der Zeit verändert man sich...
Man will sich meist so verändern oder anpassen, dass man selbst und alle anderen glücklich sind. Eine Weile klappt das auch immer, aber irgendwann fliegt man auf. Man merkt, dass man sich so sehr angepasst hat und man nicht mehr man selbst war. Man hat sich verändert und sich selbst nicht berücksichtigt. Man fühlt sich unwohl und merkt es nicht. Doch dann macht es irgendwann peng...
Ich glaub, ich hab mich auch immer angepasst, konnte mit allem leben und ich hab immer alles verziehen und ich war die meiste Zeit damit glücklich... Ich fühlte mich nicht unwohl, ich war glücklich und strahlte jeden Tag über beide Ohren. Tja aber einer alleine hat nichts zu melden. Mistiger Mist!
So ist das Leben - ungerecht und unfair und man muss trotzdem damit leben...


Sonntag, 18. März 2012

Ich bin unzufrieden und will weg...

Irgendwie wird nichts besser. Die Zeit scheint stehen geblieben zu sein. Jedenfalls die Zeit in mir drin. Aber in Wahrheit vergeht die Zeit wie im Fluge. Ich dachte, es hätte sich irgendwas geändert. Ich dachte... Ach ich weiß auch nicht was ich dachte!
Ich weiß nur, dass ich heute gemerkt habe, dass sich doch noch nichts geändert hat. Alles um mich herum ändert sich, aber ich hocke immer noch hier rum. Es wird Frühling, ich finde es toll, aber kann es irgendwie nicht wirklich genießen. Die vorlesungsfreie Zeit ist schon fast vorbei und ich hab das Gefühl, dass ich überhaupt nicht frei hatte. Alle sind glücklich und voller frühlingshafter Glücksgefühle und ich putze lediglich meine Fenster, aber auch nur weil ich von der Sonne genervt bin, die mir jeden früh zeigt, dass meine Fenster dreckig sind.
Ich hab das Gefühl, das ich noch keinen einzigen Schritt voran gekommen bin. Und dieses Gefühl nervt mich!
Das einzige auf das ich grad richtig Lust habe ist, dass ich hier weg will. Ich will raus. Weg. Keine Ahnung wo hin. Einfach weg von hier und nicht nur für ein paar Tage, sondern am liebsten (danach schreit jedenfalls grad mein Herz) für immer!!! Weg irgendwo hin, wo ich niemand kenne, wo mich niemand kennt, wo mich alle in Ruhe lasse und wo ich noch mal ganz von vorn anfangen kann.
Ich weiß grad nicht, ob ich hier wirklich sein will. Ob ich das hier alles will. Ob ich dieses Studium will. Ob ich hier wirklich zufrieden bin... Irgendwie kommt mir das hier grad alles vor wie eine große fette Lüge. Und darauf hab ich keine Lust. Es fühlt sich so an, als ob ich mir irgendwas vorspiele. Als ob ich so tun will, dass hier alles schön ist und dass ich zufrieden bin.
Aber das bin ich nicht! Ich bin nicht zufrieden... Natürlich gibt es immer wieder mal Momente, wo es mir gut geht, wo ich lachen kann und zufrieden bin. Aber es gibt viel zu viele Momente, wo ich denke: Nee ich hab gar kein Bock mehr auf den ganzen Mist! Ich bin genervt von mir und von allem anderen.
Aber ich glaub, am meisten bin ich wirklich von mir genervt. Warum kann ich mich nicht einfach aufraffen? Warum kann ich mir nicht selbst mal in den Hintern treten? Warum hocke ich immer noch hier? Warum reg ich mich eigentlich auf, ich bin doch selbst schuld an dieser Situation grad? Ich könnte doch ganz einfach raus gehen und das Leben genießen... Aber es geht einfach nicht...


Vanessa Carlton -- A Thousand Miles - MyVideo

Ganz am Anfang wollte ich eigentlich nur das Lied reinstellen, weil ich es schon seit Jahren so wundervoll finde. Ob es nun am unglaublich hübschen Flügel liegt oder am Text... Keine Ahnung...
Aber dann fing ich doch irgendwie an zu schreiben. Naja man sieht ja was bei raus gekommen ist. Irgendwie kommt in letzter Zeit nur Gejammer bei raus. Hoffe das ändert sich bald mal wieder!

Montag, 20. Februar 2012

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Das hab ich grad entdeckt...

Als ich heut morgen in der Bahn saß, ich mir meine Musik in die Ohren steckte, die Sonne mir ins Gesicht schien und als ich den blauen Strahlehimmel sah, musste ich seit sehr sehr langer Zeit einfach mal wieder ohne Grund grinsen und ich wusste, dass es ein schöner Tag werden würde! Später saß ich mit den Kindern im Park in der Sonne, rannte mit ihnen um die Wette und lag auf irgendsoeinem Spielplatzgerät und genoss den Moment!
Wer auch immer dafür verantwortlich ist, dass mir das heute gelungen ist: DANKE!

Donnerstag, 16. Februar 2012

Freude über die Freunde

Heute hab ich wieder gemerkt, dass ich die aller aller aller liebsten, tollsten und besten Freunde der Welt hab!!! Was wäre ich nur ohne sie!?
Stundenlange Telefonate. Fernhilfe bei Problemen, für die man eigentlich einen Freund hat und um die man sich sonst nie kümmert. Immer liebe und aufmunternde Worte. Komplimente, wenn man sie am meisten braucht. Immer ein offenes Ohr für jeden Müll, über den man grad heulen muss, weil das Leben manchmal einfach ungerecht und scheiße ist. Für jede Schwachsinnsidee zu haben.
Sie sind einfach immer für mich da!
Ich wüsste wirklich nicht, wie ich die letzten Woche ohne sie überlebt hätte. Nein eigentlich die letzten Monaten, weil es ging mir ja schon vor dem Tod der Grinsekatze immer wieder schlecht, wahrscheinlich war sie schon angeschlagen und merkte ganz tief im Inneren, dass sie sterben muss...
Und egal wie lange man Freunde schon nicht gesehen hat, egal ob man sie nur am Telefon hört, oder ob man sie jede Woche sieht, echte Freunde sind immer für einen da und sind einfach das Größte, Beste und Wichtigste der Welt!!!
Ich hab euch soooo lieb!!!

Sonntag, 5. Februar 2012

Vorlesungsfreie Zeit und jetzt???

Genau das hab ich noch vor einiger Zeit gedacht...
Was mache ich bloß mit dieser ewig langen Zeit, die ich da zur freien Verfügung gestellt bekomme!? Oh Gott... Sooooo viel Zeit... Was mach ich bloß? Wo fahr ich als erstes hin?
Ja, all das ging in meinem Kopf umher. Und jetzt ist Sonntag, der Sonntag vor dem ersten freien Montag der zwei vorlesungsfreien Monate und jetzt denke ich: "Ohhh hab ich auch einfach mal Zeit zum Langweilen, Rumliegen, Nichtstun?"
Ich hab jetzt wirklich schon so grob die gesamte Zeit durchgeplant... Verrückt!
Kleiner Überblick (falls ich mal nicht weiß, was grad ansteht...)
1. Woche: arbeiten, Skilaufen fahren, nach Hause (neue Schlittschuh testen! und baden fahren)
2. + 3. Woche: arbeiten, arbeiten, arbeiten (ich darf mit den lieben Kinderlein Fasching feiern... toll...)
4., 5. + 6. Woche: Hausarbeit schreiben und zwischendurch mit so vielen tollen Leuten an die Ostsee fahren!
7. Woche: FREIZEIT - nach Hause fahren, Freunde treffen, endlich einfach mal nichts tun -> wer weiß, das klappt sicher nicht
8. Woche und wirklich schon die letzte: Exkursion nach Erfurt...

Seltsam erst denkt man immer, so viel Zeit und dann schwupps ist sie schon vorbei.
So ging es mir ja mit dem ersten Semester auch. Anfang Oktober dachte ich noch, das wird sich sicher ewig hinziehen und so lange dauern und jetzt denk ich, das soll schon das erste Semester gewesen sein!? Sehr sehr seltsam...

Auch die Grinsekatze ist jetzt schon einen Monat tot... Und im Moment hab ich leider noch nicht das Gefühl, dass sie wieder aus ihrem Grab auferstehen möchte...
Deswegen freu ich mich auch so auf alles was ansteht. Raus, weg, Gedanken zurücklassen, einfach mal wieder den Moment genießen - das ist grad alles was ich will!!!

Montag, 16. Januar 2012

Erinnerungen...

Musste grad an die wundervollen Zeiten in der Schweiz denken, an die tollen Leuten dort und alles halt... Und da hab ich Fotos angeguckt und nebenbei Bligg gehört und dieses Lied entdeckt. Bligg ist ein sehr sehr bekannter Schweizer Rapper/Musiker und ich finde seine Lieder richtig gut. Oft ist er sehr schwer zu verstehen (vor allem natürlich für Leute die nichts weiter mit dem Schweizer Deutsch zu tun haben), aber wenn man ihn dann doch irgendwann versteht, merkt man schnell, dass in seinen Texten ziemlich viel steckt und er nicht einfach irgendein Blödsinn dort in sein Mikro rappt/singt.



Hab das Lied gehört und musste weinen...
Ja, vielleicht liegt es auch daran, dass ich in letzter Zeit eh überdurchschnittlich viel weine... Aber nein! Ich denke es liegt eher daran:

Ich hoff der gohts guet und du hesch was du willsch. Jetzt getts keis zrugg meh, s’isch alles verspellt. D’Bänder sind gresse und d’Brugge verbrannt, eusi Wäg hend sech krützt und denn weder trännt.

I chan ohni dich lache, ohni dich brüele, chan ohni dich stärbe und es läbe füehre, ohni dich schlafe, au wenns düppig esch, aber cha ohni dich niemals glöcklech sii!

Refrain

I´d kill for you.
I´d even die for you.
You know, no one can love you
as much as I do
never gonna lie to you!

I´d kill for you.
My love will shine on you
You know, no one can love you
as much as I do
never gonna lie to you!

Du häsch mech frögt, was ich lieb
Und ich ha der gseid: mis läbe.
Du besch truurig dervo gloffe
aber du hesch ned verstande: Mis läbe, bisch DU!

Hoffentlich gnüsst er mis läbä ond schätzs.
Ich hoff das sin Gschlächts-Name minen ersetzt.
Ich hoff er esst mit eusem Bsteck und hoffentlich fühlt er sich wohl i mim Bett.
Sägem das ich dich als Frau ned verdient ha, sägem das ich dich im läbä nie gliebt ha.
Sägem ich wönsch euch nor s'Glöck uf ärdä.
...aber sägem ned das ech das säg onter Träne.



Ich hab grad noch eine andere Version gefunden, die ich auch ganz wundervoll finde, deswegen präsentiere ich die hier auch gleich noch mit dazu. Hier wird Bligg jetzt von der Youngblood Brass Band unterstützt. Sehr sehr schön! Ein Ohrenschmaus...



Donnerstag, 12. Januar 2012