Am 31. August war der letzte offizielle Tag meines FSJs.
Schon am 29. August kamen die "Neuen", um von uns eingearbeitet zu werden und dann sollte es wirklich schon zu Ende sein dieses unglaublich, unvergessliche und zauberhafte Jahr, an dem ich so gewachsen bin!? Nein!!! Denn ich durfte noch länger bleiben. Da die "Neuen" noch ein wenig unsicher waren und wir sie nicht im Stich lassen wollten, durfte ich noch eine Woche länger bleiben und weiter arbeiten. Auch meine MitFSJlerin durfte noch bleiben. Sie übernahm vorerst die EinsZuEinsBetreuung eines körperbehinderten Mädchens.
Der Abschied fiel uns so unfassbar schwer. Wir hatten nicht nur eine "Verabschiedungsfeier" sondern gleich 3! Einmal haben wir uns offiziell von den Kindern mit Kuchen verabschiedet, dann haben sich die Kinder offiziell von uns mit singen und Geschenken verabschiedet und dann mussten wir uns natürlich noch ganz doll bei allen Pädagogen bedanken und mit Kuchen und Bowle verabschieden. Und jedes mal musste ich weinen... Ich wollte es einfach nicht wahr haben, dass dieses tolle Jahr wirklich schon vorbei sein sollte. Nicht nur die Arbeit hat mich so glücklich gemacht, sondern auch alle Mitarbeiter. Sie haben mich damals, als es mir wirklich nicht gut ging, aufgefangen und so viel Kraft gegeben. Viele sind zu Freunden geworden, mit denen ich über alles reden kann und die immer für mich da sind und auffangen, wenn es grad mal wider mies läuft.
Und dann kam der wirklich und echte Tag meiner Arbeit in der FAS... Ich hatte meinen großen Rucksack mit auf Arbeit genommen, weil ich gleich nach Arbeit zum Bahnhof und ab nach Hause wollte. Die Zeit schritt schnell voran an diesem Tag und irgendwann musste ich los. Noch eine letzte Runde durch das Schulhaus, allen "Auf Wiedersehen!" sagen und alle noch einmal knuddeln. Dann stand ich in der Aula und meinte: So, jetzt muss ich los machen. Und schon liefen mir wieder die Tränen über mein Gesicht. Die Kinder waren alle so traurig und wollten mich nicht gehen lassen...
Irgendwann hatte ich es dann geschafft, hab mich überwunden und bin gegangen.
Aber natürlich war es nicht das letzte Mal, dass ich in der FAS war. Ich versuche einmal die Woche alle besuchen zu gehen, nach dem Rechten zu schauen, mit den Kindern/Pädagogen zu spielen/quatschen und den neusten Tratsch und Klatsch zu erfahren. Dadurch vermisse ich sie auch nicht so sehr. Und im Januar z.B. darf ich in der Umzugszeit der Schule die Kinderbetreuung mit übernehmen. Und ich hoffe, dass das nicht das letzte mal ist, dass ich in der FAS arbeiten bin...
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Freitag, 16. Dezember 2011
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Rückblick - Schulfahrt
Ja, die Schulfahrt war leider das letzte große "Event" während meiner Arbeit in der FAS. Aber dafür war es wirklich unvergesslich.
Am Samstag (2.Juli) trafen wir uns um 9.30 Uhr an der Schule, um die Autos und die Kutsche zu beladen. Der Wind wurde inzwischen immer stärker und die Wolken immer dunkler. Nachdem dann irgendwann alle eingetroffen waren, ging es los auf die ca. 60 km lange Tour und nach der ersten halben Stunde laufen, fing es dann auch an zu regnen - das sollte sich leider auch so schnell nicht wieder ändern...
Nach ca. 4 Stunden laufen - natürlich die ganze Zeit im Regen - erreichten wir unser erstes "Etappenziel" in Saalhausen. Unser "Küchenteam" empfing uns mit Würstchen, Brötchen, Gemüse und heißem Tee. Für die Erwachsenen gab es immer leckere "Extrawürste" (so muss das sein), weil wir fast alle Vegetarier sind. Nach der Stärkung hieß es im strömenden Regen Zelte aufbauen. Abends traten unsere Kinderchen dann noch auf dem Dorffest mit ihrem Theaterstück "Die lange Dürre" auf. Thematisch passte das natürlich gar nicht, weil es draußen die ganze Zeit regnete und die Kinder drinnen im Stück den Regen herbei riefen. Aber grade das machte es irgendwie sehr amüsant.
Nach der ersten durchregneten Nacht bauten wir früh - auch immer noch im Regen- die Zelten wieder ab und weiter ging es nach Grillenburg. Der Wettergott meinte es wirklich überhaupt nicht gut mit uns und ließ es den ganzen Tag weiter regnen. Wir entschieden, dass wir eine Unterkunft suchen mussten. Die Kinder waren trotz Regensachen alle total durchgeweicht, die Zelte waren alle matschig und die Wiesen wurden zu Seen... Nach langen Suchen und vielen Betteln bekam unser Küchenteam vom Förster einen Schlüssel zu einem kleinen Ferienhäuschen mitten im Wald. Dort war es trocken und warm! ABER dieses Häuschen war für maximal 15 bis 20 Leute ausgelegt und wir waren 60 oder 70... Dementsprechend wurde es auch sehr schnell eng, laut, muffig und heiß. Aber es war trocken und das war die Hauptsache! Abends gab es Nudeln mit Tomatensauce. Die Kinder schliefen relativ schnell ein, da sie doch alle ziemlich geschafft waren. Die Erwachsenen verbrachten den Abend am Feuer und versuchten ihre Schuhe, Socken und so zu trocknen.
Am nächsten Tag waren wir alle aufgewärmt und trocken und es ging weiter. Unser Ziel war die Talsperre Malter. Und was will man auch erwarten - es regnete wieder. Die Lauf-Kinder weichten wieder ziemlich schnell durch, die Kutschen-Kinder froren unheimlich in ihren nassen Sachen und so entschieden wir uns für den Bus und die Kutsche fuhr auf direktem Wege nach Malter und wartete nicht mehr auf die Läufer. Und dann kam auch noch eine unglaublich nette Dame und brachte die Kinder, die nicht mehr aufhören konnten zu zittern mit ihrem Auto nach Malter, weil der Bus erst in einer dreiviertel Stunde kommen sollte. In Malter wollten wir eigentlich auf dem Zeltplatz übernachten, aber wir bekamen glücklicher Weise das Gemeindehaus zur Verfügung gestellt. Dort sah der Saal dann aus wie ein Massenlager - sehr lustig anzusehen.
Das Wetter besserte sich dann aber zum Glück, trotzdem entschieden wir, nicht weiter zu gehen, da wir nicht sicher waren, ob das Wetter so bleibt und ob wir im nächsten Ort auch so eine tolle Unterkunft bekommen würden. Das Wetter wurde sogar so gut, dass wir in der Sonne liegen konnten, dass unsere Zelte trocknen konnten und dass wir in der Talsperre baden gehen konnten.
Und dort in Malter - ich weiß es noch ganz genau - bekam ich eine SMS, die mich wieder zum glücklichtens Menschen machen sollte. Ich stand grad im Küchenzelt, kochte irgendwas in den riesigen Töpfen, mein Handy summte, ich laß die SMS, musste mich setzten und weinte, weil ich nicht wusste, was ich davon jetzt halten sollte. Anscheinend war es der Startschuss für ein neues Glück mit alter (nie verloschener) Liebe... Ich wurde überglücklich und konnte endlich wieder richtig strahlen! Doch anscheinend meinen die Götter es nicht gut mit mir... Aber dazu später!
Am Donnerstag (7.Juli) hieß es dann nach zwei Nächten in Malter: Aufbruch und Heimkehr. Eine Gruppe durfte mit der Kutsche den weiten Weg fahren, die andere lief erstmal ein Stück und fuhr dann mit der Bahn. Es war an diesem Tag unglaublich heiß und ganz im Gegensatz zu den anderen Tagen waren wir an diesem Tag fix und fertig wegen der Hitze.
Irgendwann am Nachmittag erreichten wir die Schule und waren alle überglücklich unsere Liebsten wieder zu sehen, auch ich sah ihn endlich wieder...
Ja, alles in allem war diese Woche wundervoll und unvergesslich!!!
Am Samstag (2.Juli) trafen wir uns um 9.30 Uhr an der Schule, um die Autos und die Kutsche zu beladen. Der Wind wurde inzwischen immer stärker und die Wolken immer dunkler. Nachdem dann irgendwann alle eingetroffen waren, ging es los auf die ca. 60 km lange Tour und nach der ersten halben Stunde laufen, fing es dann auch an zu regnen - das sollte sich leider auch so schnell nicht wieder ändern...
Nach ca. 4 Stunden laufen - natürlich die ganze Zeit im Regen - erreichten wir unser erstes "Etappenziel" in Saalhausen. Unser "Küchenteam" empfing uns mit Würstchen, Brötchen, Gemüse und heißem Tee. Für die Erwachsenen gab es immer leckere "Extrawürste" (so muss das sein), weil wir fast alle Vegetarier sind. Nach der Stärkung hieß es im strömenden Regen Zelte aufbauen. Abends traten unsere Kinderchen dann noch auf dem Dorffest mit ihrem Theaterstück "Die lange Dürre" auf. Thematisch passte das natürlich gar nicht, weil es draußen die ganze Zeit regnete und die Kinder drinnen im Stück den Regen herbei riefen. Aber grade das machte es irgendwie sehr amüsant.
Nach der ersten durchregneten Nacht bauten wir früh - auch immer noch im Regen- die Zelten wieder ab und weiter ging es nach Grillenburg. Der Wettergott meinte es wirklich überhaupt nicht gut mit uns und ließ es den ganzen Tag weiter regnen. Wir entschieden, dass wir eine Unterkunft suchen mussten. Die Kinder waren trotz Regensachen alle total durchgeweicht, die Zelte waren alle matschig und die Wiesen wurden zu Seen... Nach langen Suchen und vielen Betteln bekam unser Küchenteam vom Förster einen Schlüssel zu einem kleinen Ferienhäuschen mitten im Wald. Dort war es trocken und warm! ABER dieses Häuschen war für maximal 15 bis 20 Leute ausgelegt und wir waren 60 oder 70... Dementsprechend wurde es auch sehr schnell eng, laut, muffig und heiß. Aber es war trocken und das war die Hauptsache! Abends gab es Nudeln mit Tomatensauce. Die Kinder schliefen relativ schnell ein, da sie doch alle ziemlich geschafft waren. Die Erwachsenen verbrachten den Abend am Feuer und versuchten ihre Schuhe, Socken und so zu trocknen.
Am nächsten Tag waren wir alle aufgewärmt und trocken und es ging weiter. Unser Ziel war die Talsperre Malter. Und was will man auch erwarten - es regnete wieder. Die Lauf-Kinder weichten wieder ziemlich schnell durch, die Kutschen-Kinder froren unheimlich in ihren nassen Sachen und so entschieden wir uns für den Bus und die Kutsche fuhr auf direktem Wege nach Malter und wartete nicht mehr auf die Läufer. Und dann kam auch noch eine unglaublich nette Dame und brachte die Kinder, die nicht mehr aufhören konnten zu zittern mit ihrem Auto nach Malter, weil der Bus erst in einer dreiviertel Stunde kommen sollte. In Malter wollten wir eigentlich auf dem Zeltplatz übernachten, aber wir bekamen glücklicher Weise das Gemeindehaus zur Verfügung gestellt. Dort sah der Saal dann aus wie ein Massenlager - sehr lustig anzusehen.
Das Wetter besserte sich dann aber zum Glück, trotzdem entschieden wir, nicht weiter zu gehen, da wir nicht sicher waren, ob das Wetter so bleibt und ob wir im nächsten Ort auch so eine tolle Unterkunft bekommen würden. Das Wetter wurde sogar so gut, dass wir in der Sonne liegen konnten, dass unsere Zelte trocknen konnten und dass wir in der Talsperre baden gehen konnten.
Und dort in Malter - ich weiß es noch ganz genau - bekam ich eine SMS, die mich wieder zum glücklichtens Menschen machen sollte. Ich stand grad im Küchenzelt, kochte irgendwas in den riesigen Töpfen, mein Handy summte, ich laß die SMS, musste mich setzten und weinte, weil ich nicht wusste, was ich davon jetzt halten sollte. Anscheinend war es der Startschuss für ein neues Glück mit alter (nie verloschener) Liebe... Ich wurde überglücklich und konnte endlich wieder richtig strahlen! Doch anscheinend meinen die Götter es nicht gut mit mir... Aber dazu später!
Am Donnerstag (7.Juli) hieß es dann nach zwei Nächten in Malter: Aufbruch und Heimkehr. Eine Gruppe durfte mit der Kutsche den weiten Weg fahren, die andere lief erstmal ein Stück und fuhr dann mit der Bahn. Es war an diesem Tag unglaublich heiß und ganz im Gegensatz zu den anderen Tagen waren wir an diesem Tag fix und fertig wegen der Hitze.
Irgendwann am Nachmittag erreichten wir die Schule und waren alle überglücklich unsere Liebsten wieder zu sehen, auch ich sah ihn endlich wieder...
Ja, alles in allem war diese Woche wundervoll und unvergesslich!!!
Montag, 27. Juni 2011
Abschlussseminar...
So jetzt ist es vorbei. Unser letztes FSJ-Seminar liegt hinter uns.
Es war wieder ein ganz tolles Seminar, in dem wir diesmal ein bisschen anders vorgegangen sind, aber anders heißt auf keinen Fall schlecht! Es war ein Seminar voll Emotionen!
Ich persönlich habe mich auf dieses Seminar mehr gefreut, als auf alle anderen. Aber das liegt wahrscheinlich auch an meinem momentanen emotionalen Zustand. Ich habe mich gefreut, eine Woche dem beschissenen Alltag zu entfliehen, ich habe mich gefreut, mich mit all den tollen Leuten ablenken zu können und ich habe mich gefreut, dass ich ganz viel Zeit zum Reden, aber auch zum Nachdenken hab. Und so sehr wie ich mich gefreut hab, so toll ist dann auch die Woche geworden!!!
Am Montag sollten wir wieder zur gepflegten Mittagzeit auf dem Gut Frohberg ankommen, schon die Zug- und Busfahrt war wieder ein Vergnügen. Nach dem Mittag, der Mittagspause und dem Zimmereinrichten, trafen wir uns in unserer Gruppe klärten Organisatorisches und dann stellten wir unsere Praxisprojekte vor. Und ich bin begeistert, was dort einige auf die Beine stellen. Hut ab! Ich würde am liebsten jetzt alle nennen, vor denen ich den Hut ziehe, aber das wird leider zu viel. Aber ich erwähne mal kurz ein paar tolle Ideen: der Nick hat mit seinen Kindern eine WeihnachtsCD aufgenommen, Philipp hat einen Film gedreht, Lisa hat eine "Partnerklasse" für ihre gefunden und Robert organisiert die übelste Veranstaltung für seine Klienten. WOW! Ihr seid alle ganz toll! Und ich würde gern noch mehr über all die anderen tollen Projekte erzählen, aber das wird echt zu viel...
Am Dienstag und Mittwoch hatten wir dann unsere Workshops und da sind auch ganz traumhafte Dinge entstanden! Die Trommler ließen es richtig krachen, die LandArt-Leute verzauberten uns mit wunderschönen Kunstwerken, die Kurzfilmschauspieler faszinierten uns mit ihrem spannenden "Krimi", die schwarzweiß-Fotografen hielten für uns ganz besondere Momente fest, die "Erlebnispädagogen" tranken leider ohne uns ganz weit oben in den Baumkronen ihren Kaffee, die Läufer waren ganz ganz sportlich und durften deswegen immer eine extra Portion haben ;) Ja und ich gehörte zu den Bodypaintern und da zeig ich euch einfach mal was entstanden ist (ich durfte mich die ganze Zeit verwöhnen und anpinseln lassen...)

Dann kam viel zu schnell nach einer viel zu kurzen Nacht der viel zu anstrengende Donnerstag. Wir paddelten mit der riesigen Schlauchbooten von Dresden nach Meißen. Meine Bootstruppe hatte natürlich das Glück, einen unglaublich motivierenden Bootsguide zu haben und dazu kam noch der fabelhafte Traum, dass unser Boot mit der Zeit Luft verlor und wir immer und immer langsamer wurden. Aber naja... Es war trotzdem schön! Abends gabs dann noch ein wundervolles Konzert von der kleinen Wiebkemaus inkl. Anhang und von the Smokkings. Ja das war schon ein sehr gelungener Abend, der meinetwegen nie hätte enden sollen!
Aber leider tat er das und der letzte Tag brach an :( Schon früh zeitig lag die miese Abschiedsstimmung in der Luft... Es war schrecklich!!! Alle mussten weinen bzw. die die es nicht "wirklich" gemacht haben, waren kurz davor und hatten die Augen voll Tränen, alle waren aufgelöst und niemand wollte, dass es wirklich zu Ende ist... Wir bekamen von unseren Seminarleitern sozusagen das aller tollste "Abschiedsgeschenk", was man sich wünschen kann. Jeder von uns bekam ein Zettel auf den Rücken und jeder musste bei jedem etwas drauf schreiben, was er an dem anderen mag. Da wir eine so tolle und zusammengehörige Gruppe sind, in der sich alle wirklich gut verstehen, fiel uns das natürlich überhaupt nicht schwer und jeder hatte dann zum Abschied ein Zettel voll mit lieben Worten. Und dieser Zettel, das weiß ich ganz genau, hängt jetzt nicht nur bei mir am Kühlschrank.
Die wirkliche Verabschiedungsrunde war dann noch einmal so emotional und voller Tränen, dass alle am liebsten noch mindestens eine Woche geblieben wären.
Ich bedanke mich ganz ganz doll für diese wundervoll und fabelhafte Woche bei meiner Gruppe! Ihr habt mir wirklich sehr geholfen in der blöden Zeit, Ihr habt mir zugehört, mich aufgemuntert und mich abgelenkt! Ihr seid die Liebsten!!! Aber natürlich sage ich nicht nur für diese Woche DANKE sondern für all die tollen Wochen, die wir zusammen verbracht haben!
Wir sind definitiv die tollste und süßeste Gruppe!!! (Sekten sind eben immer die besten ^^)
Es war wieder ein ganz tolles Seminar, in dem wir diesmal ein bisschen anders vorgegangen sind, aber anders heißt auf keinen Fall schlecht! Es war ein Seminar voll Emotionen!
Ich persönlich habe mich auf dieses Seminar mehr gefreut, als auf alle anderen. Aber das liegt wahrscheinlich auch an meinem momentanen emotionalen Zustand. Ich habe mich gefreut, eine Woche dem beschissenen Alltag zu entfliehen, ich habe mich gefreut, mich mit all den tollen Leuten ablenken zu können und ich habe mich gefreut, dass ich ganz viel Zeit zum Reden, aber auch zum Nachdenken hab. Und so sehr wie ich mich gefreut hab, so toll ist dann auch die Woche geworden!!!
Am Montag sollten wir wieder zur gepflegten Mittagzeit auf dem Gut Frohberg ankommen, schon die Zug- und Busfahrt war wieder ein Vergnügen. Nach dem Mittag, der Mittagspause und dem Zimmereinrichten, trafen wir uns in unserer Gruppe klärten Organisatorisches und dann stellten wir unsere Praxisprojekte vor. Und ich bin begeistert, was dort einige auf die Beine stellen. Hut ab! Ich würde am liebsten jetzt alle nennen, vor denen ich den Hut ziehe, aber das wird leider zu viel. Aber ich erwähne mal kurz ein paar tolle Ideen: der Nick hat mit seinen Kindern eine WeihnachtsCD aufgenommen, Philipp hat einen Film gedreht, Lisa hat eine "Partnerklasse" für ihre gefunden und Robert organisiert die übelste Veranstaltung für seine Klienten. WOW! Ihr seid alle ganz toll! Und ich würde gern noch mehr über all die anderen tollen Projekte erzählen, aber das wird echt zu viel...
Am Dienstag und Mittwoch hatten wir dann unsere Workshops und da sind auch ganz traumhafte Dinge entstanden! Die Trommler ließen es richtig krachen, die LandArt-Leute verzauberten uns mit wunderschönen Kunstwerken, die Kurzfilmschauspieler faszinierten uns mit ihrem spannenden "Krimi", die schwarzweiß-Fotografen hielten für uns ganz besondere Momente fest, die "Erlebnispädagogen" tranken leider ohne uns ganz weit oben in den Baumkronen ihren Kaffee, die Läufer waren ganz ganz sportlich und durften deswegen immer eine extra Portion haben ;) Ja und ich gehörte zu den Bodypaintern und da zeig ich euch einfach mal was entstanden ist (ich durfte mich die ganze Zeit verwöhnen und anpinseln lassen...)
Dann kam viel zu schnell nach einer viel zu kurzen Nacht der viel zu anstrengende Donnerstag. Wir paddelten mit der riesigen Schlauchbooten von Dresden nach Meißen. Meine Bootstruppe hatte natürlich das Glück, einen unglaublich motivierenden Bootsguide zu haben und dazu kam noch der fabelhafte Traum, dass unser Boot mit der Zeit Luft verlor und wir immer und immer langsamer wurden. Aber naja... Es war trotzdem schön! Abends gabs dann noch ein wundervolles Konzert von der kleinen Wiebkemaus inkl. Anhang und von the Smokkings. Ja das war schon ein sehr gelungener Abend, der meinetwegen nie hätte enden sollen!
Aber leider tat er das und der letzte Tag brach an :( Schon früh zeitig lag die miese Abschiedsstimmung in der Luft... Es war schrecklich!!! Alle mussten weinen bzw. die die es nicht "wirklich" gemacht haben, waren kurz davor und hatten die Augen voll Tränen, alle waren aufgelöst und niemand wollte, dass es wirklich zu Ende ist... Wir bekamen von unseren Seminarleitern sozusagen das aller tollste "Abschiedsgeschenk", was man sich wünschen kann. Jeder von uns bekam ein Zettel auf den Rücken und jeder musste bei jedem etwas drauf schreiben, was er an dem anderen mag. Da wir eine so tolle und zusammengehörige Gruppe sind, in der sich alle wirklich gut verstehen, fiel uns das natürlich überhaupt nicht schwer und jeder hatte dann zum Abschied ein Zettel voll mit lieben Worten. Und dieser Zettel, das weiß ich ganz genau, hängt jetzt nicht nur bei mir am Kühlschrank.
Die wirkliche Verabschiedungsrunde war dann noch einmal so emotional und voller Tränen, dass alle am liebsten noch mindestens eine Woche geblieben wären.
Ich bedanke mich ganz ganz doll für diese wundervoll und fabelhafte Woche bei meiner Gruppe! Ihr habt mir wirklich sehr geholfen in der blöden Zeit, Ihr habt mir zugehört, mich aufgemuntert und mich abgelenkt! Ihr seid die Liebsten!!! Aber natürlich sage ich nicht nur für diese Woche DANKE sondern für all die tollen Wochen, die wir zusammen verbracht haben!
Wir sind definitiv die tollste und süßeste Gruppe!!! (Sekten sind eben immer die besten ^^)
Samstag, 7. Mai 2011
Wenn plötzlich alles anders kommt...
Eigentlich dachte ich in den letzten Monaten, dass zur Zeit mal wieder alles richtig super läuft... Die Arbeit war toll, in der Liebe lief alles bestens (anscheinend nur von meiner Seite aus), der Familie ging es super und ich war auch putzmunter.
Doch dann kam alles anders als geplant...
Jetzt wohne ich alleine in meiner Wohnung in Dresden, mein Arzt hat mir einen wirklich schrecklich blöden Befund mitgeteilt und nun ja in meiner Familie läuft zur Zeit auch einiges schief. Tja was macht man da jetzt am Besten? Sich in sein Schneckenhäuschen zurückziehen und so lange weinen bis kein Wasser mehr kommt oder raus gehen und sich denken "Mensch jetzt kann nur noch alles besser werden!" Ich weiß nicht wirklich, was ich jetzt machen soll. Ich hab keine Kraft mehr, um jeden Tag aufs Neue stundenlang zu weinen, bin aber auch viel zu antriebslos, um in die Welt hinaus zu rennen.
Ich versuche so gut es geht mich abzulenken, will aber auch zwischendurch gerne mal meine Ruhe. Ich versuche meine Zukunft zu planen. Und ich versuche wieder neue Kraft zu schöpfen.
Mal gucken was draus wird...
Aber eine gute Sache ist mir noch geblieben: die Arbeit an der FAS ist immer noch ganz wundervoll!!!
Doch dann kam alles anders als geplant...
Jetzt wohne ich alleine in meiner Wohnung in Dresden, mein Arzt hat mir einen wirklich schrecklich blöden Befund mitgeteilt und nun ja in meiner Familie läuft zur Zeit auch einiges schief. Tja was macht man da jetzt am Besten? Sich in sein Schneckenhäuschen zurückziehen und so lange weinen bis kein Wasser mehr kommt oder raus gehen und sich denken "Mensch jetzt kann nur noch alles besser werden!" Ich weiß nicht wirklich, was ich jetzt machen soll. Ich hab keine Kraft mehr, um jeden Tag aufs Neue stundenlang zu weinen, bin aber auch viel zu antriebslos, um in die Welt hinaus zu rennen.
Ich versuche so gut es geht mich abzulenken, will aber auch zwischendurch gerne mal meine Ruhe. Ich versuche meine Zukunft zu planen. Und ich versuche wieder neue Kraft zu schöpfen.
Mal gucken was draus wird...
Aber eine gute Sache ist mir noch geblieben: die Arbeit an der FAS ist immer noch ganz wundervoll!!!
Donnerstag, 3. März 2011
Halbzeit...
Vorgestern wurde mir leider klar, dass mein Freiwilliges Soziales Jahr nun nur noch ein Freiwilliges Soziales Halbjahr ist. Es ist wirklich schon ein halbes Jahr in meiner Einsatzstelle vergangen und ich will überhaupt gar nicht drandenken, wie schnell auch das nächste halbe Jahr vergehen wird. Ich bin so unglaublich glücklich bei mir in der FAS und will dort eigentlich nie wieder weg. Die Arbeit macht mir solchen Spaß und all meine Kollegen sind so toll, wir haben alle ganz viel Spaß und ich verstehe mich mit meiner MitFSJ immer immer besser!
Gestern hatte ich mit meiner FSJSeminar-Leiterin mein Einsatzstellengespräch und sie wollte ein Haufen dummes Zeug wissen und hat immer noch mal nachgehackt und ich konnte einfach nichts negatives finden. Und ich glaub, das wollte sie nicht wahr haben. Sie hat mich dann auch noch mal unter vier Augen gefragt, warum ich denn nicht so offen bin und warum ich mich nicht traue, was zu sagen. Hmm aber ich konnte ihr eben nichts sagen und irgendwann hat mich das auch tierisch genervt, weil ja wirklich alles supi ist. Aber ich glaub, dass ich da wirklich eine Ausnahme bin. Wenn ich höre, was in manchen anderen Einsatzstellen los ist, dann kann ich echt glücklich sein.
Ich bin so dankbar, dass ich diese tolle Stelle bekommen hab und dieses wundervolle und erlebnisreiche Jahr erleben darf!!!
Gestern hatte ich mit meiner FSJSeminar-Leiterin mein Einsatzstellengespräch und sie wollte ein Haufen dummes Zeug wissen und hat immer noch mal nachgehackt und ich konnte einfach nichts negatives finden. Und ich glaub, das wollte sie nicht wahr haben. Sie hat mich dann auch noch mal unter vier Augen gefragt, warum ich denn nicht so offen bin und warum ich mich nicht traue, was zu sagen. Hmm aber ich konnte ihr eben nichts sagen und irgendwann hat mich das auch tierisch genervt, weil ja wirklich alles supi ist. Aber ich glaub, dass ich da wirklich eine Ausnahme bin. Wenn ich höre, was in manchen anderen Einsatzstellen los ist, dann kann ich echt glücklich sein.
Ich bin so dankbar, dass ich diese tolle Stelle bekommen hab und dieses wundervolle und erlebnisreiche Jahr erleben darf!!!
Montag, 21. Februar 2011
Hmmm... Komisch...
Am Wochenende hab ich überlegt, warum ich schon sooo lange nichts mehr geschrieben hab und mir ist einfach kein wirklich guter Grund eingefallen und deswegen will ich jetzt endlich wieder (versuchen) regelmäßig zu schreiben. Mal gucken obs klappt...
Ich könnte jetzt natürlich erzählen, was in den letzten Monaten so alles passiert ist, aber das wäre zu viel und deswegen fang ich einfach mal bei der Gegenwart an.
Die tollste Neuigkeit: Ich hab keine Angst mehr alleine in unserer Wohnung zu sein! Ich bin jetzt für ein paar Tage ganz alleine hier und es geht mireigentlich ganz gut. Ich find es zwar komisch alleine in der Wohnung zu schlafen und das einschlafen fällt mir auch noch schwer, ABER ich hab keine Angst mehr. Und das find ich richtig toll! Ich fühl mich wohl hier und ich freu mich nach längerer Zeit wieder in unserer Wohnung zu kommen.
Man sieht es mir auch an, dass es mir wieder richtig gut geht: ich hab eine neue Brille und ich hab mir meine Kopfbedeckung deutlich kürzen lassen... Hihi! Und bei Mädchen bedeutet eine neue Frisur ja, dass was Besonderes passiert ist.
Also alles gut!
Ich könnte jetzt natürlich erzählen, was in den letzten Monaten so alles passiert ist, aber das wäre zu viel und deswegen fang ich einfach mal bei der Gegenwart an.
Die tollste Neuigkeit: Ich hab keine Angst mehr alleine in unserer Wohnung zu sein! Ich bin jetzt für ein paar Tage ganz alleine hier und es geht mireigentlich ganz gut. Ich find es zwar komisch alleine in der Wohnung zu schlafen und das einschlafen fällt mir auch noch schwer, ABER ich hab keine Angst mehr. Und das find ich richtig toll! Ich fühl mich wohl hier und ich freu mich nach längerer Zeit wieder in unserer Wohnung zu kommen.
Man sieht es mir auch an, dass es mir wieder richtig gut geht: ich hab eine neue Brille und ich hab mir meine Kopfbedeckung deutlich kürzen lassen... Hihi! Und bei Mädchen bedeutet eine neue Frisur ja, dass was Besonderes passiert ist.
Also alles gut!
Samstag, 6. November 2010
Das ist doch unfair!
Wir haben ein richtig tolles Wochenende geplant gehabt mit bummeln und wandern gehen, Voraussetzung war nur schönes Wetter, so wie es die ganze Woche lang war. Und nun??? REGEN...
Früh hat es auf einmal total angefangen zu regnen, wir dachten es wird schon noch besser werden, aber das wurde es nicht. Trotzdem sind wir dann erstmal zu unserem Supermarkt des Vertrauens und haben noch ein bisschen Studienmaterial für Björn besorgt. Aber eigentlich wollte ich heute noch gerne auf den Flohmarkt gehen und in der Neustadt wollten wir auch noch ein bisschen rumgucken, aber bei dem Mistwetter hatten wir da nicht wirklich Lust drauf. Wir sind dann aber doch noch schnell zum Malkasten in die Neustadt gegangen, weil wir noch nicht alles bekommen hatte, was Björn an Zeichenzeug brauchte, aber danach waren wir dann total durchgeweicht...
Ja und morgen wollten wir eigentlich schön wandern gehen, aber daran glaub ich auch noch nicht, so wie die Wettervorhersage aussieht.
Ich find das total unfair!!! Die ganze Woche ist schönes Wetter, es ist warm und die Sonne scheint auch immer wieder mal und jetzt am Wochenende ist Dreckswetter :-( Das ist doch gemein!!!!! Aber irgendwie ist es immer so, oder!? hmmmmm...
Früh hat es auf einmal total angefangen zu regnen, wir dachten es wird schon noch besser werden, aber das wurde es nicht. Trotzdem sind wir dann erstmal zu unserem Supermarkt des Vertrauens und haben noch ein bisschen Studienmaterial für Björn besorgt. Aber eigentlich wollte ich heute noch gerne auf den Flohmarkt gehen und in der Neustadt wollten wir auch noch ein bisschen rumgucken, aber bei dem Mistwetter hatten wir da nicht wirklich Lust drauf. Wir sind dann aber doch noch schnell zum Malkasten in die Neustadt gegangen, weil wir noch nicht alles bekommen hatte, was Björn an Zeichenzeug brauchte, aber danach waren wir dann total durchgeweicht...
Ja und morgen wollten wir eigentlich schön wandern gehen, aber daran glaub ich auch noch nicht, so wie die Wettervorhersage aussieht.
Ich find das total unfair!!! Die ganze Woche ist schönes Wetter, es ist warm und die Sonne scheint auch immer wieder mal und jetzt am Wochenende ist Dreckswetter :-( Das ist doch gemein!!!!! Aber irgendwie ist es immer so, oder!? hmmmmm...
Sonntag, 24. Oktober 2010
Ich verstehs nicht...
Eigentlich ist alles super, die Arbeit macht mir so viel Spaß, ich hab mich langsam eingelebt und ich fühle mich auch schon ein bisschen wohl hier in Dresden. Und trotzdem kommt es in den letzten Tagen immer wieder vor, dass ich ganz doll traurig bin und ich fange einfach an zu weinen. Ich will nach Hause, ich will wieder jeden Tag alle meine Freunde sehen können und ich will wieder in mein kleines Dorf, wo jeder jeden kennt und sich alle grüßen!!!
Irgendwie regen mich jeden Tag diese Unmengen von Menschen hier auf, ich bekomme schlechte Laune, wenn ich die ganzen glücklichen Touristen sehen, die durch die Straßen schleichen und immer wieder einfach mitten auf dem Weg stehen bleiben. Ich bin traurig, dass die Blätter an den Bäumen hier nicht richtig bunt werden, sondern nur gelb sind oder sogar im grünen Zustand von den Bäumen fallen. Ich weine, weil ich weiß, dass es meiner Mutti zu Hause nicht mehr so gut geht alleine und sie mit allem irgendwie ein bisschen überfordert ist. Ich vermisse alle meinen tollen Freunde, die ich früher in der Schulzeit jeden Tag sehen konnte und jetzt kaum noch sehe.
Alles ist irgendwie blöd, obwohl eigentlich alles in Ordnung sein müsste. Ach ich weiß auch nicht, es ist sehr komisch zur Zeit und ich weiß noch nicht wirklich, wie es weitergehen wird, aber es wird schon...
Ich freu mich jetzt immer wieder auf Kleinigkeiten, auf Unternehmungen oder auf zu Hause. Ich motiviere mich zum Beispiel mit dem Ausflug in die sächsische Schweiz mit einigen Schulkindern am Dienstag oder ich freue mich auf das kommende Wochenende, weil wir da wieder nach Hause und am Samstag zum Lausitzpokal im Showtanz fahren.
Meine Gefühle spielen verrückt, ich bin glücklich und tottraurig gleichzeitig. Komisch...
Irgendwie regen mich jeden Tag diese Unmengen von Menschen hier auf, ich bekomme schlechte Laune, wenn ich die ganzen glücklichen Touristen sehen, die durch die Straßen schleichen und immer wieder einfach mitten auf dem Weg stehen bleiben. Ich bin traurig, dass die Blätter an den Bäumen hier nicht richtig bunt werden, sondern nur gelb sind oder sogar im grünen Zustand von den Bäumen fallen. Ich weine, weil ich weiß, dass es meiner Mutti zu Hause nicht mehr so gut geht alleine und sie mit allem irgendwie ein bisschen überfordert ist. Ich vermisse alle meinen tollen Freunde, die ich früher in der Schulzeit jeden Tag sehen konnte und jetzt kaum noch sehe.
Alles ist irgendwie blöd, obwohl eigentlich alles in Ordnung sein müsste. Ach ich weiß auch nicht, es ist sehr komisch zur Zeit und ich weiß noch nicht wirklich, wie es weitergehen wird, aber es wird schon...
Ich freu mich jetzt immer wieder auf Kleinigkeiten, auf Unternehmungen oder auf zu Hause. Ich motiviere mich zum Beispiel mit dem Ausflug in die sächsische Schweiz mit einigen Schulkindern am Dienstag oder ich freue mich auf das kommende Wochenende, weil wir da wieder nach Hause und am Samstag zum Lausitzpokal im Showtanz fahren.
Meine Gefühle spielen verrückt, ich bin glücklich und tottraurig gleichzeitig. Komisch...
Donnerstag, 9. September 2010
Trotz schrecklichem Heimweh ist eigentlich alles ganz toll!
Jetzt sind schon fast die ersten zwei Arbeitswochen um und es macht mir ganz doll viel Spaß! Die (meisten) Kinder sind alle ganz doll lieb und freuen sich über neue FSJler, die Lehrer sind sowieso toll und nicht wirklich wie Kollegen, sondern jetzt schon fast wie Freunde, alle duzen sich untereinander - egal ob Lehrer, Schüler, oder Bürokräfte - und es herrscht einfach ein super angenehmes Arbeits- und Lernklima. Natürlich ist es auch manchmal ziemlich anstrengend, man verzweifelt an den unglaublich riesigen Bergen von Abwasch oder die Kinder sind einfach nur nervig in manchen Momenten, aber im Großen und Ganzen ist alles schön!
Aber so gut wie zur Zeit ging es mir am Anfang gar nicht... Ich hatte schreckliches Heimweh, konnte nicht mehr aufhören zu weinen und sobald ich nur in die Nähe unserer Wohnung kam, bekam ich ganz doll Heimweh. Es war sooooooo schlimm und ich wollte einfach nur wieder nach Hause, aber das hätte auch nichts gebracht, weil meine Mutti bei meinem Papa in der Schweiz Urlaub machte. Also musste ich ganz doll tapfer sein, viele Unternehmungen lenkten mich zum Glück ab und Johanniskraut stellte mein inneres Gleichgewicht wenigstens wieder ein bisschen her und so gehts mir jetzt eigentlich ganz gut.
Morgen bin ich wieder früh dran, d.h. ich muss spätestens um sieben in der Schule sein, aufschließen, alles vorbereiten und die Kinder anmelden, Essen bestellen und dann darf ich hoffentlich wieder einen Morgenkreis übernehmen. Aber am meisten freue ich mich auf morgen Nachmittag, denn da darf ich schon 14.30 Uhr Feierabend machen und 14.45 Uhr fährt dann der Zug nach Hause. Dann bin ich das ganze Wochenende zu Hause auf dem Land und kann mich hoffentlich schön entspannen und erholen (bin zur Zeit auch noch erkältet und hoffe, die Landluft hilft da ein bisschen!). Ich werd versuchen so viel Energie zu tanken, wie es nur geht, denn nächste Woche ist meine Mit-FSJlerin bei ihrer ersten Seminarwoche und d.h. ich muss versuchen alles irgendwie alleine hinzubekommen und das bedeutet es wird sicher sehr stressig, aber auch das werd ich hoffentlich überleben, denn das Wochenende darauf kommt mich meine Mutti hier besuchen und wir wollen uns ein schönes Wochenende machen. Deswegen werd ich einfach ganz optimistisch an die Woche rangehen, gucken was kommt und mich aufs Wochenende freuen!
Ich wünsch euch allen ein tolles Wochenende, ob zu Hause oder irgendwo anders - genießt es einfach, es soll ja auch noch mal richtig tolles Wetter kommen :-)
Aber so gut wie zur Zeit ging es mir am Anfang gar nicht... Ich hatte schreckliches Heimweh, konnte nicht mehr aufhören zu weinen und sobald ich nur in die Nähe unserer Wohnung kam, bekam ich ganz doll Heimweh. Es war sooooooo schlimm und ich wollte einfach nur wieder nach Hause, aber das hätte auch nichts gebracht, weil meine Mutti bei meinem Papa in der Schweiz Urlaub machte. Also musste ich ganz doll tapfer sein, viele Unternehmungen lenkten mich zum Glück ab und Johanniskraut stellte mein inneres Gleichgewicht wenigstens wieder ein bisschen her und so gehts mir jetzt eigentlich ganz gut.
Morgen bin ich wieder früh dran, d.h. ich muss spätestens um sieben in der Schule sein, aufschließen, alles vorbereiten und die Kinder anmelden, Essen bestellen und dann darf ich hoffentlich wieder einen Morgenkreis übernehmen. Aber am meisten freue ich mich auf morgen Nachmittag, denn da darf ich schon 14.30 Uhr Feierabend machen und 14.45 Uhr fährt dann der Zug nach Hause. Dann bin ich das ganze Wochenende zu Hause auf dem Land und kann mich hoffentlich schön entspannen und erholen (bin zur Zeit auch noch erkältet und hoffe, die Landluft hilft da ein bisschen!). Ich werd versuchen so viel Energie zu tanken, wie es nur geht, denn nächste Woche ist meine Mit-FSJlerin bei ihrer ersten Seminarwoche und d.h. ich muss versuchen alles irgendwie alleine hinzubekommen und das bedeutet es wird sicher sehr stressig, aber auch das werd ich hoffentlich überleben, denn das Wochenende darauf kommt mich meine Mutti hier besuchen und wir wollen uns ein schönes Wochenende machen. Deswegen werd ich einfach ganz optimistisch an die Woche rangehen, gucken was kommt und mich aufs Wochenende freuen!
Ich wünsch euch allen ein tolles Wochenende, ob zu Hause oder irgendwo anders - genießt es einfach, es soll ja auch noch mal richtig tolles Wetter kommen :-)
Donnerstag, 26. August 2010
In nächster Zeit gibts erstmal leider nichts mehr von mir zu lesen...
Da wir morgen dann wieder nach Dresden ziehen und wir dort noch kein Internet haben, werdet ihr wohl mindestens in der nächsten Woche auf mich verzichten müssen. Aber ich hoffe, das sich mein Freund ganz schnell darum kümmert und dann kann ich euch wieder aus Dresden Bericht erstatten.
Bis dahin wünsche ich euch eine tolle Zeit und verspreche, euch von meinen ersten Arbeitstagen in der FAS zu erzählen, sobald wir Internet haben!!!
Bis dahin wünsche ich euch eine tolle Zeit und verspreche, euch von meinen ersten Arbeitstagen in der FAS zu erzählen, sobald wir Internet haben!!!
Dienstag, 24. August 2010
Wie versprochen...
Mir geht es zwar nicht viel besser und ich hab immer noch Angst, aber mir ist grad langweilig und da dachte ich ich löse mal mein Versprechen ein.
Also hier kommen die Bilder von meiner - nein Entschuldigung - unserer Wohnung:
Also hier kommen die Bilder von meiner - nein Entschuldigung - unserer Wohnung:
Als Erste unsere Wohnküche:
Sonntag, 22. August 2010
Den Schock des Lebens überlebt und jetzt von ständiger Angst verfolgt...
In der vergangenen Woche bin ich nun wirklich nach Dresden gezogen und alles war eigentlich recht schön und toll. Klar war die Woche tierisch anstrengend und hat die Nerven aller Beteiligten strapaziert, aber trotzdem war bis Donnerstag Abend alles gut, es hat uns alles richtig gut gefallen und wir waren fast fertig. Doch dann passierte etwas, was ich nicht so schnell vergessen werde... In der Nacht vom Donnerstag zu Freitag um circa 2.30 Uhr fielen die Regale über unserem Bett aus der Wand. Lautes Knallen, ein unheimliches Schreien meines Freundes und der heftige Schmerz in meinen Beinen brachten mich auch zum Schreien, Zittern und Weinen. Wir wussten erst gar nicht was los ist, doch dann realisierten wir langsam, dass die Regale samt Bücher, Kartons und Dekokram von der Wand genau auf uns drauf gefallen waren... Es war einfach nur schrecklich!!! Ich hatte solche Angst, konnte mich nicht beruhigen, hab viel zu hektisch geatmet, die ganze Zeit geweint und wusste einfach nicht, was ich tun sollte. Wir räumten dann erstmal schnell alle restlichen Regale leer und versuchten uns ein wenig zu beruhigen, was aber leider nicht klappte. Mein Freund begann mitten in der Nacht abzuwaschen und ich kuschelte mich weinend und am ganzen Körper zitternd in die Decke auf dem Sofa ein und hörte Benjamin Blümchen Hörspiele und beruhigte mich dann nach zwei/drei Stunden... Nach dem Dritten Hörspiel wurde es langsam hell und ich musste raus aus der Wohnung, um mich abzulenken. Bald kamen dann aber auch meine Eltern wieder und dann verbrachten wir den Tag damit, alle Löcher neu zu bohren und alle Regale in der Wohnung neu zu befestigen.
Trotzdem hab ich immer noch ganz doll Angst dann nächste Woche wieder in diesem Bett zu schlafen bzw. hab ich sogar Angst davor die Wohnung zu betreten... Außerdem zucke ich bei jedem lauterem Geräusch zusammen und fange gleich wieder an zu zittern. Auch jetzt wenn ich die ganze Zeit darüber schreibe, habe ich Tränen in den Augen, meine Hände zittern und Gänsehaut bedeckt meinen ganzen Körper...
Ich würde euch ja eigentlich auch noch gern ein paar Fotos von der Wohnung zeigen, aber dazu fühle ich mich noch nicht wirklich in der Lage. Aber ich werd es nachholen, sobald es mir ein bisschen besser geht und ich den Schock ein wenig überwunden habe. Versprochen!
Trotzdem hab ich immer noch ganz doll Angst dann nächste Woche wieder in diesem Bett zu schlafen bzw. hab ich sogar Angst davor die Wohnung zu betreten... Außerdem zucke ich bei jedem lauterem Geräusch zusammen und fange gleich wieder an zu zittern. Auch jetzt wenn ich die ganze Zeit darüber schreibe, habe ich Tränen in den Augen, meine Hände zittern und Gänsehaut bedeckt meinen ganzen Körper...
Ich würde euch ja eigentlich auch noch gern ein paar Fotos von der Wohnung zeigen, aber dazu fühle ich mich noch nicht wirklich in der Lage. Aber ich werd es nachholen, sobald es mir ein bisschen besser geht und ich den Schock ein wenig überwunden habe. Versprochen!
Sonntag, 1. August 2010
Vom Dorfmädel zum Großstadtmädchen!?
Seit dem 28.07. bin ich nun zusammen mit meinem Freund Mieter einer kleinen aber feinen 2-Raumwohnung in Dresden. Aber ich glaub, ich hab das noch gar nicht so richtig realisiert und alles geht mir ein bisschen schnell, dementsprechend hab ich in den letzten Tagen auch sehr viel geweint. Nicht weil es mir nicht gefällt oder weil ich das alles nicht will, sondern einfach - tja wie soll ich das sagen? - einfach weil ich das noch gar nicht fassen kann und wahrscheinlich aus "Überforderung".
"Plötzlich" soll ich nun wirklich von zu Hause ausziehen in die große weite Stadt und soll all die schönen Dinge hinter mir lassen??? Die himmlische Ruhe, das Vogelgezwitscher, das Plätschern vom großen Gartenteich, die ganzen niedlichen (Haus)Tierchen, den Wald hinterm Grundstück und die Tagebau kannte und die Teiche vor dem Grundstück und natürlich nicht zu vergessen die vergessliche Oma und die liebe Mutti... Das alles soll ich hier zurücklassen? Ich weiß nicht, ob ich das kann und wenn dann fällt es mir auf jeden Fall nicht leicht. Ich denke, ich werde in nächster Zeit noch ein ganz paar Tränen ihren Lauf lassen, damit ich das alles verarbeiten kann.
Aber eigentlich freu ich mich ja schon ganz doll auf meine neue "Heimat" und vor allem auf die Arbeit im nächsten Jahr. Und da ich nun auch schon meine Zulassung für meinen Wunschstudiengang an der TU habe, habe ich nächstes Jahr das Recht auf eine bevorzugte Zulassung und so werd ich wohl erst einmal eine Weile dort in Dresden bleiben.
"Plötzlich" soll ich nun wirklich von zu Hause ausziehen in die große weite Stadt und soll all die schönen Dinge hinter mir lassen??? Die himmlische Ruhe, das Vogelgezwitscher, das Plätschern vom großen Gartenteich, die ganzen niedlichen (Haus)Tierchen, den Wald hinterm Grundstück und die Tagebau kannte und die Teiche vor dem Grundstück und natürlich nicht zu vergessen die vergessliche Oma und die liebe Mutti... Das alles soll ich hier zurücklassen? Ich weiß nicht, ob ich das kann und wenn dann fällt es mir auf jeden Fall nicht leicht. Ich denke, ich werde in nächster Zeit noch ein ganz paar Tränen ihren Lauf lassen, damit ich das alles verarbeiten kann.
Aber eigentlich freu ich mich ja schon ganz doll auf meine neue "Heimat" und vor allem auf die Arbeit im nächsten Jahr. Und da ich nun auch schon meine Zulassung für meinen Wunschstudiengang an der TU habe, habe ich nächstes Jahr das Recht auf eine bevorzugte Zulassung und so werd ich wohl erst einmal eine Weile dort in Dresden bleiben.
Am Mittwoch haben wir dann auch gleich angefangen zu streichen und die Ergebnisse hab ich für euch mal festgehalten:
Donnerstag, 8. Juli 2010
Jetzt ist es wohl so weit...
Jetzt hab ich mein Abi in der Tasche und nun geht der Ernst des Lebens wohl los, so wie es immer alle sagen.
Aber noch merk ich davon nichts richtig... Ja klar, ich hab mir mit Björn zusammen eine Wohnung in Dresden gesucht, die Wohnung mit dem Planner dieses tollen Einrichtungshauses auch schon komplett eingerichtet, mir ein Farbkonzept ausgedacht und die ersten Kisten sind auch schon gepackt, aber noch ist eigentlich alles ganz entspannt.
Ich habe jeden Tag unglaublich viel Zeit, alles das zu machen was ich will bzw. was ich schon lange machen wollte und nebenbei kann ich auch noch die Aufgaben erledigen, die eben so zu erledigen sind. Ich kann viel Zeit mit meinen Freunden verbringen, mit (ehemaligen) Lehrern gemeinsam Kaffee trinken, baden fahren, oder einfach nur mal einen Tag lang faul sein. Das ist zur zeit richtig schön und ich genieße es einfach (aber manchmal, wenn ich einfach nicht weiß, was ich mit meiner Zeit anfangen soll und mir richtig langweilig ist, dann bin ich genervt und unausstehlich... Das ist dann nicht so schön), denn ab September geht es dann richtig los, denn dann beginnt mein heißersehntes FSJ in der Freien Alternativschule Dresden! Und ich denke, dass das erstmal auch richtig anstrengend wird, schließlich hatte ich schon nach nur einem Tag Probearbeiten tierischen Muskelkater in den Beinen. Das ist mir aber ganz egal, weil ich mich einfach nur drauf freue!!!
Vorher werden wir Mitte August dann noch umziehen und gucken, ob der tolle Planner das auch alles richtig berechnet hat.
Und damit ihr auch alles verfolgen könnt, was so in dem "spannenden" Leben des Pünktchens (bald dann auch in der Großstadt Dresden anzutreffen) passiert, werde ich versuchen euch immer auf dem Laufenden zu halten.
Aber noch merk ich davon nichts richtig... Ja klar, ich hab mir mit Björn zusammen eine Wohnung in Dresden gesucht, die Wohnung mit dem Planner dieses tollen Einrichtungshauses auch schon komplett eingerichtet, mir ein Farbkonzept ausgedacht und die ersten Kisten sind auch schon gepackt, aber noch ist eigentlich alles ganz entspannt.
Ich habe jeden Tag unglaublich viel Zeit, alles das zu machen was ich will bzw. was ich schon lange machen wollte und nebenbei kann ich auch noch die Aufgaben erledigen, die eben so zu erledigen sind. Ich kann viel Zeit mit meinen Freunden verbringen, mit (ehemaligen) Lehrern gemeinsam Kaffee trinken, baden fahren, oder einfach nur mal einen Tag lang faul sein. Das ist zur zeit richtig schön und ich genieße es einfach (aber manchmal, wenn ich einfach nicht weiß, was ich mit meiner Zeit anfangen soll und mir richtig langweilig ist, dann bin ich genervt und unausstehlich... Das ist dann nicht so schön), denn ab September geht es dann richtig los, denn dann beginnt mein heißersehntes FSJ in der Freien Alternativschule Dresden! Und ich denke, dass das erstmal auch richtig anstrengend wird, schließlich hatte ich schon nach nur einem Tag Probearbeiten tierischen Muskelkater in den Beinen. Das ist mir aber ganz egal, weil ich mich einfach nur drauf freue!!!
Vorher werden wir Mitte August dann noch umziehen und gucken, ob der tolle Planner das auch alles richtig berechnet hat.
Und damit ihr auch alles verfolgen könnt, was so in dem "spannenden" Leben des Pünktchens (bald dann auch in der Großstadt Dresden anzutreffen) passiert, werde ich versuchen euch immer auf dem Laufenden zu halten.
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