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Montag, 19. August 2013

Absage...

Und weil einmal nicht genügt, habe ich heute wieder eine Absage für einen Praktikumsplatz bekommen, den ich eigentlich schon sicher hatte. Danke! Es sind ja noch ganze VIER Wochen, da hab ich ja noch genügend Zeit um einen neuen Platz zu finden. Die begehrten Plätze sind eh noch nicht vergeben und jetzt kurz vor der Angst, empfangen mich eh alle Freude schreiend mit offenen Armen. Puhhhh ich hätte heute ganz schön kotzen können! Schon einmal ging es mir diesen Sommer bei der Praktikumssuche so. Erst bekomm ich eine Zusage von der einen Schule, da soll ich nur noch mal zum Gespräch vorher vorbei kommen und dann am Abend vor dem Gespräch bekomm ich eine Mail, in der steht, dass die mich jetzt leider doch nicht nehmen können. Und diesmal hatte ich auch eine Zusage von dem Verein, dann bekomm ich eine Mail, in der steht, dass es personelle Veränderungen gibt, die auch mein Praktikum betreffen und ich soll doch bitte mal dringend zu einem persönlichen Gespräch vorbei kommen. In diesem Gespräch wurde mir heute mitgeteilt, das mein theoretisch zukünftiger Mentor gekündigt hat und das ein Praktikum in diesem Bereich leider nicht mehr möglich ist. Soll ich jetzt an mir zweifeln oder einfach alle blöd finden? Ich find definitiv alle blöd! Und bin weiterhin voll von mir überzeugt!!! Ich denke, dass ich die beste Grundeinstellung, die ich jetzt haben kann...

Und wenn ich schon kein Praktikumsplatz habe, dann spiel ich halt weiterhin den Grillmeister, zu dem ich am Wochenende gekürt wurde!


Aber nun packe ich erstmal meine Sachen und fahr für ein paar Tage nach Leipzig zu meiner Liebsten. Da bekomm ich hoffentlich ganz viel tolle Ablenkung, muss nicht über diesen Mist nachdenken und finde die perfekte Lösung für mein Praktikumsproblem.

Donnerstag, 1. August 2013

Und aufgeregt???

Sag mal, bist du auch so aufgeregt wie ich?
Nein... Nö eigentlich noch nicht.

Huhu, du, ich werd jetzt langsam wirklich nervös. Wie geht es dir? Ist es bei dir auch so schlimm?
Nein. Ich bin noch nicht aufgeregt.

Und schon aufgeregt?
NEIN!!!

Hmm es klingt schon ziemlich komisch, wenn man am Abend vor der ersten mündlichen Prüfung im Studium nicht aufgeregt ist, aber es war wirklich so. Alle möglichen Leute haben mich gefragt, ob meine Aufregung schon schlimm ist und wie es mir geht und ob ich auch so nervös bin, wie sie. Aber ich war nicht aufgeregt.
Ich war auch am Vormittag vor der Prüfung noch immer nicht aufgeregt. Und genau dieser Fakt machte mich irgendwie nervös. Ich kannte das überhaupt nicht von mir. Sonst bin ich immer schrecklich aufgeregt vor all möglichen Ereignissen und diesmal geschah einfach nichts mit mir. Ich hab mich ein bisschen verrückt gemacht und ich saß den Tag vor der Prüfung auch nur dreimal mit meinen Zusammenfassungen da und hab die überflogen. Seltsam seltsam...
Aber dann, als ich auf diesem Stuhl vor meiner Prüferin saß, merkte ich wie mir die Hitze in den Kopf stieg und ich ganz schrecklich nervös wurde. Doch auch das hat sich ganz schnell gelegt. Die Prüfung lief eher wie ein anregendes Gespräch ab und die Zeit verging erschreckend schnell und schwuppdiwupp war es auch schon vorbei. Ich hatte viel zu viel gelernt. Ich konnte viel zu wenig von all meinem unfassbaren Wissen preisgeben, weil die Zeit einfach nicht ausreichte. Aber das Ergebnis stellt mich sehr zufrieden.
Und nun frage ich mich, ob das mit der Prüfung in der nächsten Woche auch so ablaufen wird, oder ob ich da vielleicht ganz schrecklich aufgeregt sein werde und die Zeit einfach nicht vergehen will. Hmmm ich weiß es nicht und werde es nur herausfinden, indem ich abwarte und schaue, wie es mir nächste Woche ergeht.

Aber bis dahin ist noch viel Zeit und ein tolles Wochenende mit Familie, Wandern und Musical wartet auf mich!



Samstag, 26. Mai 2012

Umgefallen

Ich fahre mit dem Rad gedankenverloren die Straße entlang. Ich sehe das Auto sehr schnell auf die Kreuzung zukommen und denke: "Mensch der fährt aber zügig auf die Kreuzung zu, hoffentlich kann der noch rechtzeitig bremsen. Ich bremse auf keinen Fall, weil ich hab ja Vorfahrt!" Und schon waren alle Gedanken egal. Ich merke, dass er definitiv nicht daran denkt zu bremsen und im gleichen Moment fliege ich schon über die Straße. Ich rutsche auf meiner rechten Körperhälfte über den Asphalt und schreie vor Schmerzen. Mein erster Gedanke: "Jetzt bist du kaputt..." Der Autofahrer springt aus dem Auto und sagt, dass ich erstmal sofort von der Straße müsse. Er fragt, ob ich aufstehen kann, aber ich kann mich in diesem Moment gar nicht bewegen. Ich habe Angst mich zu bewegen, weil ich denke, dass ich jeden Moment in tausend Teile zerfalle. Er trägt mich auf den Grünstreifen und schon kommen Passanten angerannt. Sie rufen, dass schon der Rettungsdienst alarmiert ist und in dem Moment denke ich: "Ach lasst mich doch bitte einfach aufstehen und gehen. Klar tut das jetzt weh, aber das wird schon nicht so schlimm sein!" Doch dann überkommen mich die Schmerzen und ich weiß gar nicht, wo es am meisten weh tut. Meine Rippen, meine Hüfte und mein Unterleib schmerzen so unfassbar doll. Ich weine die ganze Zeit und tausend Gedankenfetzen fliegen mir durch den Kopf. Zwei unglaublich nette Frauen versuchen mich zu beruhigen und abzulenken. Sie verwickeln mich in ein Gespräch und langsam realisiere ich, was passiert ist und wo ich bin. Plötzlich kommt ein ganz aufgebrachter Mann und fängt an mich abzutasten, mir seltsam blöde Fragen zu stellen und er nervt mich einfach nur. Ich wollte, dass er wieder weg geht und mich in Ruhe lässt. Er tat so, als ob er Ahnung hätte. Aber ich merkte, dass er überfordert war und irgendwas machen wollte, um sich selbst zu beruhigen. Auch die anderen waren sofort genervt von ihm . Zum Glück blieb er nicht lange, weil er sein Mitten auf der Straße geparktes Auto erstmal wegfahren musste. Der Autofahrer, der mich angefahren hat, sagte gar nichts, er hockte hinter mir und sah mich die ganze Zeit regungslos an. Als die Frauen ihn fragen, warum er so schnell gefahren wäre und nicht gebremst hätte, behauptet er, ich hätte kein Licht angehabt und ich wäre plötzlich aus dem Nichts da gewesen. "Spinner!" denke ich. Ich weiß, dass ich hundertprozentig mein Licht an hatte und dass er einfach nicht geguckt hat und viel zu schnell unterwegs war. Die Rettungsassistenten legen mir erst einmal sofort so ein schreckliches Halsdings um und heben mich mit zwei seltsamen "Schaufeln" auf die Trage. Sie sind sehr sehr vorsichtig und wollen mich nicht unnötig bewegen, weil noch keiner weiß, was mit meinem Körper passiert ist. Ich bekomme eine Infusion und werde an irgendwelche Geräte angeschlossen. Und dann geht es ab mit Blaulicht und Sirene ins Uniklinikum. Mir laufen die ganze Zeit Tränen über mein Gesicht und ich weine still vor mich hin. Ich kann nicht aufhören, obwohl ich selbst denke: "Jetzt ist aber mal gut." Ich muss an das Gesicht meiner Mutti denken, wenn ich sie später anrufen muss. Ich muss daran denken, dass ich jetzt sicher niemanden mehr erreiche und mich niemand abholen kann. Ich fühle mich wieder einmal so allein... Und die Tränen kullern über meine Wangen und wollen einfach nicht trocknen. Der Doktor tastet mich nicht gerade gefühlvoll ab und schickt mich gleich zum Röntgen. Ich werde durch lange Gänge geschoben, von der Unfallforschung befragt, muss in meinem Zustand irgendwelche Zettel unterschreiben und Fragen über Mädchendinge beantworten. Zum Glück ist nichts weiter Schlimmes passiert. Eine stark geprellte Hüfte, geprellte Rippen, ein paar Schürfwunden und blaue Flecken... Ich darf wieder nach Hause, muss aber versprechen, dass in der Nacht jemand bei mir ist. Und dafür, dass ich mit dem Krankenwagen fahren durfte, dass die "Fotos" von mir gemacht haben und dafür dass mir so schnell geholfen wurde, durfte ich zum Abschied noch 10 Euro bezahlen. Danke dafür...
Ich hatte so unglaubliches Glück im Unglück! Und ich bin so dankbar, dass ich jetzt hier sitzen und darüber schreiben kann, dass mir nichts weiter passiert ist und dass ich so glimpflich davon gekommen bin. Als ich dort auf der Straße lag, dachte ich wirklich, dass grad alles in mir drin kaputt gegangen ist...

Donnerstag, 19. April 2012

Langsam nerv ich mich selbst...

Ich hab gute Laune, dann sagt irgendjemand irgendwas, ich lese irgendwas in der Zeitung oder ich lasse meinen Gedanken ausnahmsweise mal freien Lauf und schwupps da war's das mit der guten Laune. Dann sitze ich wieder den ganzen Nachmittag allein auf der Couch, mach nix außer in Erinnerungen baden. Am Abend geh ich ins Bett, schlafe sofort ein, weil ich so müde und kaputt bin, ich fühle mich krank, aber nach einer halben Stunde wache ich wieder auf. Ich kann nicht mehr einschlafen, weil ich mich so verletzt fühle und weil ich nicht weiß, wie ich die Gedanken los bekomme und weil es in meinem Kopf spukt. Am nächsten Morgen wache ich auf ohne zu wissen, wann ich endlich eingeschlafen bin, betrachte mich im Spiegel und sehe ein Gesicht, dass aussieht als hätte es die ganze Nacht lang geweint. Ich frage mich, ob man auch weinen kann, wenn man schläft. Ob der Kopf und die Gedanken den Körper so sehr steuern können, dass man einfach weint und man es nicht mitbekommt.
Oder die andere Variante: Die gute Laune ist weg und die Übelkeit ist da. Ich finde es unglaublich, wie sehr sich die Gedankenwelt auf das körperliche Befinden auswirken kann. Mir wird schlecht, ich bekomme Kopfschmerzen und will am liebsten die ganze Zeit hin- und herlaufen, weil ich einfach nicht still sitzen kann. Ich hab keinen Appetit und esse nichts, obwohl ich ziemlichen Hunger habe. Oder umgekehrt ich habe Appetit, aber dann denk ich mir, warum soll ich was essen, wenn ich keinen Hunger habe.
Ich weiß nicht, wie lange das alles noch anhalten wird. Ich hab kein Bock mehr auf das alles. Es nervt mich so unglaublich doll. Ich bekomme langsam Hass. Ich verstehe nicht, wie man mich so sehr verletzen konnte, dass ich manchmal einfach nicht mehr weiter will. Ich kotze mich selbst an, weil ich meine Gefühle immer noch nicht in Griff bekomme!!!

Montag, 2. Januar 2012

Das wars...

2011 für mich defintiv das beschissenste Jahr, kann mich an kein Jahr erinnern, dass noch blöder war als das vergangene - außer vielleicht das, in dem sich meine Eltern getrennt haben, aber da war ich noch klein und da hatte man noch nicht so viele andere Drumherrumprobleme.

Negativrückblick in Kurzfassung:
- Angst alleine in der Wohnung zu sein
- Fühl mich allein in Dresden
- Freund verlässt mich
- Arzt teil mir mit, das ich einen ganz "wundervollen" Virus habe
- Mein Papa kommt zurück -> was ja eigentlich total toll ist, aber er leidet so unglaublich darunter
- Meine Tante wird eigentlich mindestens einmal im Monat mit dem Krankenwagen zur Entgiftung gebracht
- Das FSJ geht zu Ende
- Die Demenz meiner Oma wird immer schlimmer
- Freund (dem ich endlich wieder vertraut hab) verrät mir an meinem Geburtstag, was er wieder mal Bescheuertes angestellt hat
- alle reden auf mich ein, dass ich jetzt endlich einen Schlussstrich ziehen soll -> das kann ich natürlich nicht
- kann meine unglaublich schöne und wundervolle Geburtstagsfeier mit all meinen aller liebsten Freunden nicht genießen, weil mein Kopf zu voll ist und mein Herz weint
- feier Silvester ohne jegliche Freunde
- versuche so wenig wie möglich alleine in Dresden auf die Straße zu gehen, weil ich Angst hab "blonden Mädchen" zu begegnen ode irgendwas anderes neues zu erfahren, was mich noch weiter runter zieht

Ach ja, schön wie ich mich hier selbst bemitleide. Das ist ja zum kotzen! Tut mir leid, aber grad kann ich nicht anders...
Aber eine gute Sache gibt es daran, dass 2011 so blöde war:
2012 kann (eigentlich) nur besser werden!!!

Und es gab ja auch tolle Ereignisse im vergangenen Jahr. Und ich werd jetzt einfach versuchen, all das Doofe zu vergessen, mich nur noch an das Tolle zu erinnern und an das neue Jahr unendlich positiv ranzugehen!!! Alles wird gut! Die Grinsekatze kommt definitiv wieder! Positiv denken!

Mit den guten Vorsätzen fängt es an:
- Mehr unter Leute kommen
- Alte Kontakte pflegen
- Mehr Klavier spielen
- Meiner Kreativität wieder mehr freien Lauf lassen
- Mehr Sport -> das nehmen sich wahrscheinlich die meisten vor, aber ich bin sehr zuversichtlich, schließlich gehe ich seit Oktober einmal wöchentlich zum Volleyball und da soll jetzt noch was dazu kommen
- Sachen machen, die ich schon ewig vor mir her schiebe -> z.B. meine weiße Wand im Schlafzimmer endlich mal wirklich weiß streichen
- Mir einen Job suchen -.-
- Meine viele freie Zeit besser nutzen!!!
- Mehr Geduld mit meiner Oma haben und mehr Zeit mit ihr verbringen
- Gefühlschaos klären...
- Im Sommer ganz viel Wandern gehen
- Öfters mit dem Fahrrad fahren
- Und für mich als aller wichtigster bzw. liebster Punkt: Die FAS regelmäßig besuchen, auch wenn ich jetzt durch den Umzug bis zu 40 min unterwegs bin

So, also ich finde, dass klingt schon mal ganz gut.
Positiv denken! Und alles wird gut...

Samstag, 7. Mai 2011

Wenn plötzlich alles anders kommt...

Eigentlich dachte ich in den letzten Monaten, dass zur Zeit mal wieder alles richtig super läuft... Die Arbeit war toll, in der Liebe lief alles bestens (anscheinend nur von meiner Seite aus), der Familie ging es super und ich war auch putzmunter.
Doch dann kam alles anders als geplant...
Jetzt wohne ich alleine in meiner Wohnung in Dresden, mein Arzt hat mir einen wirklich schrecklich blöden Befund mitgeteilt und nun ja in meiner Familie läuft zur Zeit auch einiges schief. Tja was macht man da jetzt am Besten? Sich in sein Schneckenhäuschen zurückziehen und so lange weinen bis kein Wasser mehr kommt oder raus gehen und sich denken "Mensch jetzt kann nur noch alles besser werden!" Ich weiß nicht wirklich, was ich jetzt machen soll. Ich hab keine Kraft mehr, um jeden Tag aufs Neue stundenlang zu weinen, bin aber auch viel zu antriebslos, um in die Welt hinaus zu rennen.
Ich versuche so gut es geht mich abzulenken, will aber auch zwischendurch gerne mal meine Ruhe. Ich versuche meine Zukunft zu planen. Und ich versuche wieder neue Kraft zu schöpfen.
Mal gucken was draus wird...
Aber eine gute Sache ist mir noch geblieben: die Arbeit an der FAS ist immer noch ganz wundervoll!!!

Montag, 21. Februar 2011

Hmmm... Komisch...

Am Wochenende hab ich überlegt, warum ich schon sooo lange nichts mehr geschrieben hab und mir ist einfach kein wirklich guter Grund eingefallen und deswegen will ich jetzt endlich wieder (versuchen) regelmäßig zu schreiben. Mal gucken obs klappt...
Ich könnte jetzt natürlich erzählen, was in den letzten Monaten so alles passiert ist, aber das wäre zu viel und deswegen fang ich einfach mal bei der Gegenwart an.
Die tollste Neuigkeit: Ich hab keine Angst mehr alleine in unserer Wohnung zu sein! Ich bin jetzt für ein paar Tage ganz alleine hier und es geht mireigentlich ganz gut. Ich find es zwar komisch alleine in der Wohnung zu schlafen und das einschlafen fällt mir auch noch schwer, ABER ich hab keine Angst mehr. Und das find ich richtig toll! Ich fühl mich wohl hier und ich freu mich nach längerer Zeit wieder in unserer Wohnung zu kommen.
Man sieht es mir auch an, dass es mir wieder richtig gut geht: ich hab eine neue Brille und ich hab mir meine Kopfbedeckung deutlich kürzen lassen... Hihi! Und bei Mädchen bedeutet eine neue Frisur ja, dass was Besonderes passiert ist.
Also alles gut!

Sonntag, 22. August 2010

Den Schock des Lebens überlebt und jetzt von ständiger Angst verfolgt...

In der vergangenen Woche bin ich nun wirklich nach Dresden gezogen und alles war eigentlich recht schön und toll. Klar war die Woche tierisch anstrengend und hat die Nerven aller Beteiligten strapaziert, aber trotzdem war bis Donnerstag Abend alles gut, es hat uns alles richtig gut gefallen und wir waren fast fertig. Doch dann passierte etwas, was ich nicht so schnell vergessen werde... In der Nacht vom Donnerstag zu Freitag um circa 2.30 Uhr fielen die Regale über unserem Bett aus der Wand. Lautes Knallen, ein unheimliches Schreien meines Freundes und der heftige Schmerz in meinen Beinen brachten mich auch zum Schreien, Zittern und Weinen. Wir wussten erst gar nicht was los ist, doch dann realisierten wir langsam, dass die Regale samt Bücher, Kartons und Dekokram von der Wand genau auf uns drauf gefallen waren... Es war einfach nur schrecklich!!! Ich hatte solche Angst, konnte mich nicht beruhigen, hab viel zu hektisch geatmet, die ganze Zeit geweint und wusste einfach nicht, was ich tun sollte. Wir räumten dann erstmal schnell alle restlichen Regale leer und versuchten uns ein wenig zu beruhigen, was aber leider nicht klappte. Mein Freund begann mitten in der Nacht abzuwaschen und ich kuschelte mich weinend und am ganzen Körper zitternd in die Decke auf dem Sofa ein und hörte Benjamin Blümchen Hörspiele und beruhigte mich dann nach zwei/drei Stunden... Nach dem Dritten Hörspiel wurde es langsam hell und ich musste raus aus der Wohnung, um mich abzulenken. Bald kamen dann aber auch meine Eltern wieder und dann verbrachten wir den Tag damit, alle Löcher neu zu bohren und alle Regale in der Wohnung neu zu befestigen.
Trotzdem hab ich immer noch ganz doll Angst dann nächste Woche wieder in diesem Bett zu schlafen bzw. hab ich sogar Angst davor die Wohnung zu betreten... Außerdem zucke ich bei jedem lauterem Geräusch zusammen und fange gleich wieder an zu zittern. Auch jetzt wenn ich die ganze Zeit darüber schreibe, habe ich Tränen in den Augen, meine Hände zittern und Gänsehaut bedeckt meinen ganzen Körper...
Ich würde euch ja eigentlich auch noch gern ein paar Fotos von der Wohnung zeigen, aber dazu fühle ich mich noch nicht wirklich in der Lage. Aber ich werd es nachholen, sobald es mir ein bisschen besser geht und ich den Schock ein wenig überwunden habe. Versprochen!