Auch dieses Jahr durfte ich wieder bei der Schulfahrt der FAS dabei sein.
Und auch dieses Jahr war es wieder ganz fantastisch und phänomenal!
Ich gehörte dieses Jahr zum Küchenteam und konnte so das Geschehen mal von der anderen Seite betrachten. Das war eigentlich auch mal ganz schön. Das Küchenteam läuft nicht mit den Kindern und Pädagogen mit, sonder fährt mit einem kleinen Transporter von Übernachtungsort zu Übernachtungsort und baut dort vor Ort immer das sogenannte Küchenzelt auf und bereitet alles für die Ankunft der Kinder vor. Das Küchenteam wird immer von einem Pädagogen begleitet, der mit einem weiteren Transporter und all den Sachen und Zelten auch von einem Ort zum anderen fährt. Der Pädagoge fängt dann schon mal ganz fleißig an, alle Zelte aufzubauen. Und auch ich durfte in den Genuss kommen, gefühlt tausend Zelte aufzubauen. An den ersten beiden Tagen fuhr Stefan mit dem "Pädagogentransporter" und wir sind einfach das weltbeste Zeltaufbauteam! Aber nach den ersten 8 - 9 Zelten hat man dann einfach irgendwann keine Lust mehr. Man denkt eigentlich müsste man jetzt doch bald fertig sein und dann sieht man, dass man noch nicht mal die Hälfte geschafft hat. Aber mit einem lustigen Zeltaufbaupartner kann man das überleben. Neben der Zeltaufbauhilfe kochen wir für die Kinder, beschmieren jeden Tag hunderte Schnitten mit Butter und schneiden unendlich viel Obst und Gemüse auf. Wir gehen Massen von Lebensmitteln und Getränken einkaufen und werden immer schön blöd angeguckt. Aber im Küchenteam herrscht stets gute Laune und herrliche Stimmung und da ist es egal, wie die Leute gucken.
Unsere diesjährige Schulfahrt begann am 14. Juli um 10 Uhr am Rosengarten in Dresden, von dort aus ging es dann für die Kinder, Pädagogen und Kutsche an der Elbe entlang bis zum Lößnitzbad. Dort angekommen sind die Kinder immer unglaublich glücklich, freuen sich auf ihre Zelte und die Tränen, die auf dem Weg vergossen wurden, weil man nicht mehr Laufen und lieber auf die Kutsche wollte, sind ganz schnell vergessen. Nachdem die Zelte eingerichtet sind, spielen die Kinder, toben umher und fragen unentwegt, wann es das nächste mal etwas zu Essen gibt.
Am ersten Abend dann auch schon die ersten Heimweh- und Übelkeitsfälle. Die Kinder die vor lauter Weinen und Heimweh nicht einschlafen können, sitzen noch lange mit uns am Lagerfeuer, bis sie in ihren Schlafsäcken fast eingeschlafen sind. Wir sitzen noch bis in die Nacht am Feuer und kriechen dann auch irgendwann in die Schlafsäcke, um leider viel zu wenig zu schlafen und früh von den Kindern geweckt zu werden.
Vom Lößnitzbad aus geht es dann weiter bis zur Boselspitze, von dort aus nach Niederau ins Waldbad und dann zur letzten Etappe auf den Campingplatz "Oberer Waldteich", wo wir für zwei Nächte bleiben.
Die Tage vergehen schnell, wir arbeiten uns von Mahlzeit zu Mahlzeit vor - ich hab das Gefühl die Kinder wollen und können den ganzen Tag nur essen - , das Wetter spielt einigermaßen mit - immer mal wieder Regen, aber auch relativ viel trocken und ab und zu sogar Sonne - , und die Stimmung ist einfach nur super!
Doch einen kleinen Stimmungsdrücker gibt es leider. Ich musste eher abreisen, da ich am Donnerstag Mittag meine Psychologieklausur schreiben musste. Ich kam die ganze Woche natürlich nicht wirklich zum Lernen und wollte mir auch nicht die Stimmung versauen lassen.
Denn seit über einem halben Jahr konnte ich einfach mal wieder an nichts denken! Ich habe eine Woche lang nicht geweint, war einfach mal wieder ausgelassen glücklich und habe sooo viel gelacht. Es war einfach nur ganz wundervoll!!!
Die Prüfung hat meine Stimmung dann aber doch wieder runtergezogen, da sie natürlich nicht so gut lief. Obwohl ich 2 oder 3 Wochen vor der Schulfahrt angefangen hab zu lernen und mich direkt vor der Schulfahrt auch gut vorbereitet fühlte, saß ich dann in der Prüfung und dachte: "Bitte was!?"
Anscheinend hab ich in der Woche wirklich alles vergessen können, blöder Weise aber auch das Wichtige.
Aber egal... Ich hatte eine ganz ganz wundervolle Woche und das ist das, was für mich zur Zeit zählt!!!
Posts mit dem Label FAS werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label FAS werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 6. August 2012
Freitag, 16. Dezember 2011
Und wieder war ein Jahr vergangen
Am 31. August war der letzte offizielle Tag meines FSJs.
Schon am 29. August kamen die "Neuen", um von uns eingearbeitet zu werden und dann sollte es wirklich schon zu Ende sein dieses unglaublich, unvergessliche und zauberhafte Jahr, an dem ich so gewachsen bin!? Nein!!! Denn ich durfte noch länger bleiben. Da die "Neuen" noch ein wenig unsicher waren und wir sie nicht im Stich lassen wollten, durfte ich noch eine Woche länger bleiben und weiter arbeiten. Auch meine MitFSJlerin durfte noch bleiben. Sie übernahm vorerst die EinsZuEinsBetreuung eines körperbehinderten Mädchens.
Der Abschied fiel uns so unfassbar schwer. Wir hatten nicht nur eine "Verabschiedungsfeier" sondern gleich 3! Einmal haben wir uns offiziell von den Kindern mit Kuchen verabschiedet, dann haben sich die Kinder offiziell von uns mit singen und Geschenken verabschiedet und dann mussten wir uns natürlich noch ganz doll bei allen Pädagogen bedanken und mit Kuchen und Bowle verabschieden. Und jedes mal musste ich weinen... Ich wollte es einfach nicht wahr haben, dass dieses tolle Jahr wirklich schon vorbei sein sollte. Nicht nur die Arbeit hat mich so glücklich gemacht, sondern auch alle Mitarbeiter. Sie haben mich damals, als es mir wirklich nicht gut ging, aufgefangen und so viel Kraft gegeben. Viele sind zu Freunden geworden, mit denen ich über alles reden kann und die immer für mich da sind und auffangen, wenn es grad mal wider mies läuft.
Und dann kam der wirklich und echte Tag meiner Arbeit in der FAS... Ich hatte meinen großen Rucksack mit auf Arbeit genommen, weil ich gleich nach Arbeit zum Bahnhof und ab nach Hause wollte. Die Zeit schritt schnell voran an diesem Tag und irgendwann musste ich los. Noch eine letzte Runde durch das Schulhaus, allen "Auf Wiedersehen!" sagen und alle noch einmal knuddeln. Dann stand ich in der Aula und meinte: So, jetzt muss ich los machen. Und schon liefen mir wieder die Tränen über mein Gesicht. Die Kinder waren alle so traurig und wollten mich nicht gehen lassen...
Irgendwann hatte ich es dann geschafft, hab mich überwunden und bin gegangen.
Aber natürlich war es nicht das letzte Mal, dass ich in der FAS war. Ich versuche einmal die Woche alle besuchen zu gehen, nach dem Rechten zu schauen, mit den Kindern/Pädagogen zu spielen/quatschen und den neusten Tratsch und Klatsch zu erfahren. Dadurch vermisse ich sie auch nicht so sehr. Und im Januar z.B. darf ich in der Umzugszeit der Schule die Kinderbetreuung mit übernehmen. Und ich hoffe, dass das nicht das letzte mal ist, dass ich in der FAS arbeiten bin...
Schon am 29. August kamen die "Neuen", um von uns eingearbeitet zu werden und dann sollte es wirklich schon zu Ende sein dieses unglaublich, unvergessliche und zauberhafte Jahr, an dem ich so gewachsen bin!? Nein!!! Denn ich durfte noch länger bleiben. Da die "Neuen" noch ein wenig unsicher waren und wir sie nicht im Stich lassen wollten, durfte ich noch eine Woche länger bleiben und weiter arbeiten. Auch meine MitFSJlerin durfte noch bleiben. Sie übernahm vorerst die EinsZuEinsBetreuung eines körperbehinderten Mädchens.
Der Abschied fiel uns so unfassbar schwer. Wir hatten nicht nur eine "Verabschiedungsfeier" sondern gleich 3! Einmal haben wir uns offiziell von den Kindern mit Kuchen verabschiedet, dann haben sich die Kinder offiziell von uns mit singen und Geschenken verabschiedet und dann mussten wir uns natürlich noch ganz doll bei allen Pädagogen bedanken und mit Kuchen und Bowle verabschieden. Und jedes mal musste ich weinen... Ich wollte es einfach nicht wahr haben, dass dieses tolle Jahr wirklich schon vorbei sein sollte. Nicht nur die Arbeit hat mich so glücklich gemacht, sondern auch alle Mitarbeiter. Sie haben mich damals, als es mir wirklich nicht gut ging, aufgefangen und so viel Kraft gegeben. Viele sind zu Freunden geworden, mit denen ich über alles reden kann und die immer für mich da sind und auffangen, wenn es grad mal wider mies läuft.
Und dann kam der wirklich und echte Tag meiner Arbeit in der FAS... Ich hatte meinen großen Rucksack mit auf Arbeit genommen, weil ich gleich nach Arbeit zum Bahnhof und ab nach Hause wollte. Die Zeit schritt schnell voran an diesem Tag und irgendwann musste ich los. Noch eine letzte Runde durch das Schulhaus, allen "Auf Wiedersehen!" sagen und alle noch einmal knuddeln. Dann stand ich in der Aula und meinte: So, jetzt muss ich los machen. Und schon liefen mir wieder die Tränen über mein Gesicht. Die Kinder waren alle so traurig und wollten mich nicht gehen lassen...
Irgendwann hatte ich es dann geschafft, hab mich überwunden und bin gegangen.
Aber natürlich war es nicht das letzte Mal, dass ich in der FAS war. Ich versuche einmal die Woche alle besuchen zu gehen, nach dem Rechten zu schauen, mit den Kindern/Pädagogen zu spielen/quatschen und den neusten Tratsch und Klatsch zu erfahren. Dadurch vermisse ich sie auch nicht so sehr. Und im Januar z.B. darf ich in der Umzugszeit der Schule die Kinderbetreuung mit übernehmen. Und ich hoffe, dass das nicht das letzte mal ist, dass ich in der FAS arbeiten bin...
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Rückblick - Schulfahrt
Ja, die Schulfahrt war leider das letzte große "Event" während meiner Arbeit in der FAS. Aber dafür war es wirklich unvergesslich.
Am Samstag (2.Juli) trafen wir uns um 9.30 Uhr an der Schule, um die Autos und die Kutsche zu beladen. Der Wind wurde inzwischen immer stärker und die Wolken immer dunkler. Nachdem dann irgendwann alle eingetroffen waren, ging es los auf die ca. 60 km lange Tour und nach der ersten halben Stunde laufen, fing es dann auch an zu regnen - das sollte sich leider auch so schnell nicht wieder ändern...
Nach ca. 4 Stunden laufen - natürlich die ganze Zeit im Regen - erreichten wir unser erstes "Etappenziel" in Saalhausen. Unser "Küchenteam" empfing uns mit Würstchen, Brötchen, Gemüse und heißem Tee. Für die Erwachsenen gab es immer leckere "Extrawürste" (so muss das sein), weil wir fast alle Vegetarier sind. Nach der Stärkung hieß es im strömenden Regen Zelte aufbauen. Abends traten unsere Kinderchen dann noch auf dem Dorffest mit ihrem Theaterstück "Die lange Dürre" auf. Thematisch passte das natürlich gar nicht, weil es draußen die ganze Zeit regnete und die Kinder drinnen im Stück den Regen herbei riefen. Aber grade das machte es irgendwie sehr amüsant.
Nach der ersten durchregneten Nacht bauten wir früh - auch immer noch im Regen- die Zelten wieder ab und weiter ging es nach Grillenburg. Der Wettergott meinte es wirklich überhaupt nicht gut mit uns und ließ es den ganzen Tag weiter regnen. Wir entschieden, dass wir eine Unterkunft suchen mussten. Die Kinder waren trotz Regensachen alle total durchgeweicht, die Zelte waren alle matschig und die Wiesen wurden zu Seen... Nach langen Suchen und vielen Betteln bekam unser Küchenteam vom Förster einen Schlüssel zu einem kleinen Ferienhäuschen mitten im Wald. Dort war es trocken und warm! ABER dieses Häuschen war für maximal 15 bis 20 Leute ausgelegt und wir waren 60 oder 70... Dementsprechend wurde es auch sehr schnell eng, laut, muffig und heiß. Aber es war trocken und das war die Hauptsache! Abends gab es Nudeln mit Tomatensauce. Die Kinder schliefen relativ schnell ein, da sie doch alle ziemlich geschafft waren. Die Erwachsenen verbrachten den Abend am Feuer und versuchten ihre Schuhe, Socken und so zu trocknen.
Am nächsten Tag waren wir alle aufgewärmt und trocken und es ging weiter. Unser Ziel war die Talsperre Malter. Und was will man auch erwarten - es regnete wieder. Die Lauf-Kinder weichten wieder ziemlich schnell durch, die Kutschen-Kinder froren unheimlich in ihren nassen Sachen und so entschieden wir uns für den Bus und die Kutsche fuhr auf direktem Wege nach Malter und wartete nicht mehr auf die Läufer. Und dann kam auch noch eine unglaublich nette Dame und brachte die Kinder, die nicht mehr aufhören konnten zu zittern mit ihrem Auto nach Malter, weil der Bus erst in einer dreiviertel Stunde kommen sollte. In Malter wollten wir eigentlich auf dem Zeltplatz übernachten, aber wir bekamen glücklicher Weise das Gemeindehaus zur Verfügung gestellt. Dort sah der Saal dann aus wie ein Massenlager - sehr lustig anzusehen.
Das Wetter besserte sich dann aber zum Glück, trotzdem entschieden wir, nicht weiter zu gehen, da wir nicht sicher waren, ob das Wetter so bleibt und ob wir im nächsten Ort auch so eine tolle Unterkunft bekommen würden. Das Wetter wurde sogar so gut, dass wir in der Sonne liegen konnten, dass unsere Zelte trocknen konnten und dass wir in der Talsperre baden gehen konnten.
Und dort in Malter - ich weiß es noch ganz genau - bekam ich eine SMS, die mich wieder zum glücklichtens Menschen machen sollte. Ich stand grad im Küchenzelt, kochte irgendwas in den riesigen Töpfen, mein Handy summte, ich laß die SMS, musste mich setzten und weinte, weil ich nicht wusste, was ich davon jetzt halten sollte. Anscheinend war es der Startschuss für ein neues Glück mit alter (nie verloschener) Liebe... Ich wurde überglücklich und konnte endlich wieder richtig strahlen! Doch anscheinend meinen die Götter es nicht gut mit mir... Aber dazu später!
Am Donnerstag (7.Juli) hieß es dann nach zwei Nächten in Malter: Aufbruch und Heimkehr. Eine Gruppe durfte mit der Kutsche den weiten Weg fahren, die andere lief erstmal ein Stück und fuhr dann mit der Bahn. Es war an diesem Tag unglaublich heiß und ganz im Gegensatz zu den anderen Tagen waren wir an diesem Tag fix und fertig wegen der Hitze.
Irgendwann am Nachmittag erreichten wir die Schule und waren alle überglücklich unsere Liebsten wieder zu sehen, auch ich sah ihn endlich wieder...
Ja, alles in allem war diese Woche wundervoll und unvergesslich!!!
Am Samstag (2.Juli) trafen wir uns um 9.30 Uhr an der Schule, um die Autos und die Kutsche zu beladen. Der Wind wurde inzwischen immer stärker und die Wolken immer dunkler. Nachdem dann irgendwann alle eingetroffen waren, ging es los auf die ca. 60 km lange Tour und nach der ersten halben Stunde laufen, fing es dann auch an zu regnen - das sollte sich leider auch so schnell nicht wieder ändern...
Nach ca. 4 Stunden laufen - natürlich die ganze Zeit im Regen - erreichten wir unser erstes "Etappenziel" in Saalhausen. Unser "Küchenteam" empfing uns mit Würstchen, Brötchen, Gemüse und heißem Tee. Für die Erwachsenen gab es immer leckere "Extrawürste" (so muss das sein), weil wir fast alle Vegetarier sind. Nach der Stärkung hieß es im strömenden Regen Zelte aufbauen. Abends traten unsere Kinderchen dann noch auf dem Dorffest mit ihrem Theaterstück "Die lange Dürre" auf. Thematisch passte das natürlich gar nicht, weil es draußen die ganze Zeit regnete und die Kinder drinnen im Stück den Regen herbei riefen. Aber grade das machte es irgendwie sehr amüsant.
Nach der ersten durchregneten Nacht bauten wir früh - auch immer noch im Regen- die Zelten wieder ab und weiter ging es nach Grillenburg. Der Wettergott meinte es wirklich überhaupt nicht gut mit uns und ließ es den ganzen Tag weiter regnen. Wir entschieden, dass wir eine Unterkunft suchen mussten. Die Kinder waren trotz Regensachen alle total durchgeweicht, die Zelte waren alle matschig und die Wiesen wurden zu Seen... Nach langen Suchen und vielen Betteln bekam unser Küchenteam vom Förster einen Schlüssel zu einem kleinen Ferienhäuschen mitten im Wald. Dort war es trocken und warm! ABER dieses Häuschen war für maximal 15 bis 20 Leute ausgelegt und wir waren 60 oder 70... Dementsprechend wurde es auch sehr schnell eng, laut, muffig und heiß. Aber es war trocken und das war die Hauptsache! Abends gab es Nudeln mit Tomatensauce. Die Kinder schliefen relativ schnell ein, da sie doch alle ziemlich geschafft waren. Die Erwachsenen verbrachten den Abend am Feuer und versuchten ihre Schuhe, Socken und so zu trocknen.
Am nächsten Tag waren wir alle aufgewärmt und trocken und es ging weiter. Unser Ziel war die Talsperre Malter. Und was will man auch erwarten - es regnete wieder. Die Lauf-Kinder weichten wieder ziemlich schnell durch, die Kutschen-Kinder froren unheimlich in ihren nassen Sachen und so entschieden wir uns für den Bus und die Kutsche fuhr auf direktem Wege nach Malter und wartete nicht mehr auf die Läufer. Und dann kam auch noch eine unglaublich nette Dame und brachte die Kinder, die nicht mehr aufhören konnten zu zittern mit ihrem Auto nach Malter, weil der Bus erst in einer dreiviertel Stunde kommen sollte. In Malter wollten wir eigentlich auf dem Zeltplatz übernachten, aber wir bekamen glücklicher Weise das Gemeindehaus zur Verfügung gestellt. Dort sah der Saal dann aus wie ein Massenlager - sehr lustig anzusehen.
Das Wetter besserte sich dann aber zum Glück, trotzdem entschieden wir, nicht weiter zu gehen, da wir nicht sicher waren, ob das Wetter so bleibt und ob wir im nächsten Ort auch so eine tolle Unterkunft bekommen würden. Das Wetter wurde sogar so gut, dass wir in der Sonne liegen konnten, dass unsere Zelte trocknen konnten und dass wir in der Talsperre baden gehen konnten.
Und dort in Malter - ich weiß es noch ganz genau - bekam ich eine SMS, die mich wieder zum glücklichtens Menschen machen sollte. Ich stand grad im Küchenzelt, kochte irgendwas in den riesigen Töpfen, mein Handy summte, ich laß die SMS, musste mich setzten und weinte, weil ich nicht wusste, was ich davon jetzt halten sollte. Anscheinend war es der Startschuss für ein neues Glück mit alter (nie verloschener) Liebe... Ich wurde überglücklich und konnte endlich wieder richtig strahlen! Doch anscheinend meinen die Götter es nicht gut mit mir... Aber dazu später!
Am Donnerstag (7.Juli) hieß es dann nach zwei Nächten in Malter: Aufbruch und Heimkehr. Eine Gruppe durfte mit der Kutsche den weiten Weg fahren, die andere lief erstmal ein Stück und fuhr dann mit der Bahn. Es war an diesem Tag unglaublich heiß und ganz im Gegensatz zu den anderen Tagen waren wir an diesem Tag fix und fertig wegen der Hitze.
Irgendwann am Nachmittag erreichten wir die Schule und waren alle überglücklich unsere Liebsten wieder zu sehen, auch ich sah ihn endlich wieder...
Ja, alles in allem war diese Woche wundervoll und unvergesslich!!!
Samstag, 7. Mai 2011
Wenn plötzlich alles anders kommt...
Eigentlich dachte ich in den letzten Monaten, dass zur Zeit mal wieder alles richtig super läuft... Die Arbeit war toll, in der Liebe lief alles bestens (anscheinend nur von meiner Seite aus), der Familie ging es super und ich war auch putzmunter.
Doch dann kam alles anders als geplant...
Jetzt wohne ich alleine in meiner Wohnung in Dresden, mein Arzt hat mir einen wirklich schrecklich blöden Befund mitgeteilt und nun ja in meiner Familie läuft zur Zeit auch einiges schief. Tja was macht man da jetzt am Besten? Sich in sein Schneckenhäuschen zurückziehen und so lange weinen bis kein Wasser mehr kommt oder raus gehen und sich denken "Mensch jetzt kann nur noch alles besser werden!" Ich weiß nicht wirklich, was ich jetzt machen soll. Ich hab keine Kraft mehr, um jeden Tag aufs Neue stundenlang zu weinen, bin aber auch viel zu antriebslos, um in die Welt hinaus zu rennen.
Ich versuche so gut es geht mich abzulenken, will aber auch zwischendurch gerne mal meine Ruhe. Ich versuche meine Zukunft zu planen. Und ich versuche wieder neue Kraft zu schöpfen.
Mal gucken was draus wird...
Aber eine gute Sache ist mir noch geblieben: die Arbeit an der FAS ist immer noch ganz wundervoll!!!
Doch dann kam alles anders als geplant...
Jetzt wohne ich alleine in meiner Wohnung in Dresden, mein Arzt hat mir einen wirklich schrecklich blöden Befund mitgeteilt und nun ja in meiner Familie läuft zur Zeit auch einiges schief. Tja was macht man da jetzt am Besten? Sich in sein Schneckenhäuschen zurückziehen und so lange weinen bis kein Wasser mehr kommt oder raus gehen und sich denken "Mensch jetzt kann nur noch alles besser werden!" Ich weiß nicht wirklich, was ich jetzt machen soll. Ich hab keine Kraft mehr, um jeden Tag aufs Neue stundenlang zu weinen, bin aber auch viel zu antriebslos, um in die Welt hinaus zu rennen.
Ich versuche so gut es geht mich abzulenken, will aber auch zwischendurch gerne mal meine Ruhe. Ich versuche meine Zukunft zu planen. Und ich versuche wieder neue Kraft zu schöpfen.
Mal gucken was draus wird...
Aber eine gute Sache ist mir noch geblieben: die Arbeit an der FAS ist immer noch ganz wundervoll!!!
Donnerstag, 3. März 2011
Halbzeit...
Vorgestern wurde mir leider klar, dass mein Freiwilliges Soziales Jahr nun nur noch ein Freiwilliges Soziales Halbjahr ist. Es ist wirklich schon ein halbes Jahr in meiner Einsatzstelle vergangen und ich will überhaupt gar nicht drandenken, wie schnell auch das nächste halbe Jahr vergehen wird. Ich bin so unglaublich glücklich bei mir in der FAS und will dort eigentlich nie wieder weg. Die Arbeit macht mir solchen Spaß und all meine Kollegen sind so toll, wir haben alle ganz viel Spaß und ich verstehe mich mit meiner MitFSJ immer immer besser!
Gestern hatte ich mit meiner FSJSeminar-Leiterin mein Einsatzstellengespräch und sie wollte ein Haufen dummes Zeug wissen und hat immer noch mal nachgehackt und ich konnte einfach nichts negatives finden. Und ich glaub, das wollte sie nicht wahr haben. Sie hat mich dann auch noch mal unter vier Augen gefragt, warum ich denn nicht so offen bin und warum ich mich nicht traue, was zu sagen. Hmm aber ich konnte ihr eben nichts sagen und irgendwann hat mich das auch tierisch genervt, weil ja wirklich alles supi ist. Aber ich glaub, dass ich da wirklich eine Ausnahme bin. Wenn ich höre, was in manchen anderen Einsatzstellen los ist, dann kann ich echt glücklich sein.
Ich bin so dankbar, dass ich diese tolle Stelle bekommen hab und dieses wundervolle und erlebnisreiche Jahr erleben darf!!!
Gestern hatte ich mit meiner FSJSeminar-Leiterin mein Einsatzstellengespräch und sie wollte ein Haufen dummes Zeug wissen und hat immer noch mal nachgehackt und ich konnte einfach nichts negatives finden. Und ich glaub, das wollte sie nicht wahr haben. Sie hat mich dann auch noch mal unter vier Augen gefragt, warum ich denn nicht so offen bin und warum ich mich nicht traue, was zu sagen. Hmm aber ich konnte ihr eben nichts sagen und irgendwann hat mich das auch tierisch genervt, weil ja wirklich alles supi ist. Aber ich glaub, dass ich da wirklich eine Ausnahme bin. Wenn ich höre, was in manchen anderen Einsatzstellen los ist, dann kann ich echt glücklich sein.
Ich bin so dankbar, dass ich diese tolle Stelle bekommen hab und dieses wundervolle und erlebnisreiche Jahr erleben darf!!!
Donnerstag, 9. September 2010
Trotz schrecklichem Heimweh ist eigentlich alles ganz toll!
Jetzt sind schon fast die ersten zwei Arbeitswochen um und es macht mir ganz doll viel Spaß! Die (meisten) Kinder sind alle ganz doll lieb und freuen sich über neue FSJler, die Lehrer sind sowieso toll und nicht wirklich wie Kollegen, sondern jetzt schon fast wie Freunde, alle duzen sich untereinander - egal ob Lehrer, Schüler, oder Bürokräfte - und es herrscht einfach ein super angenehmes Arbeits- und Lernklima. Natürlich ist es auch manchmal ziemlich anstrengend, man verzweifelt an den unglaublich riesigen Bergen von Abwasch oder die Kinder sind einfach nur nervig in manchen Momenten, aber im Großen und Ganzen ist alles schön!
Aber so gut wie zur Zeit ging es mir am Anfang gar nicht... Ich hatte schreckliches Heimweh, konnte nicht mehr aufhören zu weinen und sobald ich nur in die Nähe unserer Wohnung kam, bekam ich ganz doll Heimweh. Es war sooooooo schlimm und ich wollte einfach nur wieder nach Hause, aber das hätte auch nichts gebracht, weil meine Mutti bei meinem Papa in der Schweiz Urlaub machte. Also musste ich ganz doll tapfer sein, viele Unternehmungen lenkten mich zum Glück ab und Johanniskraut stellte mein inneres Gleichgewicht wenigstens wieder ein bisschen her und so gehts mir jetzt eigentlich ganz gut.
Morgen bin ich wieder früh dran, d.h. ich muss spätestens um sieben in der Schule sein, aufschließen, alles vorbereiten und die Kinder anmelden, Essen bestellen und dann darf ich hoffentlich wieder einen Morgenkreis übernehmen. Aber am meisten freue ich mich auf morgen Nachmittag, denn da darf ich schon 14.30 Uhr Feierabend machen und 14.45 Uhr fährt dann der Zug nach Hause. Dann bin ich das ganze Wochenende zu Hause auf dem Land und kann mich hoffentlich schön entspannen und erholen (bin zur Zeit auch noch erkältet und hoffe, die Landluft hilft da ein bisschen!). Ich werd versuchen so viel Energie zu tanken, wie es nur geht, denn nächste Woche ist meine Mit-FSJlerin bei ihrer ersten Seminarwoche und d.h. ich muss versuchen alles irgendwie alleine hinzubekommen und das bedeutet es wird sicher sehr stressig, aber auch das werd ich hoffentlich überleben, denn das Wochenende darauf kommt mich meine Mutti hier besuchen und wir wollen uns ein schönes Wochenende machen. Deswegen werd ich einfach ganz optimistisch an die Woche rangehen, gucken was kommt und mich aufs Wochenende freuen!
Ich wünsch euch allen ein tolles Wochenende, ob zu Hause oder irgendwo anders - genießt es einfach, es soll ja auch noch mal richtig tolles Wetter kommen :-)
Aber so gut wie zur Zeit ging es mir am Anfang gar nicht... Ich hatte schreckliches Heimweh, konnte nicht mehr aufhören zu weinen und sobald ich nur in die Nähe unserer Wohnung kam, bekam ich ganz doll Heimweh. Es war sooooooo schlimm und ich wollte einfach nur wieder nach Hause, aber das hätte auch nichts gebracht, weil meine Mutti bei meinem Papa in der Schweiz Urlaub machte. Also musste ich ganz doll tapfer sein, viele Unternehmungen lenkten mich zum Glück ab und Johanniskraut stellte mein inneres Gleichgewicht wenigstens wieder ein bisschen her und so gehts mir jetzt eigentlich ganz gut.
Morgen bin ich wieder früh dran, d.h. ich muss spätestens um sieben in der Schule sein, aufschließen, alles vorbereiten und die Kinder anmelden, Essen bestellen und dann darf ich hoffentlich wieder einen Morgenkreis übernehmen. Aber am meisten freue ich mich auf morgen Nachmittag, denn da darf ich schon 14.30 Uhr Feierabend machen und 14.45 Uhr fährt dann der Zug nach Hause. Dann bin ich das ganze Wochenende zu Hause auf dem Land und kann mich hoffentlich schön entspannen und erholen (bin zur Zeit auch noch erkältet und hoffe, die Landluft hilft da ein bisschen!). Ich werd versuchen so viel Energie zu tanken, wie es nur geht, denn nächste Woche ist meine Mit-FSJlerin bei ihrer ersten Seminarwoche und d.h. ich muss versuchen alles irgendwie alleine hinzubekommen und das bedeutet es wird sicher sehr stressig, aber auch das werd ich hoffentlich überleben, denn das Wochenende darauf kommt mich meine Mutti hier besuchen und wir wollen uns ein schönes Wochenende machen. Deswegen werd ich einfach ganz optimistisch an die Woche rangehen, gucken was kommt und mich aufs Wochenende freuen!
Ich wünsch euch allen ein tolles Wochenende, ob zu Hause oder irgendwo anders - genießt es einfach, es soll ja auch noch mal richtig tolles Wetter kommen :-)
Donnerstag, 26. August 2010
In nächster Zeit gibts erstmal leider nichts mehr von mir zu lesen...
Da wir morgen dann wieder nach Dresden ziehen und wir dort noch kein Internet haben, werdet ihr wohl mindestens in der nächsten Woche auf mich verzichten müssen. Aber ich hoffe, das sich mein Freund ganz schnell darum kümmert und dann kann ich euch wieder aus Dresden Bericht erstatten.
Bis dahin wünsche ich euch eine tolle Zeit und verspreche, euch von meinen ersten Arbeitstagen in der FAS zu erzählen, sobald wir Internet haben!!!
Bis dahin wünsche ich euch eine tolle Zeit und verspreche, euch von meinen ersten Arbeitstagen in der FAS zu erzählen, sobald wir Internet haben!!!
Donnerstag, 8. Juli 2010
Jetzt ist es wohl so weit...
Jetzt hab ich mein Abi in der Tasche und nun geht der Ernst des Lebens wohl los, so wie es immer alle sagen.
Aber noch merk ich davon nichts richtig... Ja klar, ich hab mir mit Björn zusammen eine Wohnung in Dresden gesucht, die Wohnung mit dem Planner dieses tollen Einrichtungshauses auch schon komplett eingerichtet, mir ein Farbkonzept ausgedacht und die ersten Kisten sind auch schon gepackt, aber noch ist eigentlich alles ganz entspannt.
Ich habe jeden Tag unglaublich viel Zeit, alles das zu machen was ich will bzw. was ich schon lange machen wollte und nebenbei kann ich auch noch die Aufgaben erledigen, die eben so zu erledigen sind. Ich kann viel Zeit mit meinen Freunden verbringen, mit (ehemaligen) Lehrern gemeinsam Kaffee trinken, baden fahren, oder einfach nur mal einen Tag lang faul sein. Das ist zur zeit richtig schön und ich genieße es einfach (aber manchmal, wenn ich einfach nicht weiß, was ich mit meiner Zeit anfangen soll und mir richtig langweilig ist, dann bin ich genervt und unausstehlich... Das ist dann nicht so schön), denn ab September geht es dann richtig los, denn dann beginnt mein heißersehntes FSJ in der Freien Alternativschule Dresden! Und ich denke, dass das erstmal auch richtig anstrengend wird, schließlich hatte ich schon nach nur einem Tag Probearbeiten tierischen Muskelkater in den Beinen. Das ist mir aber ganz egal, weil ich mich einfach nur drauf freue!!!
Vorher werden wir Mitte August dann noch umziehen und gucken, ob der tolle Planner das auch alles richtig berechnet hat.
Und damit ihr auch alles verfolgen könnt, was so in dem "spannenden" Leben des Pünktchens (bald dann auch in der Großstadt Dresden anzutreffen) passiert, werde ich versuchen euch immer auf dem Laufenden zu halten.
Aber noch merk ich davon nichts richtig... Ja klar, ich hab mir mit Björn zusammen eine Wohnung in Dresden gesucht, die Wohnung mit dem Planner dieses tollen Einrichtungshauses auch schon komplett eingerichtet, mir ein Farbkonzept ausgedacht und die ersten Kisten sind auch schon gepackt, aber noch ist eigentlich alles ganz entspannt.
Ich habe jeden Tag unglaublich viel Zeit, alles das zu machen was ich will bzw. was ich schon lange machen wollte und nebenbei kann ich auch noch die Aufgaben erledigen, die eben so zu erledigen sind. Ich kann viel Zeit mit meinen Freunden verbringen, mit (ehemaligen) Lehrern gemeinsam Kaffee trinken, baden fahren, oder einfach nur mal einen Tag lang faul sein. Das ist zur zeit richtig schön und ich genieße es einfach (aber manchmal, wenn ich einfach nicht weiß, was ich mit meiner Zeit anfangen soll und mir richtig langweilig ist, dann bin ich genervt und unausstehlich... Das ist dann nicht so schön), denn ab September geht es dann richtig los, denn dann beginnt mein heißersehntes FSJ in der Freien Alternativschule Dresden! Und ich denke, dass das erstmal auch richtig anstrengend wird, schließlich hatte ich schon nach nur einem Tag Probearbeiten tierischen Muskelkater in den Beinen. Das ist mir aber ganz egal, weil ich mich einfach nur drauf freue!!!
Vorher werden wir Mitte August dann noch umziehen und gucken, ob der tolle Planner das auch alles richtig berechnet hat.
Und damit ihr auch alles verfolgen könnt, was so in dem "spannenden" Leben des Pünktchens (bald dann auch in der Großstadt Dresden anzutreffen) passiert, werde ich versuchen euch immer auf dem Laufenden zu halten.
Abonnieren
Posts (Atom)