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Donnerstag, 1. August 2013

Und aufgeregt???

Sag mal, bist du auch so aufgeregt wie ich?
Nein... Nö eigentlich noch nicht.

Huhu, du, ich werd jetzt langsam wirklich nervös. Wie geht es dir? Ist es bei dir auch so schlimm?
Nein. Ich bin noch nicht aufgeregt.

Und schon aufgeregt?
NEIN!!!

Hmm es klingt schon ziemlich komisch, wenn man am Abend vor der ersten mündlichen Prüfung im Studium nicht aufgeregt ist, aber es war wirklich so. Alle möglichen Leute haben mich gefragt, ob meine Aufregung schon schlimm ist und wie es mir geht und ob ich auch so nervös bin, wie sie. Aber ich war nicht aufgeregt.
Ich war auch am Vormittag vor der Prüfung noch immer nicht aufgeregt. Und genau dieser Fakt machte mich irgendwie nervös. Ich kannte das überhaupt nicht von mir. Sonst bin ich immer schrecklich aufgeregt vor all möglichen Ereignissen und diesmal geschah einfach nichts mit mir. Ich hab mich ein bisschen verrückt gemacht und ich saß den Tag vor der Prüfung auch nur dreimal mit meinen Zusammenfassungen da und hab die überflogen. Seltsam seltsam...
Aber dann, als ich auf diesem Stuhl vor meiner Prüferin saß, merkte ich wie mir die Hitze in den Kopf stieg und ich ganz schrecklich nervös wurde. Doch auch das hat sich ganz schnell gelegt. Die Prüfung lief eher wie ein anregendes Gespräch ab und die Zeit verging erschreckend schnell und schwuppdiwupp war es auch schon vorbei. Ich hatte viel zu viel gelernt. Ich konnte viel zu wenig von all meinem unfassbaren Wissen preisgeben, weil die Zeit einfach nicht ausreichte. Aber das Ergebnis stellt mich sehr zufrieden.
Und nun frage ich mich, ob das mit der Prüfung in der nächsten Woche auch so ablaufen wird, oder ob ich da vielleicht ganz schrecklich aufgeregt sein werde und die Zeit einfach nicht vergehen will. Hmmm ich weiß es nicht und werde es nur herausfinden, indem ich abwarte und schaue, wie es mir nächste Woche ergeht.

Aber bis dahin ist noch viel Zeit und ein tolles Wochenende mit Familie, Wandern und Musical wartet auf mich!



Sonntag, 14. Juli 2013

Ostsee Mai 2013

Auf Wunsch und Drängen eines Einzelnen geht es nun auch hier endlich mal weiter.
Ich war dieses Jahr doch schon relativ viel unterwegs, zum Beispiel war ich im Mai auch mal für eine Woche an der Ostsee. Hier kommt nun ein kleiner aber feiner Bericht.

18.05.2013

09.00 Uhr - Treff zum Frühstück mit allen Mitreisenden
09.45 Uhr - Eine Mitreisende, die übrigens auch das Auto aus der Neustadt mitbringen sollte, fehlt immer noch. Wir rufen sie besorgt an, sie geht ganz verschlafen ans Handy und fragt, was denn los sei. Als wir ihr die Uhrzeit mitteilten, schrie sie nur kurz und legt aus.
gegen 11.00 Uhr - verspätet Abfahrt
gegen 17.00 Uhr - viel zu verspätet Ankunft in Glowe auf Rügen nachdem gefühlte 5000mal gefragt wurde, wann wir endlich ankommen und nach 6 oder 7 Pullerpausen - Kinder sind schon was tolles...
20.30 Uhr - Nachdem alle schon am Strand waren, schaffe auch ich es endlich!




22.00 Uhr - NachtBADEN!!! Was zu einem schönen Urlaubsritual wurde.



19.05.2013

Leider kein so schönes Wetter, aber wir machen das beste draus und genießen den Tag bei einem ausgiebigen Strandspaziergang.










20.05.2013

SOMMER, SONNE, STRAND!





21.05.2013

Das Wetter meint es in diesem Urlaub echt nicht gut mit uns. So ein Mist! Wir fahren nach Stralsund, die Gruppe teilt sich, ich gehe mit den Kindern und zugehöriger Mutti ins Ozeaneum. Toll war's!!! Fotos hab ich von dort leider nicht, da ich das alles auch einfach mal genießen wollte.


22.05.2013

Sportlich wird's! Wir leihen uns Fahrräder aus und fahren zum Kap Arkona.








23.05.2013

Auch am Donnerstag schwingen wir unsere süßen Popos noch mal auf die Sättel. Diesmal fahren wir in die andere Richtung und leider nur in reduzierter Minigruppe. Der Königsstuhl wartet auf unsere ERoberung!






Wenn große Kinderspielplätze entdecken, haben die kleinen leider Pech gehabt...





Abends mussten wir dann auch mal ganz dringend und ganz kitschig den Sonnenuntergang beobachten. Aber auch unser Badespaß sollte nicht zu kurz kommen. Baden, während im Hintergrund die Sonne untergeht, ist schon ganz schön schön und dann merkt man auch gar nicht mehr wie eisekalt das Wasser eigentliche ist...





24.05.2013

Und schon bricht unser vorletzter Urlaubstag an, welchen wir auf Hiddensee verbringen.
Boot fahren, "wandern" und am Leuchtturm die Aussicht genießen - traumhaft!








25.05.2013

Das soll's schon gewesen sein??? Oh man wie schnell so eine Woche vergeht... Aber wenn wir jetzt schon unterwegs sind, dann wenigstens zügig, denn Abend ist das Champions League Finale.
Ach ja das war schon ein schöner Urlaub. Aber wie nach jedem Gruppenurlaub sage ich mir auch diesmal, nie wieder fahre ich mit einer so großen Gruppe in Urlaub und dann pass auf, spätestens in zwei Jahren sitzt sie wieder mit wild gewordenen Verrückten zusammen im Urlaub. Und das ist auch gut so! Denn egal wie anstrengend so ein Urlaub in der Gruppe ist, am Ende erinnert man sich eh nur an die tollen Momente, die man gemeinsam hatte.

Sonntag, 16. Dezember 2012

Doch ich blicke positiv in die Zukunft!!!

Ja, es gibt diese Erinnerungen, die den Tag vermiesen. Ja, mein Geburtstag letztes Jahr war wirklich zum Kotzen (sorry, aber es war wirklich so). Ja, der Start in das Jahr 2012 hätte nicht schlechter laufen können. Und ja, im Großen und Ganzen war das Jahr nicht die Wucht.
Aber genau deswegen kann theoretisch alles nur deutlich besser werden. Ja, schon letzte Jahr habe ich gesagt, dass das nächste Jahr eigentlich nur besser werden kann. Das wurde es leider nicht. Keine Ahnung warum. Wahrscheinlich sollte es noch nicht so sein. Aber jetzt habe ich so ein kleines grinsendes Gefühl in mir, welches mich an zwinkert und sagt: "Das nächste Jahr wird ganz sicher besser!"
Ich habe in den letzten Monaten gelernt, mein Leben zu leben, es zu genießen und dass ich auch gut alleine glücklich sein kann. Ich kann wieder öfters strahlen und mache mein Ding. Ich habe mittlerweile auch in Dresden einen tollen Freundeskreis, welcher immer für mich da ist und welchen ich so sehr schätze. Und ich denke, schon allein diese paar Punkte tragen deutlich zur Verbesserung des kommenden Jahres bei.
Außerdem gibt es da noch einen ausschlaggebenden Punkt, der mich hoffen lässt und für den ich mich bei all meinen Freunden bedanken möchte.
Meine wundervollen Freunde haben mir einen so tollen Geburtstag bereitet, dass ich dieses Jahr am liebsten alle paar Mal vor Freude geweint hätte. Wir waren weg, wir haben gequatscht, Quatsch gemacht, getanzt und reichlich Spaß gehabt. Bis tief in die Nacht war ich glücklich und überwältigt. Ich habe viel zu wenig geschlafen, ich habe den Tag mit meiner Familie verbracht und habe am Abend noch netten Besuch bekommen, welcher mich auch nicht schlafen ließ, sodass ich am Freitag früh total übermüdet in Leipzig ankam. Aber egal! Denn der Freitag war auch ganz fabelhaft! Der alte Freundeskreis hat sich getroffen, wir haben lecker gegessen, getrunken, uns die Münder fusselig geredet, wir haben singstar gespielt und in der Nacht ein Bettenlager gebaut, wie wir es früher auch schon immer taten. Wir waren so glücklich, dass wir uns noch relativ oft sehen und haben die gemeinsame Zeit in vollen Zügen genossen!
Wie man sieht, das komplette Gegenstück zum letzten Jahr!!!
Seit Mittwoch geht es mir wieder mal richtig gut. Ich habe das letzte Jahr hinter mir gelassen und blicke mit leuchtenden Augen in die Zukunft, denn ich glaube es geht ganz langsam endlich wieder bergauf.

Montag, 10. September 2012

Unter Tränen lachen...


Das sind die Starken, die unter Tränen lachen, eigene Sorgen verbergen und andere glücklich machen. Franz Grillparzer

Danke Robert!

Zur Zeit ist es wieder mal so... Wenn man mich auf der Straße sieht, dann ahnt man wahrscheinlich nicht, was gerade in meinem Inneren vorgeht. Ich mag aber auch nicht, dass man mir ansieht oder anmerkt, dass ich in diesem Moment am liebsten weinen würde oder dass ich mir einfach nur wünsche, im Bett zu liegen unter der dicken Kuscheldecke mit einer Vorratspackung Eis... 

Ich versuche zu lächeln und zu lachen, anderen Kraft zu geben und sie glücklich zu machen. 

Aber die wahren Freunde sehen, dass dieses Lächeln manchmal irgendwie erzwungen wird. Ich will nicht als kleines, zerbrechliches Mädchen da stehen! Klar bin auch ich zerbrechlich, ziemlich sogar... Und verletzlich bin ich auch und das auch sehr... Und natürlich bin ich klein, aber dafür hab ich Energie für zwei. Ich mag nicht zu Hause rum sitzen und nichts tun. Ich will was erleben. Ich will die Welt sehen. Ich will Spaß haben. Ich will mit meinen Freunden tolle Momente genießen. Ich will da sein für alle, die ein offenes Ohr oder ein Stück Schokokuchen brauchen. Nur manchmal da brauche ich  auch eine kleine Pause nur für mich.

Und gerade überlege ich wieder mal, ob eine größere Pause nur für mich nicht auch mal ganz gut tun würde. Einfach weg. Raus hier. Abstand von allem und allen. Einfach mal für eine ganze Weile nur für mich sein. Blöde Gedanken und Erinnerungen los werden. Einen klaren Kopf und ein freies Herz bekommen. Ich finde das klingt gar nicht so schlecht. Aber leider hab ich das schlechte Gefühl, dass das eh nichts wird...
Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, wie es weiter gehen wird. Ich weiß nicht, wie mein Leben verlaufen wird.

Aber ich geb die Hoffnung nicht auf, auf die kleinen Glücksmomente! Und vielleicht kommt auch irgendwann mal wieder ein großer Glücksmoment...
Klar wird der kommen!!! Irgendwann...

Positiv denken!!! Alles kommt, wie es kommen muss...



Montag, 27. August 2012

So viel los bei mir

Nach einer Woche in der Heimat und nach einer Woche mit meiner Oma habe ich wieder ein bisschen Angst bekommen... Ich hab Angst, dass mich meine Oma irgendwann nicht mehr erkennen wird... Noch erkennt sie uns alle und hat damit auch noch gar keine Probleme, aber irgendwann wird es soweit sein und davor hab ich große Angst.
Es ist sehr sehr anstrengend mit ihr. Sie vergisst mittlerweile alles innerhalb von Minuten... Und neuerdings entdeckt sie immer wieder "neue" Dinge auf dem Hof. Gestern waren plötzlich so viele neue Fische im Teich und wir wurden verdächtigt, die heimlich in den Teich gesetzt zu haben. Dass das aber einfach die kleinen Babyfische von den großen sind, hat meine liebe Oma einfach nicht wahrhaben wollen. Sie sitzt schließlich jeden Tag am Teich und das hätte sie ja schon mal eher gesehen, wenn das Babyfische wären, aber die waren ganz plötzlich von einem Tag auf den anderen da... Ach ja meine Oma. Oder was auch sehr belastend ist, wenn sie was fragt, dann hört sie bei der Antwort eigentlich gar nicht richtig zu und beschäftigt sich mit was anderem und dann fragt sie gleich wieder. Oder sie weiß am Vormittag, dass wir Abend Besuch bekommen und dass wir grillen wollen und wenn ich Nachmittag wieder komme, hat sie ganz plötzlich Eintopf gekocht und weiß angeblich von nichts... Wir würden ihr ja nie was erzählen und dann ist sie eingeschnappt. Sie kommt nicht mehr raus aus ihrer Wohnung, wenn "Fremde" zu Besuch sind. Sie sitzt eigentlich nur noch den ganzen Tag vor dem Fernseher. Und obwohl sie schon seit Jahren nicht mehr kocht, zieht sie seit ein paar Wochen wieder jeden Tag ihre Schürze an, "damit sie sich beim Kochen nicht dreckig macht."
Das macht mich ziemlich traurig alles. Ich würde ihr so gerne helfen. Und ich will nicht immer so schnell, die Geduld verlieren.
Aber es ist schon besser geworden in den letzten Monaten. Ich habe einige Bücher über Demenz gelesen und habe endlich eingesehen, dass sie krank ist, es nicht ändern kann und wir es einfach akzeptieren müssen, auch wenn es sehr schwer fällt...

Aber es passieren auch schöne Dinge in der Heimat. Ich habe wieder viele meine Freunde getroffen. Dorffreunde und Schulfreunde. Alle hab ich sie endlich mal wiedergesehen!
An dem einen Wochenende waren endlich wieder mal wirklich alle Dorfjungs da. Überall sind sie hergekommen. Aus der Schweiz, aus Bayern, aus Frankfurt, aus Dresden... Wir haben die Abende gemeinsam verbracht, sind Baden gefahren und hatten eine Menge Spaß. Das war toll! Bis auf den Hornissenstich... Der war nicht so toll. Aber das ist eine andere Geschichte und tut auch gar nicht mehr weh.
Und auch die alte Schulclique war wieder mal vollständig vereint. Grillen, Mädelstag, Baden - auch hier war alles dabei. Wir waren alle beisammen. Es gab wieder mal eine Geburtstagsüberraschung. Und wir haben die gemeinsamen Stunden voll ausgekostet.
Ich genieße die Zeit mit Freunden so sehr und habe gemerkt, dass ich meine Freunde früher oft mal vernachlässigt habe. Aber das soll nie nie nie wieder passieren!
Doch irgendwie fehlt immer einer... Auf jedem Gruppenfoto, das entsteht, sehe ich eine Lücke. Immer wenn wir alle gemeinsam an einem großen Tisch sitzen, denke ich, dass eigentlich noch ein Stuhl besetzt sein müsste. Es ist schon komisch... Auch nach so langer Zeit hinterlässt er immer noch eine Lücke.

Ja und dann ich war (zwar nicht in der Heimat aber in Dresden) noch beim BOY Konzert mit Me And My Drummer als Support. Das war richtig richtig schön!
Me And My Drummer haben mich von der ersten Minuten an überzeugt.
Und zu BOY brauche ich eigentlich gar nichts sagen. So bezaubernd und wundervoll!!! Einfach großartig!!!
Ich konnte bei jedem Lied stolz mit singen und habe zwischendurch immer wieder die Augen geschlossen, weil Valeska so zauberhaft gesungen hat. Auch die Band der beiden Mädels war ganz fantastisch. Und im Gegensatz zu den Vorurteilen, dass BOY nur so ruhige Mädchenmusik macht, hat es bei manchen Liedern auch richtig gerumpst!
Ein ganz ganz toller Abend, wenn leider auch ein bisschen kurz, da BOY bis jetzt nur ein Album veröffentlicht haben und deswegen auch nicht mehr spielen konnten. Aber das war auch das einzige winzig kleine Manko.



Und dann stand er heute plötzlich vor mir... Erst dachte ich einfach nur: Och nöö, bloß weg hier! Aber dann haben wir doch eine ganze Weile gequatscht und unerwarteter Weise war das richtig angenehm. Es war irgendwie so vertraut und schön. Und ich hab mir gewünscht, dass nie etwas passiert wäre... Aber so ist das leider nicht. Und ich weiß nicht, wie das jetzt weitergehen soll. Wir werden ab und zu Kontakt haben, aber ob ich zu mehr fähig bin, weiß ich nicht... Ich weiß nicht, ob wir einfach Freunde sein und uns manchmal einfach so treffen können... Ich weiß es nicht... Aber ich weiß gerade auch gar nichts, denn das alles hat mich ziemlich überrumpelt und verwirrt... Und ich werde es wohl einfach auf mich zukommen lassen...

Dienstag, 22. Mai 2012

Die Wunden verheilen...

...aber die Narben werden für immer bleiben.
Immer und immer wieder hab ich mich gefragt, wie ich diese psychischen Schmerzen los werde. Irgendwann hab ich eine "Übergangslösung" gefunden, die für kurze Zeit den psychischen Schmerz in den Hintergrund stellte. Das war eine ziemlich blöde "Lösung", aber sie hat mir geholfen... Und das hat gezählt. Niemals hätte ich gedacht, dass ich so verletzt sein könnte und dass mich Gefühle innerlich so zerstören können. Aber man sollte niemals nie sagen. Und so lief mein Leben weiter...
Langsam verheilen alle Wunden und trotzdem werden einige von den Narben für immer bleiben, mich für immer an dich erinnern und an das was du mir angetan hast.
Ich kann es immer noch nicht verstehen. Und wahrscheinlich werde ich es auch nie verstehen. Ich weiß einfach, nicht was in deinem Kopf vorgegangen ist. Was hast du dir dabei gedacht? Was hab ich dir angetan, womit du dieses miese Verhalten rechtfertigen könntest? Und dann lässt du mich stehen, bist verschwunden aus meinem Leben und genießt umso mehr dein eigenes Leben? Wie kannst du das? Wie kannst du einfach so tun, als wäre dir das alles total egal? Du lebst einfach so weiter, liebst dein Leben und bist anscheinend richtig glücklich!? Warum kann ich das nicht? Was ist denn da schief gelaufen? Hast du nicht immer gesagt, es ist für immer!? Wir hatten eine gemeinsame Zukunft. Und jetzt? Jetzt steh ich da, weiß nichts mit mir anzufangen. Und du machst einfach weiter, als wäre überhaupt nichts gewesen. Warum? Warum musstest du das tun?
Auf all diese Fragen werde ich wohl nie eine Antwort bekommen, aber damit werde ich nun leben müssen.
Ich werde von vorn beginnen. Ich muss von vorn beginnen. Ich muss bei Null anfangen.
Aber ich werde es schaffen! Es wird sicher noch eine ganze Weile dauern, bis alles verheilt ist, aber irgendwann werde auch ich wieder aus tiefstem Herzen lachen und strahlen können.
Am Wochenende meinten meine Freunde zu mir, dass ich ihnen so schon wieder viel besser gefalle. Und ich merke auch, dass es ganz langsam und zaghaft bergauf geht. Aber ohne meine Freunde würde ich mich immer noch unter der Bettdecke verstecken und den ganzen Tag nicht aufstehen. Ich verbringe jetzt wieder oft meine Wochenende zu Hause bei meinen Eltern. Und schon die Fahrt gestaltet sich dank meinem neuen lieben Chauffeur sehr angenehm. Ich muss keine Angst mehr haben, dir im Zug über den Weg zu laufen. Ich muss nicht starr aus dem Fenster sehen und warten bis die Zeit vergeht. Ich kann mit ihm reden und wenn es nur übers Wetter ist, weil uns grad mal wieder nichts besseres einfällt. Dann guck ich meinen "Chauffeur" schief von der Seite an, verdreh die Augen, weil mich unser tolles Gesprächsthema nervt und dann müssen wir beide lachen. Die Tage zu Hause verbringe ich mit meinen Eltern, auf meiner Schaukel oder mit meiner Kamera. Ich lenke mich ab und versuche meine Gedanken auf klare und gerade Bahnen zu bringen. Ich lese viel, liege rum und mache wieder nicht das, was ich schon seit Ewigkeiten vor mir her schiebe, obwohl ich mir fest vorgenommen hatte, endlich damit anzufangen. Die Abende und Nächte verbringe ich mit Freunden und guter Laune. Meine Freunde lenken mich ab und machen mir immer wieder klar, dass ich endlich wieder lachen muss und eigentlich keinen Grund habe dir nachzuweinen. Und sie haben ja leider wirklich recht... Ich bin froh, dass ich mich zur Zeit wieder so wohl und geborgen fühle im Dorf. Ich bin froh, dass die Jungs dort so anders sind und gar nicht einsehen und verstehen, warum ich immer noch so oft wegen dir so miese Laune habe und weine. Sie lenken mich mit irgendwelchem Blödsinn ab und das tut gut. Hier ist es schön, aber zu Hause in der Heimat gibt es irgendwas Vertrautes, was mich glücklich macht.

Sonntag, 13. Mai 2012

Was ist denn nun plötzlich los?

Langsam wunder ich mich schon sehr über mich selbst...
Von einem Tag auf den anderen überwiegt ganz plötzlich wieder die gute Laune in mir.
Ich stehe früh auf mit einem grinsen im Gesicht. Ich freue mich auf den Tag, stehe auf meinem Balkon und atme tief durch. Ich schalte die Musik an, gehe ins Bad und auf einmal muss ich lachen und tanze durch die Wohnung. Monatelang konnte ich mir diesen Gefühlszustand überhaupt gar nicht vorstellen und jetzt ist er ganz ganz plötzlich wieder da. Ich habe endlich wieder Lust in den Tag zu starten, mich bunt und hübsch anzuziehen und raus zu gehen.  Ich freue mich über die Kinder auf dem Spielplatz gegenüber. Die Baustelle hinter dem Spielplatz nervt mich auch nicht. Ich laufe durch die Straßen und entdecke winzig kleine Details, die mich strahlen lassen. Ich treffe mich mit Freunden und komme mit Bauchschmerzen zurück, weil wir die ganze Zeit nur am Kichern und Lachen waren. Ich liege auf dem Sofa mit dem Buch in der Hand und muss einfach grinsen.
Und natürlich möchte ich mir jetzt nicht selbst den Wind aus den Segeln nehmen, aber es gibt trotzdem noch oft genug Momente, in denen ich von jetzt auf gleich erstarre, mir die Tränen in die Augen schießen und ich denke "Warum? Warum konntest du mich so sehr verletzen? Was hab ich dir angetan, dass du so mies zu mir sein konntest?"
Doch dann am nächsten Tag scheint die Sonne, der Himmel ist blau, die Vögel zwitschern, die Kinder lachen und toben um die Wette, es ist warm und angenehm, ich treffe mich mit Freunden, mache Fotos und grinse. Dann kann ich das alles wieder für ein paar Stunden vergessen und das tut mir so unglaublich gut...

Dienstag, 10. April 2012

Abstand tut anscheinend gut...

Ein ganz schön verrücktes und anstrengendes Osterwochenende liegt hinter mir.
Wie jedes Jahr fand am Ostersamstag das Osterfeuer statt. Die "Dorfjugend" organisiert dieses immer ganz fleißig und auch ich gehöre da irgendwie noch mit dazu. Ich bin natürlich nicht so stark eingebunden, wie die kräftigen Jungs, die das Holz ranholen, aber ich habe auch meinen Teil, den ich alljährlich dazu beitrage. Am Freitag baue ich die Osterfeuerpuppe, die ganz oben auf dem Feuer steht. In der Nacht von Freitag zu Samstag ist dann Feuerwache, damit niemand aus den Nachbardörfern auf die Idee kommt, unseren Osterfeuerhaufen anzubrennen. Dieses Jahr habe ich wirklich das erste mal dort geschlafen... Es war ein sehr amüsanter und gesprächiger Abend und irgendwann, als fast alle weg waren, bin ich halt eingeschlafen. Blöder Weise hat es angefangen zu regnen, aber netter Weise hat mich noch jemand zusätzlich mit meinem Schlafsack zugedeckt, sodass ich nicht ganz durchgeweicht bin. Naja früh um 6.30 Uhr bin ich dann nach Hause gefahren, um dann später für die starken "Männer" Mittag zu kochen. Abends war es dann endlich soweit. Generell hab ich von dem Feuer nicht so viel mitbekommen, weil ich fleißig im Zelt saß und Getränke verkauft habe, aber als dann niemand mehr was wollte und fast alle Besucher weg waren, konnte ich dann auch endlich mal ans Feuerchen. An diesem Abend hat es nicht geregnet, dafür hat es aber geschneit. Verrückt!!! Schneeballschlacht... Aprilwetter halt.
Aber worauf ich eigentlich hinaus wollte ist, dass ich mich an diesem Abend das erste Mal seit 3 Jahren wieder mit einem "Freund" unterhalten habe und es war echt richtig richtig schön! Damals am 1. Juni 2009 haben wir uns getrennt, wir haben uns zwar immer mal gesehen, aber wir haben nie mehr als "Hallo" und "Tschüss" gesagt. Und Samstagnacht kamen wir dann irgendwie ins Gespräch und ich bin immer noch ganz begeistert. Ich konnte ihm sehr sehr viel erzählen und es war so vertraut und einfach ein gutes Gefühl. Ich denke, dass uns dieser Abstand sehr sehr gut getan hat und dass man einfach eine gewisse Zeit braucht. Ich weiß, dass ich damals ziemlich gemein war und dass das alles kein so ein gutes Ende genommen hat, aber am Samstag hatte ich wirklich das Gefühl, ihn neu kennen zu lernen, obwohl wir uns beide eigentlich ganz genau kennen und Bescheid wissen über den anderen. Aber naja es war irgendwie schön... Die Zeit hat uns bzw. mich das Blöde vergessen lassen und so konnte ich sozusagen noch mal bei Null anfangen. Hihi... Ich weiß natürlich nicht wie es bei ihm war, aber ich hoffe mal und ich glaube es eigentlich auch, dass er es auch ganz schön fand :) Abstand tut halt wirklich gut, so schwer und herzzerreißend es auch ist...
Generell war das ein sehr sehr schönes Wochenende mit meinen alten Freunden, die mich für ein paar Stunde in die heile Welt zurück holten! Ich hatte erst ein bisschen Angst und auch nicht so richtig Lust auf das Ganze. Ich dachte, dass ich vielleicht wieder genervt von allen und allem sein werde, dass wir uns nichts zu sagen hätte, aber so war es gar nicht. Wir redeten, lachten und hatten viel Spaß! Danke dafür, ihr Lieben!!! Danke für die heile Welt und den ganzen Spaß!

Donnerstag, 16. Februar 2012

Freude über die Freunde

Heute hab ich wieder gemerkt, dass ich die aller aller aller liebsten, tollsten und besten Freunde der Welt hab!!! Was wäre ich nur ohne sie!?
Stundenlange Telefonate. Fernhilfe bei Problemen, für die man eigentlich einen Freund hat und um die man sich sonst nie kümmert. Immer liebe und aufmunternde Worte. Komplimente, wenn man sie am meisten braucht. Immer ein offenes Ohr für jeden Müll, über den man grad heulen muss, weil das Leben manchmal einfach ungerecht und scheiße ist. Für jede Schwachsinnsidee zu haben.
Sie sind einfach immer für mich da!
Ich wüsste wirklich nicht, wie ich die letzten Woche ohne sie überlebt hätte. Nein eigentlich die letzten Monaten, weil es ging mir ja schon vor dem Tod der Grinsekatze immer wieder schlecht, wahrscheinlich war sie schon angeschlagen und merkte ganz tief im Inneren, dass sie sterben muss...
Und egal wie lange man Freunde schon nicht gesehen hat, egal ob man sie nur am Telefon hört, oder ob man sie jede Woche sieht, echte Freunde sind immer für einen da und sind einfach das Größte, Beste und Wichtigste der Welt!!!
Ich hab euch soooo lieb!!!

Sonntag, 5. Februar 2012

Vorlesungsfreie Zeit und jetzt???

Genau das hab ich noch vor einiger Zeit gedacht...
Was mache ich bloß mit dieser ewig langen Zeit, die ich da zur freien Verfügung gestellt bekomme!? Oh Gott... Sooooo viel Zeit... Was mach ich bloß? Wo fahr ich als erstes hin?
Ja, all das ging in meinem Kopf umher. Und jetzt ist Sonntag, der Sonntag vor dem ersten freien Montag der zwei vorlesungsfreien Monate und jetzt denke ich: "Ohhh hab ich auch einfach mal Zeit zum Langweilen, Rumliegen, Nichtstun?"
Ich hab jetzt wirklich schon so grob die gesamte Zeit durchgeplant... Verrückt!
Kleiner Überblick (falls ich mal nicht weiß, was grad ansteht...)
1. Woche: arbeiten, Skilaufen fahren, nach Hause (neue Schlittschuh testen! und baden fahren)
2. + 3. Woche: arbeiten, arbeiten, arbeiten (ich darf mit den lieben Kinderlein Fasching feiern... toll...)
4., 5. + 6. Woche: Hausarbeit schreiben und zwischendurch mit so vielen tollen Leuten an die Ostsee fahren!
7. Woche: FREIZEIT - nach Hause fahren, Freunde treffen, endlich einfach mal nichts tun -> wer weiß, das klappt sicher nicht
8. Woche und wirklich schon die letzte: Exkursion nach Erfurt...

Seltsam erst denkt man immer, so viel Zeit und dann schwupps ist sie schon vorbei.
So ging es mir ja mit dem ersten Semester auch. Anfang Oktober dachte ich noch, das wird sich sicher ewig hinziehen und so lange dauern und jetzt denk ich, das soll schon das erste Semester gewesen sein!? Sehr sehr seltsam...

Auch die Grinsekatze ist jetzt schon einen Monat tot... Und im Moment hab ich leider noch nicht das Gefühl, dass sie wieder aus ihrem Grab auferstehen möchte...
Deswegen freu ich mich auch so auf alles was ansteht. Raus, weg, Gedanken zurücklassen, einfach mal wieder den Moment genießen - das ist grad alles was ich will!!!

Montag, 27. Juni 2011

Abschlussseminar...

So jetzt ist es vorbei. Unser letztes FSJ-Seminar liegt hinter uns.
Es war wieder ein ganz tolles Seminar, in dem wir diesmal ein bisschen anders vorgegangen sind, aber anders heißt auf keinen Fall schlecht! Es war ein Seminar voll Emotionen!
Ich persönlich habe mich auf dieses Seminar mehr gefreut, als auf alle anderen. Aber das liegt wahrscheinlich auch an meinem momentanen emotionalen Zustand. Ich habe mich gefreut, eine Woche dem beschissenen Alltag zu entfliehen, ich habe mich gefreut, mich mit all den tollen Leuten ablenken zu können und ich habe mich gefreut, dass ich ganz viel Zeit zum Reden, aber auch zum Nachdenken hab. Und so sehr wie ich mich gefreut hab, so toll ist dann auch die Woche geworden!!!
Am Montag sollten wir wieder zur gepflegten Mittagzeit auf dem Gut Frohberg ankommen, schon die Zug- und Busfahrt war wieder ein Vergnügen. Nach dem Mittag, der Mittagspause und dem Zimmereinrichten, trafen wir uns in unserer Gruppe klärten Organisatorisches und dann stellten wir unsere Praxisprojekte vor. Und ich bin begeistert, was dort einige auf die Beine stellen. Hut ab! Ich würde am liebsten jetzt alle nennen, vor denen ich den Hut ziehe, aber das wird leider zu viel. Aber ich erwähne mal kurz ein paar tolle Ideen: der Nick hat mit seinen Kindern eine WeihnachtsCD aufgenommen, Philipp hat einen Film gedreht, Lisa hat eine "Partnerklasse" für ihre gefunden und Robert organisiert die übelste Veranstaltung für seine Klienten. WOW! Ihr seid alle ganz toll! Und ich würde gern noch mehr über all die anderen tollen Projekte erzählen, aber das wird echt zu viel...
Am Dienstag und Mittwoch hatten wir dann unsere Workshops und da sind auch ganz traumhafte Dinge entstanden! Die Trommler ließen es richtig krachen, die LandArt-Leute verzauberten uns mit wunderschönen Kunstwerken, die Kurzfilmschauspieler faszinierten uns mit ihrem spannenden "Krimi", die schwarzweiß-Fotografen hielten für uns ganz besondere Momente fest, die "Erlebnispädagogen" tranken leider ohne uns ganz weit oben in den Baumkronen ihren Kaffee, die Läufer waren ganz ganz sportlich und durften deswegen immer eine extra Portion haben ;) Ja und ich gehörte zu den Bodypaintern und da zeig ich euch einfach mal was entstanden ist (ich durfte mich die ganze Zeit verwöhnen und anpinseln lassen...)



Dann kam viel zu schnell nach einer viel zu kurzen Nacht der viel zu anstrengende Donnerstag. Wir paddelten mit der riesigen Schlauchbooten von Dresden nach Meißen. Meine Bootstruppe hatte natürlich das Glück, einen unglaublich motivierenden Bootsguide zu haben und dazu kam noch der fabelhafte Traum, dass unser Boot mit der Zeit Luft verlor und wir immer und immer langsamer wurden. Aber naja... Es war trotzdem schön! Abends gabs dann noch ein wundervolles Konzert von der kleinen Wiebkemaus inkl. Anhang und von the Smokkings. Ja das war schon ein sehr gelungener Abend, der meinetwegen nie hätte enden sollen!
Aber leider tat er das und der letzte Tag brach an :( Schon früh zeitig lag die miese Abschiedsstimmung in der Luft... Es war schrecklich!!! Alle mussten weinen bzw. die die es nicht "wirklich" gemacht haben, waren kurz davor und hatten die Augen voll Tränen, alle waren aufgelöst und niemand wollte, dass es wirklich zu Ende ist... Wir bekamen von unseren Seminarleitern sozusagen das aller tollste "Abschiedsgeschenk", was man sich wünschen kann. Jeder von uns bekam ein Zettel auf den Rücken und jeder musste bei jedem etwas drauf schreiben, was er an dem anderen mag. Da wir eine so tolle und zusammengehörige Gruppe sind, in der sich alle wirklich gut verstehen, fiel uns das natürlich überhaupt nicht schwer und jeder hatte dann zum Abschied ein Zettel voll mit lieben Worten. Und dieser Zettel, das weiß ich ganz genau, hängt jetzt nicht nur bei mir am Kühlschrank.
Die wirkliche Verabschiedungsrunde war dann noch einmal so emotional und voller Tränen, dass alle am liebsten noch mindestens eine Woche geblieben wären.
Ich bedanke mich ganz ganz doll für diese wundervoll und fabelhafte Woche bei meiner Gruppe! Ihr habt mir wirklich sehr geholfen in der blöden Zeit, Ihr habt mir zugehört, mich aufgemuntert und mich abgelenkt! Ihr seid die Liebsten!!! Aber natürlich sage ich nicht nur für diese Woche DANKE sondern für all die tollen Wochen, die wir zusammen verbracht haben!
Wir sind definitiv die tollste und süßeste Gruppe!!! (Sekten sind eben immer die besten ^^)

Dienstag, 27. Juli 2010

Zwischen Strandtagen, Miniaturenausstellung, Experimentiermuseum und Sandskulpturen

Die letzte Woche verbrachte ich mit 6 guten Freunden in Sassnitz auf Rügen und es war wie vergangenes Jahr wieder richtig schön, obwohl es auch wieder einige Zwischenfälle gab.
Wir haben diesmal sehr viel unternommen und davon möchte ich euch nun ein wenig berichten und das alles noch mit ein paar Fotos untermalen.
Also am Samstag war Anreise, Koffer auspacken, einkaufen gehen und dann Abend noch an den Strand, wo das Wasser unerwartet warm war, außerdem waren kaum noch Menschen am Strand und so hatten wir richtig schön unsere Ruhe und die Jungs konnten ganz entspannt im Matsch spielen und mit Steinen werfen ^^


Am Sonntag war vormittags nicht so schönes Badewetter, deswegen entschieden wir uns in den Rügenpark zu fahren. Dort ging es dann erstmal mit der Bimmelbahn durch die Miniaturenausstellung - eine Reise um die ganze Welt, wie es die Stimme von der Kassette (nicht nur einmal) sagte. Nach einer weiteren Reise um die Welt, diesmal aber zu Fuß, ging es dann in den "Erlebnispark" des Parks. Dort gab es vor allem für Kinder "Aktion-Geräte" (oder wie auch immer ich das nennen soll), aber diese reichten, um mir den Bauch ganz doll kribbeln zu lassen. Ja und am Nachmittag ging es dann auch noch an den Strand.


Der Montag war unser erster kompletter Strandtag an unserem Stammstrand vom letzten Jahr, das Wetter war super, das Wasser schön warm und wir holten uns eigentlich alle einen Sonnenbrand - also alles in allem ein gelungender Tag!Dienstag hatten wir dann wieder volles Programm. Erst in ein Experimentiermuseum, welches wirklich spannend war und viel zu bieten hatte, obwohl es von außen winzig aussah. Wir durften zum Schluss sogar jeder "Gold" waschen und Edelsteine ausgraben und das durften wir dann auch noch alles mitnehmen :-) Danach ging es dann zu einer Go-Kart-Bahn, wo sich vor allem die Jungs richtig austoben konnten. Und am späten Nachmittag ging es dann zum Abkühlen noch einmal an den Strand.
Mittwoch war ein halber Strandtag. Vormittag waren die Mädels in der Stadt bummeln und Mittag sind wir dann nach Binz an den Strand gefahren, wo wir auch alle noch mal bummeln waren, lecker gegessen haben und bis Abend am Strand lagen.





Der Donnerstag verlief ähnlich... Nur das wir da gleich Vormittag an den Strand gefahren sind, da hatten wir diesmal auch richtig Platz, weil die Sonne nicht so doll schien und alle anderen Urlauber anscheinend keine Lust auf Strand hatten. Aber trotzdem passierte an diesem Tag etwas recht lustiges: Da nicht viele Leute am Strand waren, suchten wir uns den erstbesten Platz und legte uns dort nieder, anscheinend war das noch FKK-Strand, aber es war ja sowieso zu kalt zum Nacktbaden... Als wir dann alle schon einmal "bekleidet" baden waren und uns in der nichtvorhandenen Sonne aalten, kam plötzlich aus dem Nichts ein Mensch von der Stadt Binz hervor und meinte zu uns, dass wir an einem FKK-Strand liegen und dass man dort nackt baden und sonnenbaden soll. Wir taten natürlich alle so, als ob wir das überhaupt nicht gewusst hätten und so durften wir ausnahmsweise liegen bleiben. Aber fürs nächste mal sollten wir uns das doch merken, dass wir entweder nackt dort liegen oder woanders hingehen sollen. Tja so ist das wohl... Aber ich finde ja, dass man dann auch den Leuten, die nackt an "normalen" Stränden rumspringen, das verbieten sollte. Weil was man da manchmal zu sehen bekommt, ist echt nicht mehr feierlich - letztes Jahr hat eine von uns sogar Ekelbläschen deswegen bekommen...
Also nackte bleibt unter euch, dann bleiben wir auch unter uns!!!
Am Freitag waren wir Vormittag in einer Sandskulpturenausstellung, welche echt faszinierend war. Aber schaut euch doch einfach die Fotos an und staunt selbst...





Nachmittag waren wir dann noch mal in Binz am Strand und haben letzte "Souvenirs" ergattert. Tja und dann passierte das Unglück... Als wir an unserem Ferienhaus rückwärts einparken wollten, fuhren wir über einen Stock und der Reifen platzte (es hört sich unglaublich an, aber ihr könnt mir ruhig glauben). Jetzt denkt man wahrscheinlich, kann ja nicht so schlimm sein, dann nimmt man halt den Ersatzreifen oder besorgt einen neuen, aber so leicht war das alles nicht... Denn das Auto hat keinen Ersatzreifen, weil es dafür Gastanks im Kofferraum hat und man bekommt auch nicht so eifach einen neuen Reifen, weil es ein amerikanisches Auto ist mit irgendeiner besonderen Reifengröße... Tja und so waren wir alle ziemlich verzweifelt und keiner konnte und helfen. Wir überlegten schon, wer am nächsten Tag nach Hause fährt und wer noch übers Wochenende beim Auto bleibt. Aber dann haben wir Samstag früh bei Pitstop jemanden erreicht und die hatten glücklicherweise auch noch einen Reifen da :-)
Also konnten wir Samstag Mittag unsere Heimreise antreten, auf der wir dann in Stralsund noch einen Zwischenstop einlegten und im Hansedom baden gingen. Was meiner Meinung nach unnötig war, weil wir die ganze Woche baden waren und ich das Ding auch nicht so toll finde, aber naja die Mehrheit sagt eben, was gemacht wird...
Alles in allem war es aber wieder ein richtig schöner Urlaub mit vielen Erlebnissen und Zickereien, aber eins hat gefehlt - meine allerliebste Lieblingsfreundin, die dieses Jahr leider nicht mitkonnte, weil sie ganz doll fleißig war und auf nervige Teenager im Ferienlager aufgepasst hat...
Für nächstes oder übernächstes Jahr hab ich jetzt eine Fahrradtour an die Ostsee geplant, das wird sicher anstrengend, aber hoffentlich mindestens genauso toll!!!

Und ganz zum Schluss noch mein persönliches Urlaubslied:


Das hab ich das erste mal im Urlaub gehört und seitdem geht es mir nicht mehr aus den Ohren, deswegen werd ich das wohl jetzt immer mit diesem Urlaub verbinden :-)