Am 31. August war der letzte offizielle Tag meines FSJs.
Schon am 29. August kamen die "Neuen", um von uns eingearbeitet zu werden und dann sollte es wirklich schon zu Ende sein dieses unglaublich, unvergessliche und zauberhafte Jahr, an dem ich so gewachsen bin!? Nein!!! Denn ich durfte noch länger bleiben. Da die "Neuen" noch ein wenig unsicher waren und wir sie nicht im Stich lassen wollten, durfte ich noch eine Woche länger bleiben und weiter arbeiten. Auch meine MitFSJlerin durfte noch bleiben. Sie übernahm vorerst die EinsZuEinsBetreuung eines körperbehinderten Mädchens.
Der Abschied fiel uns so unfassbar schwer. Wir hatten nicht nur eine "Verabschiedungsfeier" sondern gleich 3! Einmal haben wir uns offiziell von den Kindern mit Kuchen verabschiedet, dann haben sich die Kinder offiziell von uns mit singen und Geschenken verabschiedet und dann mussten wir uns natürlich noch ganz doll bei allen Pädagogen bedanken und mit Kuchen und Bowle verabschieden. Und jedes mal musste ich weinen... Ich wollte es einfach nicht wahr haben, dass dieses tolle Jahr wirklich schon vorbei sein sollte. Nicht nur die Arbeit hat mich so glücklich gemacht, sondern auch alle Mitarbeiter. Sie haben mich damals, als es mir wirklich nicht gut ging, aufgefangen und so viel Kraft gegeben. Viele sind zu Freunden geworden, mit denen ich über alles reden kann und die immer für mich da sind und auffangen, wenn es grad mal wider mies läuft.
Und dann kam der wirklich und echte Tag meiner Arbeit in der FAS... Ich hatte meinen großen Rucksack mit auf Arbeit genommen, weil ich gleich nach Arbeit zum Bahnhof und ab nach Hause wollte. Die Zeit schritt schnell voran an diesem Tag und irgendwann musste ich los. Noch eine letzte Runde durch das Schulhaus, allen "Auf Wiedersehen!" sagen und alle noch einmal knuddeln. Dann stand ich in der Aula und meinte: So, jetzt muss ich los machen. Und schon liefen mir wieder die Tränen über mein Gesicht. Die Kinder waren alle so traurig und wollten mich nicht gehen lassen...
Irgendwann hatte ich es dann geschafft, hab mich überwunden und bin gegangen.
Aber natürlich war es nicht das letzte Mal, dass ich in der FAS war. Ich versuche einmal die Woche alle besuchen zu gehen, nach dem Rechten zu schauen, mit den Kindern/Pädagogen zu spielen/quatschen und den neusten Tratsch und Klatsch zu erfahren. Dadurch vermisse ich sie auch nicht so sehr. Und im Januar z.B. darf ich in der Umzugszeit der Schule die Kinderbetreuung mit übernehmen. Und ich hoffe, dass das nicht das letzte mal ist, dass ich in der FAS arbeiten bin...
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Freitag, 16. Dezember 2011
Montag, 27. Juni 2011
Abschlussseminar...
So jetzt ist es vorbei. Unser letztes FSJ-Seminar liegt hinter uns.
Es war wieder ein ganz tolles Seminar, in dem wir diesmal ein bisschen anders vorgegangen sind, aber anders heißt auf keinen Fall schlecht! Es war ein Seminar voll Emotionen!
Ich persönlich habe mich auf dieses Seminar mehr gefreut, als auf alle anderen. Aber das liegt wahrscheinlich auch an meinem momentanen emotionalen Zustand. Ich habe mich gefreut, eine Woche dem beschissenen Alltag zu entfliehen, ich habe mich gefreut, mich mit all den tollen Leuten ablenken zu können und ich habe mich gefreut, dass ich ganz viel Zeit zum Reden, aber auch zum Nachdenken hab. Und so sehr wie ich mich gefreut hab, so toll ist dann auch die Woche geworden!!!
Am Montag sollten wir wieder zur gepflegten Mittagzeit auf dem Gut Frohberg ankommen, schon die Zug- und Busfahrt war wieder ein Vergnügen. Nach dem Mittag, der Mittagspause und dem Zimmereinrichten, trafen wir uns in unserer Gruppe klärten Organisatorisches und dann stellten wir unsere Praxisprojekte vor. Und ich bin begeistert, was dort einige auf die Beine stellen. Hut ab! Ich würde am liebsten jetzt alle nennen, vor denen ich den Hut ziehe, aber das wird leider zu viel. Aber ich erwähne mal kurz ein paar tolle Ideen: der Nick hat mit seinen Kindern eine WeihnachtsCD aufgenommen, Philipp hat einen Film gedreht, Lisa hat eine "Partnerklasse" für ihre gefunden und Robert organisiert die übelste Veranstaltung für seine Klienten. WOW! Ihr seid alle ganz toll! Und ich würde gern noch mehr über all die anderen tollen Projekte erzählen, aber das wird echt zu viel...
Am Dienstag und Mittwoch hatten wir dann unsere Workshops und da sind auch ganz traumhafte Dinge entstanden! Die Trommler ließen es richtig krachen, die LandArt-Leute verzauberten uns mit wunderschönen Kunstwerken, die Kurzfilmschauspieler faszinierten uns mit ihrem spannenden "Krimi", die schwarzweiß-Fotografen hielten für uns ganz besondere Momente fest, die "Erlebnispädagogen" tranken leider ohne uns ganz weit oben in den Baumkronen ihren Kaffee, die Läufer waren ganz ganz sportlich und durften deswegen immer eine extra Portion haben ;) Ja und ich gehörte zu den Bodypaintern und da zeig ich euch einfach mal was entstanden ist (ich durfte mich die ganze Zeit verwöhnen und anpinseln lassen...)

Dann kam viel zu schnell nach einer viel zu kurzen Nacht der viel zu anstrengende Donnerstag. Wir paddelten mit der riesigen Schlauchbooten von Dresden nach Meißen. Meine Bootstruppe hatte natürlich das Glück, einen unglaublich motivierenden Bootsguide zu haben und dazu kam noch der fabelhafte Traum, dass unser Boot mit der Zeit Luft verlor und wir immer und immer langsamer wurden. Aber naja... Es war trotzdem schön! Abends gabs dann noch ein wundervolles Konzert von der kleinen Wiebkemaus inkl. Anhang und von the Smokkings. Ja das war schon ein sehr gelungener Abend, der meinetwegen nie hätte enden sollen!
Aber leider tat er das und der letzte Tag brach an :( Schon früh zeitig lag die miese Abschiedsstimmung in der Luft... Es war schrecklich!!! Alle mussten weinen bzw. die die es nicht "wirklich" gemacht haben, waren kurz davor und hatten die Augen voll Tränen, alle waren aufgelöst und niemand wollte, dass es wirklich zu Ende ist... Wir bekamen von unseren Seminarleitern sozusagen das aller tollste "Abschiedsgeschenk", was man sich wünschen kann. Jeder von uns bekam ein Zettel auf den Rücken und jeder musste bei jedem etwas drauf schreiben, was er an dem anderen mag. Da wir eine so tolle und zusammengehörige Gruppe sind, in der sich alle wirklich gut verstehen, fiel uns das natürlich überhaupt nicht schwer und jeder hatte dann zum Abschied ein Zettel voll mit lieben Worten. Und dieser Zettel, das weiß ich ganz genau, hängt jetzt nicht nur bei mir am Kühlschrank.
Die wirkliche Verabschiedungsrunde war dann noch einmal so emotional und voller Tränen, dass alle am liebsten noch mindestens eine Woche geblieben wären.
Ich bedanke mich ganz ganz doll für diese wundervoll und fabelhafte Woche bei meiner Gruppe! Ihr habt mir wirklich sehr geholfen in der blöden Zeit, Ihr habt mir zugehört, mich aufgemuntert und mich abgelenkt! Ihr seid die Liebsten!!! Aber natürlich sage ich nicht nur für diese Woche DANKE sondern für all die tollen Wochen, die wir zusammen verbracht haben!
Wir sind definitiv die tollste und süßeste Gruppe!!! (Sekten sind eben immer die besten ^^)
Es war wieder ein ganz tolles Seminar, in dem wir diesmal ein bisschen anders vorgegangen sind, aber anders heißt auf keinen Fall schlecht! Es war ein Seminar voll Emotionen!
Ich persönlich habe mich auf dieses Seminar mehr gefreut, als auf alle anderen. Aber das liegt wahrscheinlich auch an meinem momentanen emotionalen Zustand. Ich habe mich gefreut, eine Woche dem beschissenen Alltag zu entfliehen, ich habe mich gefreut, mich mit all den tollen Leuten ablenken zu können und ich habe mich gefreut, dass ich ganz viel Zeit zum Reden, aber auch zum Nachdenken hab. Und so sehr wie ich mich gefreut hab, so toll ist dann auch die Woche geworden!!!
Am Montag sollten wir wieder zur gepflegten Mittagzeit auf dem Gut Frohberg ankommen, schon die Zug- und Busfahrt war wieder ein Vergnügen. Nach dem Mittag, der Mittagspause und dem Zimmereinrichten, trafen wir uns in unserer Gruppe klärten Organisatorisches und dann stellten wir unsere Praxisprojekte vor. Und ich bin begeistert, was dort einige auf die Beine stellen. Hut ab! Ich würde am liebsten jetzt alle nennen, vor denen ich den Hut ziehe, aber das wird leider zu viel. Aber ich erwähne mal kurz ein paar tolle Ideen: der Nick hat mit seinen Kindern eine WeihnachtsCD aufgenommen, Philipp hat einen Film gedreht, Lisa hat eine "Partnerklasse" für ihre gefunden und Robert organisiert die übelste Veranstaltung für seine Klienten. WOW! Ihr seid alle ganz toll! Und ich würde gern noch mehr über all die anderen tollen Projekte erzählen, aber das wird echt zu viel...
Am Dienstag und Mittwoch hatten wir dann unsere Workshops und da sind auch ganz traumhafte Dinge entstanden! Die Trommler ließen es richtig krachen, die LandArt-Leute verzauberten uns mit wunderschönen Kunstwerken, die Kurzfilmschauspieler faszinierten uns mit ihrem spannenden "Krimi", die schwarzweiß-Fotografen hielten für uns ganz besondere Momente fest, die "Erlebnispädagogen" tranken leider ohne uns ganz weit oben in den Baumkronen ihren Kaffee, die Läufer waren ganz ganz sportlich und durften deswegen immer eine extra Portion haben ;) Ja und ich gehörte zu den Bodypaintern und da zeig ich euch einfach mal was entstanden ist (ich durfte mich die ganze Zeit verwöhnen und anpinseln lassen...)
Dann kam viel zu schnell nach einer viel zu kurzen Nacht der viel zu anstrengende Donnerstag. Wir paddelten mit der riesigen Schlauchbooten von Dresden nach Meißen. Meine Bootstruppe hatte natürlich das Glück, einen unglaublich motivierenden Bootsguide zu haben und dazu kam noch der fabelhafte Traum, dass unser Boot mit der Zeit Luft verlor und wir immer und immer langsamer wurden. Aber naja... Es war trotzdem schön! Abends gabs dann noch ein wundervolles Konzert von der kleinen Wiebkemaus inkl. Anhang und von the Smokkings. Ja das war schon ein sehr gelungener Abend, der meinetwegen nie hätte enden sollen!
Aber leider tat er das und der letzte Tag brach an :( Schon früh zeitig lag die miese Abschiedsstimmung in der Luft... Es war schrecklich!!! Alle mussten weinen bzw. die die es nicht "wirklich" gemacht haben, waren kurz davor und hatten die Augen voll Tränen, alle waren aufgelöst und niemand wollte, dass es wirklich zu Ende ist... Wir bekamen von unseren Seminarleitern sozusagen das aller tollste "Abschiedsgeschenk", was man sich wünschen kann. Jeder von uns bekam ein Zettel auf den Rücken und jeder musste bei jedem etwas drauf schreiben, was er an dem anderen mag. Da wir eine so tolle und zusammengehörige Gruppe sind, in der sich alle wirklich gut verstehen, fiel uns das natürlich überhaupt nicht schwer und jeder hatte dann zum Abschied ein Zettel voll mit lieben Worten. Und dieser Zettel, das weiß ich ganz genau, hängt jetzt nicht nur bei mir am Kühlschrank.
Die wirkliche Verabschiedungsrunde war dann noch einmal so emotional und voller Tränen, dass alle am liebsten noch mindestens eine Woche geblieben wären.
Ich bedanke mich ganz ganz doll für diese wundervoll und fabelhafte Woche bei meiner Gruppe! Ihr habt mir wirklich sehr geholfen in der blöden Zeit, Ihr habt mir zugehört, mich aufgemuntert und mich abgelenkt! Ihr seid die Liebsten!!! Aber natürlich sage ich nicht nur für diese Woche DANKE sondern für all die tollen Wochen, die wir zusammen verbracht haben!
Wir sind definitiv die tollste und süßeste Gruppe!!! (Sekten sind eben immer die besten ^^)
Samstag, 7. Mai 2011
Wenn plötzlich alles anders kommt...
Eigentlich dachte ich in den letzten Monaten, dass zur Zeit mal wieder alles richtig super läuft... Die Arbeit war toll, in der Liebe lief alles bestens (anscheinend nur von meiner Seite aus), der Familie ging es super und ich war auch putzmunter.
Doch dann kam alles anders als geplant...
Jetzt wohne ich alleine in meiner Wohnung in Dresden, mein Arzt hat mir einen wirklich schrecklich blöden Befund mitgeteilt und nun ja in meiner Familie läuft zur Zeit auch einiges schief. Tja was macht man da jetzt am Besten? Sich in sein Schneckenhäuschen zurückziehen und so lange weinen bis kein Wasser mehr kommt oder raus gehen und sich denken "Mensch jetzt kann nur noch alles besser werden!" Ich weiß nicht wirklich, was ich jetzt machen soll. Ich hab keine Kraft mehr, um jeden Tag aufs Neue stundenlang zu weinen, bin aber auch viel zu antriebslos, um in die Welt hinaus zu rennen.
Ich versuche so gut es geht mich abzulenken, will aber auch zwischendurch gerne mal meine Ruhe. Ich versuche meine Zukunft zu planen. Und ich versuche wieder neue Kraft zu schöpfen.
Mal gucken was draus wird...
Aber eine gute Sache ist mir noch geblieben: die Arbeit an der FAS ist immer noch ganz wundervoll!!!
Doch dann kam alles anders als geplant...
Jetzt wohne ich alleine in meiner Wohnung in Dresden, mein Arzt hat mir einen wirklich schrecklich blöden Befund mitgeteilt und nun ja in meiner Familie läuft zur Zeit auch einiges schief. Tja was macht man da jetzt am Besten? Sich in sein Schneckenhäuschen zurückziehen und so lange weinen bis kein Wasser mehr kommt oder raus gehen und sich denken "Mensch jetzt kann nur noch alles besser werden!" Ich weiß nicht wirklich, was ich jetzt machen soll. Ich hab keine Kraft mehr, um jeden Tag aufs Neue stundenlang zu weinen, bin aber auch viel zu antriebslos, um in die Welt hinaus zu rennen.
Ich versuche so gut es geht mich abzulenken, will aber auch zwischendurch gerne mal meine Ruhe. Ich versuche meine Zukunft zu planen. Und ich versuche wieder neue Kraft zu schöpfen.
Mal gucken was draus wird...
Aber eine gute Sache ist mir noch geblieben: die Arbeit an der FAS ist immer noch ganz wundervoll!!!
Donnerstag, 3. März 2011
Halbzeit...
Vorgestern wurde mir leider klar, dass mein Freiwilliges Soziales Jahr nun nur noch ein Freiwilliges Soziales Halbjahr ist. Es ist wirklich schon ein halbes Jahr in meiner Einsatzstelle vergangen und ich will überhaupt gar nicht drandenken, wie schnell auch das nächste halbe Jahr vergehen wird. Ich bin so unglaublich glücklich bei mir in der FAS und will dort eigentlich nie wieder weg. Die Arbeit macht mir solchen Spaß und all meine Kollegen sind so toll, wir haben alle ganz viel Spaß und ich verstehe mich mit meiner MitFSJ immer immer besser!
Gestern hatte ich mit meiner FSJSeminar-Leiterin mein Einsatzstellengespräch und sie wollte ein Haufen dummes Zeug wissen und hat immer noch mal nachgehackt und ich konnte einfach nichts negatives finden. Und ich glaub, das wollte sie nicht wahr haben. Sie hat mich dann auch noch mal unter vier Augen gefragt, warum ich denn nicht so offen bin und warum ich mich nicht traue, was zu sagen. Hmm aber ich konnte ihr eben nichts sagen und irgendwann hat mich das auch tierisch genervt, weil ja wirklich alles supi ist. Aber ich glaub, dass ich da wirklich eine Ausnahme bin. Wenn ich höre, was in manchen anderen Einsatzstellen los ist, dann kann ich echt glücklich sein.
Ich bin so dankbar, dass ich diese tolle Stelle bekommen hab und dieses wundervolle und erlebnisreiche Jahr erleben darf!!!
Gestern hatte ich mit meiner FSJSeminar-Leiterin mein Einsatzstellengespräch und sie wollte ein Haufen dummes Zeug wissen und hat immer noch mal nachgehackt und ich konnte einfach nichts negatives finden. Und ich glaub, das wollte sie nicht wahr haben. Sie hat mich dann auch noch mal unter vier Augen gefragt, warum ich denn nicht so offen bin und warum ich mich nicht traue, was zu sagen. Hmm aber ich konnte ihr eben nichts sagen und irgendwann hat mich das auch tierisch genervt, weil ja wirklich alles supi ist. Aber ich glaub, dass ich da wirklich eine Ausnahme bin. Wenn ich höre, was in manchen anderen Einsatzstellen los ist, dann kann ich echt glücklich sein.
Ich bin so dankbar, dass ich diese tolle Stelle bekommen hab und dieses wundervolle und erlebnisreiche Jahr erleben darf!!!
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