Sonntag, 23. August 2015
Du lebst meinen Traum
Wie lange sind wir jetzt schon nicht mehr zusammen? Wie lange haben wir uns schon nicht mehr gesehen? Wie lange verbringe ich jetzt schon mein Leben mit dem Bärtigen? Ganz schön lange...
Trotz allem haben wir noch Kontakt. Das tat mir zeitweise sicher nicht gut! Das hat mir ab und an schon sehr weh getan. Aber seit einem Jahr ungefähr, war alles gut. Ich konnte Kontakt zu dir haben und meine Welt war trotzdem in Ordnung.
Aber vor ein paar Tagen versetzte eine deiner Nachricht meinem Herz einen Stich. Du hast mir geschrieben, dass du mit deiner Freundin in die Berge ziehen wirst und zwar schon ganz bald...
Du lebst jetzt einen Traum, welcher auch mal meiner war. Früher haben wir gemeinsam davon geträumt später mal in die Berge zu ziehen. Jetzt setzt du diesen Traum in die Tat um, aber mit einer anderen. Und das tut mir so weh und dafür hasse ich mich. Warum kann ich mich nicht einfach für dich freuen!? Ich würde es so gern, aber es geht einfach nicht.
Vielleicht bin ich einfach neidisch, dass du diesen Traum jetzt leben kannst und ich mich weiter in dieser Stadt gefangen fühle. Wahrscheinlich wird mir dabei auch bewusst, dass bei mir irgendwie alles nicht so perfekt läuft.
Es tut mir so Leid, dass ich mich nicht für dich freuen kann! Vielleicht kommt das aber noch, ich bin ganz zuversichtlich. Wahrscheinlich brauche ich einfach ein bisschen Zeit!
Sonntag, 21. April 2013
Was wäre wenn...!?
Erst gestern habe ich wieder mal mit einem sehr sehr guten Freund darüber geredet und irgendwie lassen mich solch Überlegungen und Rumspinnereien immer lange nicht in Ruhe. Ich muss dann ein paar Tage lang darüber nachdenken.
Wie würde mein Leben jetzt aussehen,
... wenn ich mich damals nicht so allein gefühlt hätte? ... wenn ich nicht solche Angst gehabt hätte vor dem Alleinesein? --> Wahrscheinlich hätte ich dir das alles nicht verziehen. Ich hätte dir eine geklatscht und dir gesagt, dass du dich verpissen kannst. Wahrscheinlich hätte ich das alles nicht mit mir machen lassen!
... wenn ich damals den Mut gehabt hätte, meiner Freundin zu sagen, dass ich den Typen auch süß finde? ... wenn ich es ihm einfach gesagt hätte? ... wenn nicht er mit ihr was angefangen hätte, weil er dachte, dass ich den anderen cooler finde als ihn? --> Wahrscheinlich hätte ich meiner liebsten Freundin eine Menge Liebeskummer und Ärger erspart. Vielleicht wäre ich heute mit ihm zusammen. Aber vielleicht hätte auch ich einfach ganz schrecklichen Liebeskummer gehabt und meine liebste Freundin hätte mich mit Schokolade und Eis versorgen müssen.
... wenn ich damals sofort mit in die Schweiz gegangen wäre? --> Höchstwahrscheinlich hätte ich dich niemals kennengelernt und so wäre mir viel Schmerz erspart geblieben. Wahrscheinlich würde ich eine super Ausbildung genießen. Wahrscheinlich könnte ich mir nicht mehr vorstellen, irgendwann wieder in Deutschland zu leben. Ich hätte meine ganzen tollen Freunde hier in Dresden niemals kennengelernt und das ist etwas, was ich mir eigentlich nicht vorstellen will! Aber wahrscheinlich hätte ich auch andere Freunde gefunden, wenn auch mit Startschwierigkeiten und das wahrscheinlich nicht nur in sprachlicher Hinsicht.
... wenn das damals im Februar 2009 nicht passiert wäre? ... wenn du dann auch nicht zu uns in den Jahrgang gekommen wärst? --> Wäre ich dann nach Dresden gegangen? Würde ich jetzt das studieren, was ich studiere?
... wenn ich nicht immer und immer wieder in die Arschloch-Falle tappen würde? --> Wahrscheinlich hätte ich dann jetzt eine ganz nette Beziehung. Aber wäre ich dann jetzt glücklicher? Oder bin ich vielleicht ganz glücklich mit meinem Leben, so wie es jetzt ist?
Auf keine einzige dieser Fragen kann ich eine "richtige" Antwort geben, denn ich weiß einfach nicht, was wäre, wenn... Aber ich denke, das ist auch gut, denn so kann ich ganz viel rumspinnen und -phantasieren und durch die Straßen laufen in Gedanken versunken und kichern. Ich kann es eh nicht ändern. Ich kann die Zeit nicht zurückdrehen. Glücklicherweise kann das niemand. Wir werden nie wissen, wie unser Leben jetzt aussehen würde, wenn wir damals den Arsch in der Hose gehabt hätten, um das zu sagen, was wir eigentlich gerne sagen wollten. Pech gehabt! Chance verpasst!
Aber wie ich es immer wieder gerne sage: Alles kommt, wie es kommen muss...
Dienstag, 16. April 2013
Jetzt hat's auch mich erwischt...
Tja aber was soll ich nun sagen!? Jetzt sitz ich hier mit so einem verrückten Teil auf dem Schoß, das so groß ist wie meine Mathehefte früher, das aber anscheinend 1000mal so viel kann wie mein Computer. Jetzt sitz ich hier mit so einen Stift in der Hand, schreibe in meiner ganz normalen Handschrift meine Gedanken auf und dieses gruselige Gerät wandelt meine Handschrift schwuppdiwupp in den Text um, so wie ihr den vor euch seht.
GRUSELIG!!! Genau dieses Wort geht mir immer wieder im Kopf herum. Woher weiß das Tablet, wer ich bin, wo ich bin, was ich als nächstes schreiben will und wie zum Teufel kann dieses Teil meine Handschrift entziffern!? Ich verstehs nicht und will es wahrscheinlich auch lieber nicht verstehen, denn dann hätte ich vermutlich noch mehr Angst vor dieser ganzen verrückten Welt...
Aber ich muss ehrlich zugeben, es ist schon ganz schön cool. Nun hoffe ich, dass sich dieses verrückte Tabletdingsbums auch in der Uni bewährt, wofür ich es mir ja hauptsächlich zugelegt habe. Ich finde es eine unglaubliche Verschwendung, alle Präsentationen aller Vorlesungen auszudrucken. Aber auf der anderen Seite möchte ich natürlich auch gerne ab und zu ein paar Notizen zu den Folien machen. Also bin ich sehr gespannt wie das wird!
Was ich aber auf gar keinen Fall wollte, dass ich jederzeit online sein kann!!! Ich finde es nämlich ganz doll schrecklich, wenn Leute nur noch auf ihr Smartphone oder ihr Tablet fixiert sind. Wenn man nicht mehr vernünftig miteinander reden kann, weil der Gesprächspartner aller 2 Minuten nachsehen muss, was seine Facebook-Freunde grad für einen Schrott ganz dringend der ganzen Welt mitteilen müssen...
So nun aber zu einem anderen Thema.
Der Frühling ist da! Es ist so wundervoll! Nach monatelanger Dunkelheit ist sie endlich wieder da. Fast schon in Vergessenheit geraten. Die Sonne!
Wie kleine Insekten strömen ganz plötzlich alle Leute aus ihren Wohnungen. Das ist ja alles noch ganz verständlich. Ich mach es ja auch nicht anders. Aber wisst ihr was ich ganz ganz komisch finde!? Stadtmenschen gehen bei den ersten Sonnenstrahlen nicht etwa raus in die Sonne. Nein, Stadtmenschen gehen bei den ersten Sonnenstrahlen einkaufen. Es war verrückt! Die Läden waren voll. Alle Menschen strömten in die Geschäfte. Bitte was ist denn mit euch los? Ich war so froh, als ich bei den ersten schönen Tagen auf mein Dorf konnte. Aber gut... So ist das anscheinend.
Der Frühling ist wohl auch Umzugszeit. In letzter Zeit sind hier so viele ein - und ausgezogen. Und ich glaube fast, ich habe auch neue Übernachbarn bekommen. Oder der Typ hat einen neuen Musikgeschmack und keine Freundin mehr, denn ich bekomme schon seit Wochen nichts mehr vom Liebesleben von oben mit und seit ein paar Tagen läuft dort feinster Techno-Schranz in voller Lautstärke und mit schön aufgedrehtem Bass...
Apropos Umzugszeit, ich muss jetzt hier mal was mach in meinem Haushältchen, denn der Mucki will bei dem schönen Wetter auch endlich wieder raus auf seinen Balkon und das muss gründlich vorbereitet werden...
| Liebe Grüße vom Mucki! |
Freitag, 11. Januar 2013
Neustart!?
In der ersten Januarwoche habe ich darüber nachgedacht, wie meine guten Vorsätze für das vergangene Jahr aussahen und was ich so alles davon geschafft habe. Und nach langen Überlegungen habe ich festgestellt, dass ich natürlich nicht alles geschafft habe, aber dass ich schon einiges von meiner Liste streichen kann und das will ich im Folgenden nun auch mal tun:
Die guten Vorsätze für 2012:
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- Mehr Klavier spielen
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- Mehr Sport -> das nehmen sich wahrscheinlich die meisten vor, aber ich bin sehr zuversichtlich, schließlich gehe ich seit Oktober einmal wöchentlich zum Volleyball und da soll jetzt noch was dazu kommen
- Sachen machen, die ich schon ewig vor mir her schiebe -> z.B. meine weiße Wand im Schlafzimmer endlich mal wirklich weiß streichen
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- Gefühlschaos klären...
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- Öfters mit dem Fahrrad fahren
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Für 2013 ist die Liste nicht ganz so lang. Es sind nur wenige Punkte, die mir aber viel bedeuten und weshalb ich auch sehr hoffe, dass ich sie umsetzen kann.
Hier nun also die Guten Vorsätze für 2013:
- eine neue tolle Wohnung finden (Plan B: in der jetzigen so richtig richtig glücklich werden!)
- endlich den ersten Tattoowunsch umsetzen lassen
- einen super Praktikumsplatz finden
- wieder so richtig glücklich werden!!!
Donnerstag, 20. September 2012
Weil es das Schicksal so wollte...
In den letzten Monaten ging es mir endlich wieder mal richtig gut. Ich habe mein Leben in vollen Zügen genossen, habe meine freie Zeit mit Freunden verbracht, ich war viel unterwegs. Mir ging es einfach mal wieder gut. Ich hatte ihn vergessen. Ich hatte die Schmerzen vergessen. Ich dachte, ich hätte es endlich geschafft und wäre über den Berg.
Aber anscheinend war es doch nicht so... Ich weiß nicht, ob ich mir das alles doch nur eingebildet habe oder ob es wirklich so war. Denn als er plötzlich vor mir stand, war nichts mehr so wie vorher... Mein Leben geriet wieder mal aus den Bahnen. Alles kam hoch. Ich dachte an all die wundervollen Zeiten. Die schlechte Zeit und die negativen Seiten wurden erfolgreich verdrängt. Ich wünschte mir, dass ich die Zeit zurückdrehen könnte. Ich wünschte mir, dass alles wieder gut wird.
Wir schrieben Tag für Tag. Wir schrieben Nacht für Nacht. Wir schrieben Dinge, die verknallte Teenager schreiben. Dinge die man nicht schreibt, wenn man gerade in einer glücklichen Beziehnung mit jemand anderen steckt. Alles schien in meinen Augen wieder rosa zu glitzern. Ich war für einen kurzen Moment glücklich. Die Hoffnung auf eine glückliche Zukunft stieg von Nachricht zu Nachricht, von Mail zu Mail. Er wollte mich treffen. Wir wollten uns sehen. Wir dachten schon wieder an eine gemeinsame Zukunft.
Doch dann ganz plötzlich ist wieder alles anders. Er hätte mir das alles nicht schreiben dürfen. Es tut ihm Leid. Das alles war falsch. Das wird wohl doch nichts. Er will mich nicht treffen. Er kann es nicht erklären. Ich stehe im Regen und um mich herum geht die Welt unter...
Was war das denn bitte???
Und was soll ich sagen!? Natürlich bin ich wieder unendlich sauer, wütend, könnte schreien, fluchen und kotzen! Aber irgendwie, ja irgendwie werden sich die wahren Gefühle wohl nie ändern... Die wahren Gefühle für die große Liebe... Ich frage mich, wie er es immer wieder schafft, mich so zu verwirren. Was soll denn das? Warum kann mein Leben nicht einfach mal geradeaus verlaufen? Warum wirft er mich immer und immer wieder aus der Bahn? Warum steht nicht endlich einfach einer neuer Prinz vor meiner Tür und sagt: "Hier bin ich!"?
Weil es das Schicksal so will...
Alles hat einen Grund. Alles passiert, weil es so passieren soll. Alles passiert genau dann, wann es passieren muss.
Davon bin ich überzeugt.
Ja es ist schon sehr komisch. Ich weiß, dass auch wieder tolle Zeiten kommen. Ich weiß, dass es von denen nicht nur eine handvoll, sondern ein ganze Land voll gibt. Ich weiß, dass ich auf meine Freunde einfach mal hätte hören sollen. Ich weiß, dass sie wieder mal recht hatten. Aber was soll ich denn machen, wenn die Gefühle den Verstand besiegen? Das kann ich nun mal nicht ändern. Und wenn man immer auf den Verstand hören würde, dann wäre das Leben doch auch irgendwie langweilig. Ich habe auf die Gefühle gehört, habe den Verstand abgeschalten, habe mich einfach treiben lassen. Leider bin ich genau deswegen wieder einmal in einem Loch gelandet, aber auch aus diesem Loch werde ich wieder rausklettern.
Und wenn jetzt jemand zu mir sagt: "Siehste, hab ich dir doch gleich gesagt!" Dann sag ich: "Ja wahrscheinlich hattest du recht..."
Aber trotzdem werde ich wohl noch öfters den Verstand ausschalten und den Gefühlen freien Lauf lassen, denn ich bin nun mal einfach ein Gefühlsmensch. Sie übermannen mich und überkommen mich. Und dann stehe ich halt manchmal auf der Straße und weine. Auch wenn ich das eigentlich nicht will, aber meine Gefühle kann und will ich nicht unterdrücken. Auch wenn das bedeutet, dass ich noch oft in ein tiefes Loch fallen werde. Aber ich weiß auch, dass ich stark genug bin, um mich wieder aufzurappeln!
Montag, 10. September 2012
Unter Tränen lachen...
Danke Robert!
Ich versuche zu lächeln und zu lachen, anderen Kraft zu geben und sie glücklich zu machen.
Montag, 27. August 2012
So viel los bei mir
Es ist sehr sehr anstrengend mit ihr. Sie vergisst mittlerweile alles innerhalb von Minuten... Und neuerdings entdeckt sie immer wieder "neue" Dinge auf dem Hof. Gestern waren plötzlich so viele neue Fische im Teich und wir wurden verdächtigt, die heimlich in den Teich gesetzt zu haben. Dass das aber einfach die kleinen Babyfische von den großen sind, hat meine liebe Oma einfach nicht wahrhaben wollen. Sie sitzt schließlich jeden Tag am Teich und das hätte sie ja schon mal eher gesehen, wenn das Babyfische wären, aber die waren ganz plötzlich von einem Tag auf den anderen da... Ach ja meine Oma. Oder was auch sehr belastend ist, wenn sie was fragt, dann hört sie bei der Antwort eigentlich gar nicht richtig zu und beschäftigt sich mit was anderem und dann fragt sie gleich wieder. Oder sie weiß am Vormittag, dass wir Abend Besuch bekommen und dass wir grillen wollen und wenn ich Nachmittag wieder komme, hat sie ganz plötzlich Eintopf gekocht und weiß angeblich von nichts... Wir würden ihr ja nie was erzählen und dann ist sie eingeschnappt. Sie kommt nicht mehr raus aus ihrer Wohnung, wenn "Fremde" zu Besuch sind. Sie sitzt eigentlich nur noch den ganzen Tag vor dem Fernseher. Und obwohl sie schon seit Jahren nicht mehr kocht, zieht sie seit ein paar Wochen wieder jeden Tag ihre Schürze an, "damit sie sich beim Kochen nicht dreckig macht."
Das macht mich ziemlich traurig alles. Ich würde ihr so gerne helfen. Und ich will nicht immer so schnell, die Geduld verlieren.
Aber es ist schon besser geworden in den letzten Monaten. Ich habe einige Bücher über Demenz gelesen und habe endlich eingesehen, dass sie krank ist, es nicht ändern kann und wir es einfach akzeptieren müssen, auch wenn es sehr schwer fällt...
Aber es passieren auch schöne Dinge in der Heimat. Ich habe wieder viele meine Freunde getroffen. Dorffreunde und Schulfreunde. Alle hab ich sie endlich mal wiedergesehen!
An dem einen Wochenende waren endlich wieder mal wirklich alle Dorfjungs da. Überall sind sie hergekommen. Aus der Schweiz, aus Bayern, aus Frankfurt, aus Dresden... Wir haben die Abende gemeinsam verbracht, sind Baden gefahren und hatten eine Menge Spaß. Das war toll! Bis auf den Hornissenstich... Der war nicht so toll. Aber das ist eine andere Geschichte und tut auch gar nicht mehr weh.
Und auch die alte Schulclique war wieder mal vollständig vereint. Grillen, Mädelstag, Baden - auch hier war alles dabei. Wir waren alle beisammen. Es gab wieder mal eine Geburtstagsüberraschung. Und wir haben die gemeinsamen Stunden voll ausgekostet.
Ich genieße die Zeit mit Freunden so sehr und habe gemerkt, dass ich meine Freunde früher oft mal vernachlässigt habe. Aber das soll nie nie nie wieder passieren!
Doch irgendwie fehlt immer einer... Auf jedem Gruppenfoto, das entsteht, sehe ich eine Lücke. Immer wenn wir alle gemeinsam an einem großen Tisch sitzen, denke ich, dass eigentlich noch ein Stuhl besetzt sein müsste. Es ist schon komisch... Auch nach so langer Zeit hinterlässt er immer noch eine Lücke.
Ja und dann ich war (zwar nicht in der Heimat aber in Dresden) noch beim BOY Konzert mit Me And My Drummer als Support. Das war richtig richtig schön!
Me And My Drummer haben mich von der ersten Minuten an überzeugt.
Und zu BOY brauche ich eigentlich gar nichts sagen. So bezaubernd und wundervoll!!! Einfach großartig!!!
Ich konnte bei jedem Lied stolz mit singen und habe zwischendurch immer wieder die Augen geschlossen, weil Valeska so zauberhaft gesungen hat. Auch die Band der beiden Mädels war ganz fantastisch. Und im Gegensatz zu den Vorurteilen, dass BOY nur so ruhige Mädchenmusik macht, hat es bei manchen Liedern auch richtig gerumpst!
Ein ganz ganz toller Abend, wenn leider auch ein bisschen kurz, da BOY bis jetzt nur ein Album veröffentlicht haben und deswegen auch nicht mehr spielen konnten. Aber das war auch das einzige winzig kleine Manko.
Und dann stand er heute plötzlich vor mir... Erst dachte ich einfach nur: Och nöö, bloß weg hier! Aber dann haben wir doch eine ganze Weile gequatscht und unerwarteter Weise war das richtig angenehm. Es war irgendwie so vertraut und schön. Und ich hab mir gewünscht, dass nie etwas passiert wäre... Aber so ist das leider nicht. Und ich weiß nicht, wie das jetzt weitergehen soll. Wir werden ab und zu Kontakt haben, aber ob ich zu mehr fähig bin, weiß ich nicht... Ich weiß nicht, ob wir einfach Freunde sein und uns manchmal einfach so treffen können... Ich weiß es nicht... Aber ich weiß gerade auch gar nichts, denn das alles hat mich ziemlich überrumpelt und verwirrt... Und ich werde es wohl einfach auf mich zukommen lassen...
Montag, 6. August 2012
Für meine Cousine...
Du warst immer die große, starke und taffe Cousine. Und jetzt schau ich dich an und frage mich, woher nimmst du die ganze Kraft und Energie, die dich immer noch so herum hüpfen lässt. Ich hab Angst und mache mir große Sorgen um dich. Und ich denke, nicht nur ich habe Angst. Wenn ich in die Augen deiner Eltern schaue, sehe ich noch viel viel mehr Angst und Verzweiflung... Ihr seid, denke ich, alle am Ende eurer Kräfte... Die Stimmung und die Tränen bei unserer Verabschiedung haben alle Gefühle offen gelegt. Ich hoffe so sehr, dass alles ganz bald wieder gut wird. Aber ich weiß, dass das ganz viel Zeit, Geduld und Kraft braucht. Ich wünsche dir bzw. euch, dass euch diese Kraft und Zeit nie ausgeht!
Melde dich bei mir, wann immer du magst.
Du hast gefragt, ob es wieder mal ein paar neue Fotos aus Dresden gibt. Natürlich gibt es welche für dich und auch ein paar aus der sächsischen Schweiz!
Ich wünsche dir ganz ganz viel Kraft!
Ich hab dich sehr gern und drücke dich ganz fest!!!
Samstag, 23. Juni 2012
Wie die Zeit einfach rennt...
Soll das jetzt wirklich schon wieder alles ein Jahr her sein? Es kommt mir wie gestern vor, dass ich vom Abschlussseminar und dann von der Schulfahrt kam. Ich hab doch grad erst mein Studium begonnen. Meine Seminarleiterin hat uns doch grad erst verraten, dass sie schwanger ist... Und heute treffe ich sie mit einem fünfmonatigen Babykindchen auf dem Arm.
Wo bitte ist denn die ganze Zeit hin??? Das macht mir irgendwie Angst.
Das kann doch nicht alles so schnell gehen! Morgen drehe ich mich um und ich bin 30, oder wie!?
Und wieso vergeht die Zeit so schnell und meine Gefühlswelt verändert sich kein bisschen? Ein halbes Jahr ist nun schon fast vergangen und was hat sich geändert? Wer passt denn da grad auf wen nicht auf? Also bitte was soll das denn???
Ich will nicht, dass die Zeit so schnell vergeht. Ich mag nicht so schnell erwachsen werden müssen. Ich will die Zeit genießen! Ich will raus und viel erleben. Ich will reisen, ganz viele tolle Sachen unternehmen und liebe Leute kennen lernen! Ich will auf jeden Fall für länger in die Berge und dann auch mal ans Meer. Ich will mir meine Wünsche erfüllen und meine Träume in die Tat umsetzen... Und dafür will ich genügend Zeit haben! Ich mag nicht gedrängelt werden, weil die Zeit einfach macht was sie will und viel zu schnell vergeht.
Und ich will nicht jeden Freitag denken: "Was das war jetzt schon wieder eine Woche!?"
Das ist doch gruselig! So schnell ist die zeit doch noch nie vergangen. Oder lebe ich einfach zu langsam?
Hui das dreht sich alles so schnell in meinem Kopf...
Und plötzlich ist es schon Übermorgen. Die Zeit vergeht und ich hab das Gefühl, dass auch bei allen viel passiert. Nur mein Leben steht grad still und versucht sich zu regenerieren. Die zeit rauscht nur so an mir vorbei und lässt mich links liegen. Aber vielleicht starte ich dann irgendwann mal richtig durch und überhole alle.
Wer weiß... Wer weiß schon, was morgen passiert. Das wird schon alles richtig sein.
Alles kommt, wie es kommen muss.
Samstag, 26. Mai 2012
Umgefallen
Ich hatte so unglaubliches Glück im Unglück! Und ich bin so dankbar, dass ich jetzt hier sitzen und darüber schreiben kann, dass mir nichts weiter passiert ist und dass ich so glimpflich davon gekommen bin. Als ich dort auf der Straße lag, dachte ich wirklich, dass grad alles in mir drin kaputt gegangen ist...
Dienstag, 22. Mai 2012
Die Wunden verheilen...
Immer und immer wieder hab ich mich gefragt, wie ich diese psychischen Schmerzen los werde. Irgendwann hab ich eine "Übergangslösung" gefunden, die für kurze Zeit den psychischen Schmerz in den Hintergrund stellte. Das war eine ziemlich blöde "Lösung", aber sie hat mir geholfen... Und das hat gezählt. Niemals hätte ich gedacht, dass ich so verletzt sein könnte und dass mich Gefühle innerlich so zerstören können. Aber man sollte niemals nie sagen. Und so lief mein Leben weiter...
Langsam verheilen alle Wunden und trotzdem werden einige von den Narben für immer bleiben, mich für immer an dich erinnern und an das was du mir angetan hast.
Ich kann es immer noch nicht verstehen. Und wahrscheinlich werde ich es auch nie verstehen. Ich weiß einfach, nicht was in deinem Kopf vorgegangen ist. Was hast du dir dabei gedacht? Was hab ich dir angetan, womit du dieses miese Verhalten rechtfertigen könntest? Und dann lässt du mich stehen, bist verschwunden aus meinem Leben und genießt umso mehr dein eigenes Leben? Wie kannst du das? Wie kannst du einfach so tun, als wäre dir das alles total egal? Du lebst einfach so weiter, liebst dein Leben und bist anscheinend richtig glücklich!? Warum kann ich das nicht? Was ist denn da schief gelaufen? Hast du nicht immer gesagt, es ist für immer!? Wir hatten eine gemeinsame Zukunft. Und jetzt? Jetzt steh ich da, weiß nichts mit mir anzufangen. Und du machst einfach weiter, als wäre überhaupt nichts gewesen. Warum? Warum musstest du das tun?
Auf all diese Fragen werde ich wohl nie eine Antwort bekommen, aber damit werde ich nun leben müssen.
Ich werde von vorn beginnen. Ich muss von vorn beginnen. Ich muss bei Null anfangen.
Aber ich werde es schaffen! Es wird sicher noch eine ganze Weile dauern, bis alles verheilt ist, aber irgendwann werde auch ich wieder aus tiefstem Herzen lachen und strahlen können.
Am Wochenende meinten meine Freunde zu mir, dass ich ihnen so schon wieder viel besser gefalle. Und ich merke auch, dass es ganz langsam und zaghaft bergauf geht. Aber ohne meine Freunde würde ich mich immer noch unter der Bettdecke verstecken und den ganzen Tag nicht aufstehen. Ich verbringe jetzt wieder oft meine Wochenende zu Hause bei meinen Eltern. Und schon die Fahrt gestaltet sich dank meinem neuen lieben Chauffeur sehr angenehm. Ich muss keine Angst mehr haben, dir im Zug über den Weg zu laufen. Ich muss nicht starr aus dem Fenster sehen und warten bis die Zeit vergeht. Ich kann mit ihm reden und wenn es nur übers Wetter ist, weil uns grad mal wieder nichts besseres einfällt. Dann guck ich meinen "Chauffeur" schief von der Seite an, verdreh die Augen, weil mich unser tolles Gesprächsthema nervt und dann müssen wir beide lachen. Die Tage zu Hause verbringe ich mit meinen Eltern, auf meiner Schaukel oder mit meiner Kamera. Ich lenke mich ab und versuche meine Gedanken auf klare und gerade Bahnen zu bringen. Ich lese viel, liege rum und mache wieder nicht das, was ich schon seit Ewigkeiten vor mir her schiebe, obwohl ich mir fest vorgenommen hatte, endlich damit anzufangen. Die Abende und Nächte verbringe ich mit Freunden und guter Laune. Meine Freunde lenken mich ab und machen mir immer wieder klar, dass ich endlich wieder lachen muss und eigentlich keinen Grund habe dir nachzuweinen. Und sie haben ja leider wirklich recht... Ich bin froh, dass ich mich zur Zeit wieder so wohl und geborgen fühle im Dorf. Ich bin froh, dass die Jungs dort so anders sind und gar nicht einsehen und verstehen, warum ich immer noch so oft wegen dir so miese Laune habe und weine. Sie lenken mich mit irgendwelchem Blödsinn ab und das tut gut. Hier ist es schön, aber zu Hause in der Heimat gibt es irgendwas Vertrautes, was mich glücklich macht.
Sonntag, 13. Mai 2012
Was ist denn nun plötzlich los?
Von einem Tag auf den anderen überwiegt ganz plötzlich wieder die gute Laune in mir.
Ich stehe früh auf mit einem grinsen im Gesicht. Ich freue mich auf den Tag, stehe auf meinem Balkon und atme tief durch. Ich schalte die Musik an, gehe ins Bad und auf einmal muss ich lachen und tanze durch die Wohnung. Monatelang konnte ich mir diesen Gefühlszustand überhaupt gar nicht vorstellen und jetzt ist er ganz ganz plötzlich wieder da. Ich habe endlich wieder Lust in den Tag zu starten, mich bunt und hübsch anzuziehen und raus zu gehen. Ich freue mich über die Kinder auf dem Spielplatz gegenüber. Die Baustelle hinter dem Spielplatz nervt mich auch nicht. Ich laufe durch die Straßen und entdecke winzig kleine Details, die mich strahlen lassen. Ich treffe mich mit Freunden und komme mit Bauchschmerzen zurück, weil wir die ganze Zeit nur am Kichern und Lachen waren. Ich liege auf dem Sofa mit dem Buch in der Hand und muss einfach grinsen.
Und natürlich möchte ich mir jetzt nicht selbst den Wind aus den Segeln nehmen, aber es gibt trotzdem noch oft genug Momente, in denen ich von jetzt auf gleich erstarre, mir die Tränen in die Augen schießen und ich denke "Warum? Warum konntest du mich so sehr verletzen? Was hab ich dir angetan, dass du so mies zu mir sein konntest?"
Doch dann am nächsten Tag scheint die Sonne, der Himmel ist blau, die Vögel zwitschern, die Kinder lachen und toben um die Wette, es ist warm und angenehm, ich treffe mich mit Freunden, mache Fotos und grinse. Dann kann ich das alles wieder für ein paar Stunden vergessen und das tut mir so unglaublich gut...
Donnerstag, 19. April 2012
Langsam nerv ich mich selbst...
Oder die andere Variante: Die gute Laune ist weg und die Übelkeit ist da. Ich finde es unglaublich, wie sehr sich die Gedankenwelt auf das körperliche Befinden auswirken kann. Mir wird schlecht, ich bekomme Kopfschmerzen und will am liebsten die ganze Zeit hin- und herlaufen, weil ich einfach nicht still sitzen kann. Ich hab keinen Appetit und esse nichts, obwohl ich ziemlichen Hunger habe. Oder umgekehrt ich habe Appetit, aber dann denk ich mir, warum soll ich was essen, wenn ich keinen Hunger habe.
Ich weiß nicht, wie lange das alles noch anhalten wird. Ich hab kein Bock mehr auf das alles. Es nervt mich so unglaublich doll. Ich bekomme langsam Hass. Ich verstehe nicht, wie man mich so sehr verletzen konnte, dass ich manchmal einfach nicht mehr weiter will. Ich kotze mich selbst an, weil ich meine Gefühle immer noch nicht in Griff bekomme!!!
Freitag, 13. April 2012
Einfach mal Zeit für mich...
Vor zwei oder drei Wochen ist mir klar geworden, dass ich die vorlesungsfreie Zeit definitiv falsch genutzt habe. Ich bereue es mittlerweile sehr, dass ich mir keine Zeit für mich genommen hab. Wenn ich nicht arbeiten war, dann war ich mal kurz zu Hause bei meinen Eltern, aber da ist auch immer was zu tun oder ich hab halt meine Hausarbeit geschrieben. Ich hab das Gefühl, dass ich die acht Wochen nur auf Achse war und immer unter Strom stand. Klar hatte ich das alles so geplant, um mich abzulenken und um keine Zeit zu haben, um über all den Mist nachzudenken, aber im Endeffekt merke ich, dass das doch keine so gute Idee war. In der letzten vorlesungsfreien Woche war ich dann total ausgelaugt und fertig. Ich bin dauermüde, hab keine Kraft und keine Motivation mehr und bräuchte ganz ganz dringend Urlaub. Ich hab immer noch das ganz starke Verlangen in mir, dass ich hier weg muss und dass ich einfach alleine sein will.
Natürlich war ich auch wie geplant 4 Tage in Tschechien Skilaufen und 3 Tage mit Freunden an der Ostsee, aber irgendwie hat das nicht den gewünschten Effekt mit sich gebracht. Die Tage waren natürlich unglaublich schön und unvergesslich, aber so richtig Zeit für mich und zum Ausspannen gab es da auch nicht.
Ich hätte ganz doll Lust allein für ein paar Wochen in die Berge zu fahren, irgendwo in einer kleinen Hütte zu wohnen und die Einsamkeit zu genießen. Aber nun hat das Semester schon wieder angefangen und bis zum Sommer ist es noch ein bisschen hin. Bis dahin werde ich mir einfach solch ein paar kleine Inseln schaffen, auf die niemand darf außer ich und auf denen mich auch niemand stören darf. Ich brauche grad sehr dringend die Zeit und vielleicht hilft es mir auch und bringt mir das Strahlen zurück... Das wäre doch schön!
Jemand meinte vor ein paar Tagen zu mir, vielleicht helfen mir auch einfach EHRLICHE Menschen und schöne Erinnerungen.
Ich denke die Mischung wird es machen: wundervolle ehrliche alte und neue Freunde, kleine Glücksmomente, ob nun in der Vergangenheit oder in der Zukunft und einfach genügend Zeit. Keine Ahnung wie viel Zeit das noch in Anspruch nehmen wird, aber ich bin bereit alle Zeit der Wellt zu investieren, solange ich irgendwann wieder ausgelassen lachen und glücklich sein kann!!!
Dienstag, 10. April 2012
Abstand tut anscheinend gut...
Wie jedes Jahr fand am Ostersamstag das Osterfeuer statt. Die "Dorfjugend" organisiert dieses immer ganz fleißig und auch ich gehöre da irgendwie noch mit dazu. Ich bin natürlich nicht so stark eingebunden, wie die kräftigen Jungs, die das Holz ranholen, aber ich habe auch meinen Teil, den ich alljährlich dazu beitrage. Am Freitag baue ich die Osterfeuerpuppe, die ganz oben auf dem Feuer steht. In der Nacht von Freitag zu Samstag ist dann Feuerwache, damit niemand aus den Nachbardörfern auf die Idee kommt, unseren Osterfeuerhaufen anzubrennen. Dieses Jahr habe ich wirklich das erste mal dort geschlafen... Es war ein sehr amüsanter und gesprächiger Abend und irgendwann, als fast alle weg waren, bin ich halt eingeschlafen. Blöder Weise hat es angefangen zu regnen, aber netter Weise hat mich noch jemand zusätzlich mit meinem Schlafsack zugedeckt, sodass ich nicht ganz durchgeweicht bin. Naja früh um 6.30 Uhr bin ich dann nach Hause gefahren, um dann später für die starken "Männer" Mittag zu kochen. Abends war es dann endlich soweit. Generell hab ich von dem Feuer nicht so viel mitbekommen, weil ich fleißig im Zelt saß und Getränke verkauft habe, aber als dann niemand mehr was wollte und fast alle Besucher weg waren, konnte ich dann auch endlich mal ans Feuerchen. An diesem Abend hat es nicht geregnet, dafür hat es aber geschneit. Verrückt!!! Schneeballschlacht... Aprilwetter halt.
Aber worauf ich eigentlich hinaus wollte ist, dass ich mich an diesem Abend das erste Mal seit 3 Jahren wieder mit einem "Freund" unterhalten habe und es war echt richtig richtig schön! Damals am 1. Juni 2009 haben wir uns getrennt, wir haben uns zwar immer mal gesehen, aber wir haben nie mehr als "Hallo" und "Tschüss" gesagt. Und Samstagnacht kamen wir dann irgendwie ins Gespräch und ich bin immer noch ganz begeistert. Ich konnte ihm sehr sehr viel erzählen und es war so vertraut und einfach ein gutes Gefühl. Ich denke, dass uns dieser Abstand sehr sehr gut getan hat und dass man einfach eine gewisse Zeit braucht. Ich weiß, dass ich damals ziemlich gemein war und dass das alles kein so ein gutes Ende genommen hat, aber am Samstag hatte ich wirklich das Gefühl, ihn neu kennen zu lernen, obwohl wir uns beide eigentlich ganz genau kennen und Bescheid wissen über den anderen. Aber naja es war irgendwie schön... Die Zeit hat uns bzw. mich das Blöde vergessen lassen und so konnte ich sozusagen noch mal bei Null anfangen. Hihi... Ich weiß natürlich nicht wie es bei ihm war, aber ich hoffe mal und ich glaube es eigentlich auch, dass er es auch ganz schön fand :) Abstand tut halt wirklich gut, so schwer und herzzerreißend es auch ist...
Generell war das ein sehr sehr schönes Wochenende mit meinen alten Freunden, die mich für ein paar Stunde in die heile Welt zurück holten! Ich hatte erst ein bisschen Angst und auch nicht so richtig Lust auf das Ganze. Ich dachte, dass ich vielleicht wieder genervt von allen und allem sein werde, dass wir uns nichts zu sagen hätte, aber so war es gar nicht. Wir redeten, lachten und hatten viel Spaß! Danke dafür, ihr Lieben!!! Danke für die heile Welt und den ganzen Spaß!
Sonntag, 25. März 2012
Das ist doch mistig!
Man will sich meist so verändern oder anpassen, dass man selbst und alle anderen glücklich sind. Eine Weile klappt das auch immer, aber irgendwann fliegt man auf. Man merkt, dass man sich so sehr angepasst hat und man nicht mehr man selbst war. Man hat sich verändert und sich selbst nicht berücksichtigt. Man fühlt sich unwohl und merkt es nicht. Doch dann macht es irgendwann peng...
Ich glaub, ich hab mich auch immer angepasst, konnte mit allem leben und ich hab immer alles verziehen und ich war die meiste Zeit damit glücklich... Ich fühlte mich nicht unwohl, ich war glücklich und strahlte jeden Tag über beide Ohren. Tja aber einer alleine hat nichts zu melden. Mistiger Mist!
Sonntag, 18. März 2012
Ich bin unzufrieden und will weg...
Ich weiß nur, dass ich heute gemerkt habe, dass sich doch noch nichts geändert hat. Alles um mich herum ändert sich, aber ich hocke immer noch hier rum. Es wird Frühling, ich finde es toll, aber kann es irgendwie nicht wirklich genießen. Die vorlesungsfreie Zeit ist schon fast vorbei und ich hab das Gefühl, dass ich überhaupt nicht frei hatte. Alle sind glücklich und voller frühlingshafter Glücksgefühle und ich putze lediglich meine Fenster, aber auch nur weil ich von der Sonne genervt bin, die mir jeden früh zeigt, dass meine Fenster dreckig sind.
Ich hab das Gefühl, das ich noch keinen einzigen Schritt voran gekommen bin. Und dieses Gefühl nervt mich!
Das einzige auf das ich grad richtig Lust habe ist, dass ich hier weg will. Ich will raus. Weg. Keine Ahnung wo hin. Einfach weg von hier und nicht nur für ein paar Tage, sondern am liebsten (danach schreit jedenfalls grad mein Herz) für immer!!! Weg irgendwo hin, wo ich niemand kenne, wo mich niemand kennt, wo mich alle in Ruhe lasse und wo ich noch mal ganz von vorn anfangen kann.
Ich weiß grad nicht, ob ich hier wirklich sein will. Ob ich das hier alles will. Ob ich dieses Studium will. Ob ich hier wirklich zufrieden bin... Irgendwie kommt mir das hier grad alles vor wie eine große fette Lüge. Und darauf hab ich keine Lust. Es fühlt sich so an, als ob ich mir irgendwas vorspiele. Als ob ich so tun will, dass hier alles schön ist und dass ich zufrieden bin.
Aber das bin ich nicht! Ich bin nicht zufrieden... Natürlich gibt es immer wieder mal Momente, wo es mir gut geht, wo ich lachen kann und zufrieden bin. Aber es gibt viel zu viele Momente, wo ich denke: Nee ich hab gar kein Bock mehr auf den ganzen Mist! Ich bin genervt von mir und von allem anderen.
Aber ich glaub, am meisten bin ich wirklich von mir genervt. Warum kann ich mich nicht einfach aufraffen? Warum kann ich mir nicht selbst mal in den Hintern treten? Warum hocke ich immer noch hier? Warum reg ich mich eigentlich auf, ich bin doch selbst schuld an dieser Situation grad? Ich könnte doch ganz einfach raus gehen und das Leben genießen... Aber es geht einfach nicht...
Vanessa Carlton -- A Thousand Miles - MyVideo
Ganz am Anfang wollte ich eigentlich nur das Lied reinstellen, weil ich es schon seit Jahren so wundervoll finde. Ob es nun am unglaublich hübschen Flügel liegt oder am Text... Keine Ahnung...
Aber dann fing ich doch irgendwie an zu schreiben. Naja man sieht ja was bei raus gekommen ist. Irgendwie kommt in letzter Zeit nur Gejammer bei raus. Hoffe das ändert sich bald mal wieder!
Donnerstag, 16. Februar 2012
Freude über die Freunde
Stundenlange Telefonate. Fernhilfe bei Problemen, für die man eigentlich einen Freund hat und um die man sich sonst nie kümmert. Immer liebe und aufmunternde Worte. Komplimente, wenn man sie am meisten braucht. Immer ein offenes Ohr für jeden Müll, über den man grad heulen muss, weil das Leben manchmal einfach ungerecht und scheiße ist. Für jede Schwachsinnsidee zu haben.
Sie sind einfach immer für mich da!
Ich wüsste wirklich nicht, wie ich die letzten Woche ohne sie überlebt hätte. Nein eigentlich die letzten Monaten, weil es ging mir ja schon vor dem Tod der Grinsekatze immer wieder schlecht, wahrscheinlich war sie schon angeschlagen und merkte ganz tief im Inneren, dass sie sterben muss...
Und egal wie lange man Freunde schon nicht gesehen hat, egal ob man sie nur am Telefon hört, oder ob man sie jede Woche sieht, echte Freunde sind immer für einen da und sind einfach das Größte, Beste und Wichtigste der Welt!!!
Ich hab euch soooo lieb!!!
Sonntag, 5. Februar 2012
Vorlesungsfreie Zeit und jetzt???
Was mache ich bloß mit dieser ewig langen Zeit, die ich da zur freien Verfügung gestellt bekomme!? Oh Gott... Sooooo viel Zeit... Was mach ich bloß? Wo fahr ich als erstes hin?
Ja, all das ging in meinem Kopf umher. Und jetzt ist Sonntag, der Sonntag vor dem ersten freien Montag der zwei vorlesungsfreien Monate und jetzt denke ich: "Ohhh hab ich auch einfach mal Zeit zum Langweilen, Rumliegen, Nichtstun?"
Ich hab jetzt wirklich schon so grob die gesamte Zeit durchgeplant... Verrückt!
Kleiner Überblick (falls ich mal nicht weiß, was grad ansteht...)
1. Woche: arbeiten, Skilaufen fahren, nach Hause (neue Schlittschuh testen! und baden fahren)
2. + 3. Woche: arbeiten, arbeiten, arbeiten (ich darf mit den lieben Kinderlein Fasching feiern... toll...)
4., 5. + 6. Woche: Hausarbeit schreiben und zwischendurch mit so vielen tollen Leuten an die Ostsee fahren!
7. Woche: FREIZEIT - nach Hause fahren, Freunde treffen, endlich einfach mal nichts tun -> wer weiß, das klappt sicher nicht
8. Woche und wirklich schon die letzte: Exkursion nach Erfurt...
Seltsam erst denkt man immer, so viel Zeit und dann schwupps ist sie schon vorbei.
So ging es mir ja mit dem ersten Semester auch. Anfang Oktober dachte ich noch, das wird sich sicher ewig hinziehen und so lange dauern und jetzt denk ich, das soll schon das erste Semester gewesen sein!? Sehr sehr seltsam...
Auch die Grinsekatze ist jetzt schon einen Monat tot... Und im Moment hab ich leider noch nicht das Gefühl, dass sie wieder aus ihrem Grab auferstehen möchte...
Deswegen freu ich mich auch so auf alles was ansteht. Raus, weg, Gedanken zurücklassen, einfach mal wieder den Moment genießen - das ist grad alles was ich will!!!
Montag, 16. Januar 2012
Erinnerungen...
Hab das Lied gehört und musste weinen...
Ja, vielleicht liegt es auch daran, dass ich in letzter Zeit eh überdurchschnittlich viel weine... Aber nein! Ich denke es liegt eher daran:
Ich hoff der gohts guet und du hesch was du willsch. Jetzt getts keis zrugg meh, s’isch alles verspellt. D’Bänder sind gresse und d’Brugge verbrannt, eusi Wäg hend sech krützt und denn weder trännt.
I chan ohni dich lache, ohni dich brüele, chan ohni dich stärbe und es läbe füehre, ohni dich schlafe, au wenns düppig esch, aber cha ohni dich niemals glöcklech sii!
Refrain
I´d kill for you.
I´d even die for you.
You know, no one can love you
as much as I do
never gonna lie to you!
I´d kill for you.
My love will shine on you
You know, no one can love you
as much as I do
never gonna lie to you!
Du häsch mech frögt, was ich lieb
Und ich ha der gseid: mis läbe.
Du besch truurig dervo gloffe
aber du hesch ned verstande: Mis läbe, bisch DU!
Hoffentlich gnüsst er mis läbä ond schätzs.
Ich hoff das sin Gschlächts-Name minen ersetzt.
Ich hoff er esst mit eusem Bsteck und hoffentlich fühlt er sich wohl i mim Bett.
Sägem das ich dich als Frau ned verdient ha, sägem das ich dich im läbä nie gliebt ha.
Sägem ich wönsch euch nor s'Glöck uf ärdä.
...aber sägem ned das ech das säg onter Träne.